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Mo, 12:37 Uhr
23.02.2026
Die gute Nachricht:

Deutschland bleibt drittgrößte Volkswirtschaft der Welt

Im vergangenen Jahr summierte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf rund 5.100 Milliarden US-Dollar. Trotz aller Krisen behauptet Deutschland damit den dritten Platz – hinter China und den USA. Das geht aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor...

Grafik (Foto: IW) Grafik (Foto: IW)
Trotz anhaltender Wirtschaftskrise hat Deutschland 2025 seinen Platz als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt gesichert.

Nach IW-Berechnungen belief sich der Wert aller deutschen Waren und Dienstleistungen auf 5.100 Milliarden Dollar. Die USA führen das Ranking mit 30.800 Milliarden Dollar an, gefolgt von China mit 19.500 Milliarden Dollar.

Japan liegt kurz hinter Deutschland
Japan liegt mit einer Wirtschaftsleistung von 4.400 Milliarden Dollar auf dem vierten Platz, knapp hinter der Bundesrepublik. 2024 hatte Japan seinen dritten Platz an Deutschland verloren. Beide Volkswirtschaften kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen: zunehmendem globalen Protektionismus, wachsender Konkurrenz aus China und einer alternden Bevölkerung.

Zugleich verlieren Deutschland und Japan seit geraumer Zeit an Dynamik gegenüber den beiden Spitzenreitern. Die USA und China wachsen deutlich schneller, nicht zuletzt wegen ihrer Führungsrolle bei Hightech und Künstlicher Intelligenz sowie ihrer großen Binnenmärkte.
Deutschland muss Handelsabkommen stärken
Dennoch dürfte Deutschland auch 2026 seinen dritten Platz halten – dank seiner starken industriellen Basis, gute ausgebildeter Fachkräfte und forschungsintensiver Unternehmen. Nach zwei schwachen Jahren wird die Wirtschaft nach IW-Prognosen um etwa ein Prozent wachsen – mit Hilfe von staatlichen Investitionen. Die Erholung bleibt jedoch moderat, die Konjunktur läuft weiter mit angezogener Handbremse.

Perspektivisch könnte Ende des Jahrzehntes das stark wachsende und bevölkerungsreiche Indien Deutschland überholen. Davon kann Deutschland jedoch auch profitieren: Ein stärker wachsender indischer Markt eröffnet zusätzliche Absatzmöglichkeiten für Waren „Made in Germany“. Umso wichtiger ist es, den Handel mit Indien noch stärker auszubauen.
Autor: psg

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Kommentare
Malu-Marie
23.02.2026, 18:10 Uhr
Wir können Zukunft - aber wir müssen sie kontinuierlich gestalten.
Das ist doch eine sehr gute Nachricht und zeigt, dass unsere Mittelständler es noch schaffen trotz aller globalen Handelshindernisse die Nase weit vorn zu haben.
Gut, dass wir global so vernetzt sind, dann werden wir Indien auch als riesige Chance begreifen können. Das können wir aber nur, wenn wir in der wirtschaftlichen Schutzgemeinschaft EU bleiben. Da aber in der EU ein EU-Auschluss von Mitgliedsstaaten nicht vorgesehen ist, müssten wir eine EU 2.1 - eine EU der Willigen - neu gründen, um Quertreiber wie z..B. Orbans Ungarn auszuschließen. Wir brauchen eine EU der Freunde, um wirtschaftlich stark bleiben zu können.
Kobold2
23.02.2026, 18:56 Uhr
Kann doch nicht sein.......
es vergeht hier doch gefühlt kaum ein Tag, an dem uns im Kommentarteil, seit der Pandemie erklärt wird, dass hier alles den Bach runter geht und die Wirtschaft an die Wand gefahren wird. Letztens war sogar zu lesen, dass Deutschland pleite ist. Der breite Zuspruch für solche Äußerungen bleibt dabei auch nicht aus.
Malu-Marie
24.02.2026, 16:12 Uhr
Angst machen zerstört die Wirtschaft
Angst machen - Hetzen - Verunsichern -Vertrauen zerstören und
Gesellschaften spalten gehört zur Kernaufgabe populistischer Parteien.

Ängstliche, unsichere Wähler lassen sich gut manipulieren, wenn man ihnen Freibier für alle verspricht und sie an gefühlte Fakten glauben lässt.
Wir sind gerade die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht durch solches -Nicht-Wahrhaben-wollen und dem Zerreden positiver Fakten in die eigenen Wurzeln schneiden.
Wir stehen wirtschaftlich also (noch) großartig da. Jetzt wüssen wir zusehen, dass wir aus dieser starken Position heraus das ganz wichtige Problem der Wohnungsnot in den Griff bekommen.
RWE
24.02.2026, 20:54 Uhr
Malu-Marie, wo genau behindert Orban unsere Wirtschaft?
Ich kann mir schon denken was sie mit der Erwähnung von Orban ausdrücken wollen. Mir geht es jetzt aber nicht um den Krieg. Davon abgesehen, ich pro westlich eingestellt und wünsche mir dass die Ukraine als eigenständiger Staat überleben wird. Aber der geforderte Entzug des Stimmrechtes für Ungarn, nur weil man eine anderer Meinung vertritt, ist in meine auch nicht demokratisch.
Aber darum ging es nicht. Wo schadet Orban unseren Mittelstand? Da würde ich eher auf Trumps Zölle zeigen und vor allem unsere eigene Innenpolitik. Verschuldung, hohe Staatsqoute, Bürokratie und vor allem die alles erdrückende Steuern und Energiepreise...
Wer verspricht eigentlich mehr Freibier: die rechtspopulistische AfD oder die politische Linke mit Enteignungsvisionen, feuchten Träumen von Steuererhöungen und steigenden Beiträgen für den ausufernden Sozialstaat. Freihandelsabkommen werden verhindert...
Sozial ist was Arbeit schafft. Wir brauchen wirtschaftsfreundliche Politik und keinen Klassenkampf ala Bärbel Bas. Manche verunglimpfen das als neoliberal. Aber nur die ach so pöhse Agenda 2010 hat uns lange Zeit Wohlstand gewährt. Wir brauchen eine Neuauflage. Deutschland verliert 10000 Industriearbeitsplätze im Monat. Soll das so weiter gehen?
Malu-Marie
25.02.2026, 19:59 Uhr
@RWE
Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, dass Deutschland Teil der EU ist. Orban verzögert dort einheitliche Energie und Wirtschaftsbeschlüsse und zwar ganz besonders auffallend seit dem Beginn des Ukrainekrieges. Er blockiert die EU-systematisch und schafft damit politische Unsicherheit, die gleichzeitig immer auch wirtschaftliche Unsicherheit ist. Nicht nur für Deutschland aber auch für Deutschland: z,B. Blockade des 50‑Milliarden‑Ukraine‑Hilfsfonds (2023/2024) Ungarn legte ein Veto gegen den langfristigen EU‑Finanzrahmen ein, der auch wirtschaftliche Stabilität der Märkte in Europa sichern soll. Deutschland ist auf stabile Außenmärkte angewiesen. Zu recht weisen