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Mi, 18:42 Uhr
29.05.2019
Suchaktion am Kiessee

Das Ende eines Klassenausflugs

In Nordhausen waren sie heute nicht zu übersehen - die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, die kostümiert und mitunter auch lautstark das Ende ihrer Schulzeit feierten. Für einige Zehntklässler gab es am Nachmittag Bekanntschaft mit Rettungskräften...

Einsatz am Kiessee (Foto: nnz) Einsatz am Kiessee (Foto: nnz)
Zehntklässler aus einer Schule im Nachbarlandkreis Mansfeld Südharz hatten ihren letzten regulären Unterrichtstag an den Kiesseen bei Bielen feiern wollen. Warum auch immer.

Plötzlich vermissten sie eine Schülerin. Überall wurde gesucht, schließlich die Polizei informiert. Die alarmierte gegen 16.45 Uhr die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Bielen und Sundhausen. Insgesamt suchten am Ufer sowie auf dem Wasser 26 Kameraden nach dem Mädchen, dass sich nach einiger Zeit vor allein meldete. Sie hatte sich ins hohe Gras "verzogen" und war dort glattweg eingeschlafen.

Der Einsatz konnte abgebrochen werden, auf den Kosten wird vermutlich der Steuerzahler "sitzen" bleiben. Eine Schüler wurden jedenfalls noch am Nachmittag von ihren Eltern abgeholt.

Das Ende eines Klassenausflugs (Foto: nnz) Das Ende eines Klassenausflugs (Foto: nnz)
Autor: psg


Kommentare

29.05.2019, 19.53 Uhr
Nette Petra | wenn ich das lese...
.... auf den Kosten wird der Steuerzahler sitzen bleiben....

Da wurde ein Kind vermisst!

Wenn die Hundertschaften der Polizei für ein Wackerspiel ausrücken müssen, erwähnt die nnz-online keine Kosten, für die "noch" der Steuerzahler aufkommen muss.

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29.05.2019, 20.28 Uhr
Kassandra | Ist das die "neue Sachlichkeit"?
Klingt mehr nach Empathie Losigkeit, das mit dem Hinweis auf die Steuern. Man selbst war früher schließlich immer ganz strammer Pionier, Dummheiten gab es gar nicht. Das waren immer die Anderen.
Hier überrascht mich allerdings nichts mehr. Das ist nur noch eine Blase.

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29.05.2019, 20.30 Uhr
gukono1450 | Steuerzahler
hallo,
da haben wir in unserem lande ganz andere beträge worauf der steuerzahler sitzen bleibt!
berliner flughafen, stuttgart 21 usw. usw.
da sind das hier doch wohl nur pinats!!!

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29.05.2019, 20.51 Uhr
geloescht 20210830 | Das ist keine Kostenfrage
denn genau dafür gibt es die Rettungskräfte ja. Wenn jemand Hilfe braucht, bekommt er die. Gut, dass sich der Notfall nicht bestätigt und niemand etwas passiert ist. Aber lieber einmal mehr vorsichtig als anders herum. Warum bei so einer Standartlage die Kostenfrage aufgemacht wird, erschließt sich mir nicht. Beim Fussball dürften die Kosten tatsächlich viel höher liegen.....

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29.05.2019, 21.07 Uhr
Paul | Nette Petra
Das sehe ich allerdings genauso. Wenn sonst wegen jeder Schei..... ganze Fahrzeugkolonnen ausrücken müssen regt sich keiner drüber auf.
Oder anderes Thema: wenn sogenannte Gefährder oder anderweitige Verbrecher 24 Stunden überwacht werden "müsse" verliert niemand einen Ton darüber, was das den Steuerzahler kostet. Und das seit Jahren Tag ein Tag aus.....

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29.05.2019, 21.10 Uhr
Franz Tabak | Nette Petra
Sie haben vollkommen mit dem, was Sie über die Fußballfreaks sagen recht. Jedes mal, wenn ein Fußballspiel stattfindet, müssen Hundertschaften der Polizei ausrücken. Auch auf diesen, mit Sicherheit höheren Kosten als bei diesem Einsatz, Kosten bleibt der Steuerzahler sitzen. Hier ging es um ein Menschenleben und hier werden die Kosten für die paar Feuerwehrleute und Polizisten angeprangert.

Es wäre doch für alle fairer, dass die Fußballvereine jeden Polizeieinsatz selber zahlen müssten und dies gerechterweise auf die Fans umlegen. Alles nur, weil sich dort immer einige Deppen nicht benehmen können.

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29.05.2019, 21.17 Uhr
Schlaubert | @ Nette Petra,
ein "Kind" welches 16 Jahre alt und alkoholisiert war.
Wenn man Alkohol trinkt ist man auch für die Dinge haftbar die man verursacht.

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29.05.2019, 23.25 Uhr
tannhäuser | Vermisste Schülerin, Fußballfans...
...und die armen Steuerzahler! Alles in einen Topf!

Empathie ist nicht mehr wirklich angesagt, oder?

Da stimme ich Ä.Wolf zu. Blödsinn machen in der eigenen Jugend hat finanziell nicht interessiert. Aber heutzutage sind wir alle Volkswirtschaftler.

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30.05.2019, 03.05 Uhr
Franz Tabak | Schlaubert
So ist eben nicht. Es gibt ja dann auch die mildernden Umstände bis hin zur Unzurechnungsfähigkeit und damit Schuldunfähigkeit. Also gerade von einem der sich "Schlaubert" nennt, hätte ich schon mehr Intelligenz oder Schläue erwartet!

Außerdem würde dann auch hier das Jugendstrafrecht, da unter 18 Jahren, noch zutreffen, also nochmals mildernde Umstände!

Ich hoffe nur, dass sowas nicht Ihrem Kind irgendwann passiert!

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30.05.2019, 04.58 Uhr
Sparer | Kosten bei Suche nach vermissten Personen
Wenn ein Unfall passiert fallen sogenannte Bergungskosten an. Die meisten Unfallversicherer bieten aber auch eine finanzielle Übernahme an, wenn gesucht wird, weil ein Unfall nicht auszuschließen ist und die Person vermisst wird. Selbst dann, wenn es sich wie in diesem Fall glücklicherweise als unfallfreies Ereignis herausstellt. Ein guter Grund die Versicherungsbedingungen der eigenen Unfallversicherung zu lesen.
Es ist interessant zu lesen, das für manche Mitbürger die Verschwendung von Steuergeldern im Rahmen einer Vermissten-Suche wichtig ist! Sicher haben Sie keine Kinder oder Angehörige. Bestimmt wollen Sie selbst auch nicht gesucht werden, falls sie in eine solche Lage kommen. Steuerersparnis hat immer Vorrang.

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30.05.2019, 08.59 Uhr
Klappsrobert | Geld, Geld, Geld...
... dass diese kranke Gesellschaft immer nur an Geld denkt, egal um welches Thema es eigentlich geht.

Niemanden kümmern menschliche und gesellschaftliche Wertschätzung. Alle jammern, schreien nach der Politik, anstatt sich mal an die Nase zu fassen und nachzudenken, warum viele Dinge so sind und man damit nicht zufrieden sein möchte!

Wenn sich ein Mensch in vermeindlicher Gefahr befindet, ist das eine schlimme Sache. Jedoch hatten die vielen Freiwilligen gestern Nachmittag sicherlich vor dem Feiertag anderes im Sinn, als "Weckdienst" zu spielen. Vielleicht sollte man mal darüber sinnieren, wie oft Ehrenamtler freiwillig und unentgeltlich für unsere kapitalgesteuerte Gesellschaft ihr Fell zu Markte tragen und wenn es gut kommt, mit einem feuchten Händedruck belohnt werden. Da redet niemand über Steuergelder - im Gegenteil....

Einen erholsamen und einsatzfreien Feiertag wünscht allen Feuerwehrkameraden (und natürlich auch den Kameradinnen) der Klappsrobert :-)

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30.05.2019, 09.17 Uhr
Psychoanalytiker | Unabhängig davon ...
... dass hier natürlich der Steuerzahler die Kosten zu übernehmen hat oder hätte, muss ich Franz Tabak widersprechen. Zwar hat er Recht, das Jugendstrafrecht gilt uneingeschränkt, nur sollte der Gesetzgeber dieses schnellstens überarbeiten. Wenn "die Politik" meint, dass 16-jährige (ggf. auch zukünftig) wählen dürfen, sind sie auch so "reif", dass sie für ihre Missetaten (von Diebstahl bis Mord) die volle Härte des Erwachsenen-Strafrechts treffen müsste. Aber dann sind sie ja noch nicht so weit ihre Taten richtig einzuschätzen und werden von der Justiz "verhätschelt" ...

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30.05.2019, 09.38 Uhr
U... | U...
Warum wird hier über Verschwendung der Steuergelder diskutiert? Es werden für tausend andere Sachen Steuergelder verschwendet und da wird kein Wort drüber verloren !!!

Wir waren alle mal 16 und haben alle unseren letzten Schultag gefeiert. Und trotz des Jugendlichen Leichtsinns kann man doch froh sein, dass der Rest der Jugendlichen Anwesenden reagiert haben und die Rettungskräfte gerufen haben.

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30.05.2019, 10.23 Uhr
trabijuergen | @ Schlaubart
Kann ja sein, daß ich im Beitrag was überlesen habe, aber da stand nichts davon, daß das Mädchen alkoholisiert war. Und selbst wenn, spielt das keine Rolle. Egal, ob sie selbst für Ihr Tun verantwortlich ist. Wenn dem Mädchen was passiert wäre und keine Rettungskräfte da waren, wäre das Geschrei, wo sie denn waren, um zu helfen, groß gewesen.

Steuergelder werden hier in Deutschland in Millionenhöhe verschwendet und keine Sau interessiert das. Dafür haben wir doch unsere Politiker, die hohe Summen von unseren Steuergeldern bekommen (z.B. Diäten) und Millionen Euros für jeden erdenklichen Unsinn aus dem Fenster werfen.

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30.05.2019, 11.12 Uhr
----4 | Mann, Mann, Mann.....,
...würde Bjarne Mädel angesichts dieses "Kriminalfalles" sagen. Hengasch läßt grüßen. Soviel zum Thema Kosten.

Was mich irritiert ist, dass eine ganze Klasse, die eine Mitschülerin vermisst, nicht in der Lage ist, sie im Gras schlafend wiederzufinden. Kein Prinz, der sie gern wachgeküsst hätte??? Die jungen Leute werden auch immer lahmer. Seinerzeit, zu meiner Zeit.....

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30.05.2019, 11.44 Uhr
tannhäuser | Wachküssen ist so romantisch...
Aber in Zeiten von MeToo braucht man nicht mehr Alice Schwarzer oder einen eifersüchtigen Papa der Prinzessin, um dafür Prügel oder eine Anzeige zu kassieren.

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30.05.2019, 12.05 Uhr
Paulinchen | Schon bemerkenswert,...
... wenn unsere Polizeibeamten in den Krieg ziehen (Hamburg G 8), dann fragt niemand nach Kostenübernahme. Nur mit dem feinen Unterschied, die "Bürger" sind mit Vorsatz und mit Wurfgegenstaenden gegen unsere Beamten vorgegangen. Das hatte wohl mit friedlicher Demonstration eher nichts mehr zu tun. Da war dieser, wie ich finde, harmlose Einsatz, eher eine Übung, um festzustellen, ob die Rettungsdienste miteinander harmonisieren. Und genau, es hat bestens geklappt. Dafür allen Beteiligten ein großes Dankeschön!
Die Kostenfeststellung, gleich welcher Art, halte ich für Erbsenzaehlerei. Das Geld für den Einsatz holt der ZOLL, bei der nächsten Überprüfung des Sonntagsfahrverbotes auf der A 38, dreifach wieder rein. BASTA.

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30.05.2019, 13.50 Uhr
wyski | Mit
der CO2 Steuer ( die dieses Jahr noch kommt )kommt das Geld hundertfach wieder rein !!

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30.05.2019, 13.52 Uhr
egw | So viel Spaß für kein Geld???
Das es für viele hier so selbstverständlich ist, sich zu betrinken (minderjährige) und einen Großeinsatz auszulösen, der dann ganz klar von der Gemeinschaft der Steuerzahler zu begleichen ist-zeigt unsere kranke Gesellschaft. Keine Folgen für die Verursacherin - top Lernerfolg! Eine unvergessliche Feier mit soviel Spaß für wenig Geld. Jeder wie er will, die Folgen sind egal! Immer schön auf Vater Staat schimpfen,aber die staatlichen Strukturen ausnutzen. Ihr seid alle krank

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30.05.2019, 15.10 Uhr
Schlaubert | @Franz Tabak
Mildernde Umstände und Unzurechnungsfähigkeit sind Begriffe aus denn Strafrecht. Dazwischen liegt die verminderte Schuldfähigkeit. Anwendung des Jugendstrafrechts ja , aber hier liegt keine Straftat vor .

Hier würde ehr die Versicherung ins Boot kommen. Also Herr Tabak , erst belesen und „Schlau“ machen , dann antworten. ;-)

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30.05.2019, 15.11 Uhr
Franz Tabak | Psychoanalytiker
Hier irren Sie sich! Nur die Kommunalwahlen, also Stadtrat und Kreistag dürfen Personen ab 16 wählen. Also nur die niederen, unwichtigen Gremien darf dieser Personenkreis wählen. Das wirklich wichtige, also Landtag, Bundestag und Europarat dürfen sie nicht wählen! Landtagswahl ist nur in Schleswig-Holstein und Brandenburg für diesen Personenkreis möglich. Dieses fällt alles unter Ländergesetzen, das (Jugend)Strafrecht fällt, soweit ich weiß, unter Bundesrecht.

Dazu ist noch zu sagen, dass für die 16jährigen nur das passive Wahlrecht, also das Recht wählen gehen zu dürfen, inne haben, dieser Personenkreis kann nicht gewählt werden.

Anbei: Ich hoffe nur, dass ihr Kind oder Enkelkind nicht einmal einen Mord begeht und dann, Ihrer Auffassung nach, Lebenslang "einsitzen" muss. In Ihrer Haut möchte ich dann nicht stecken!

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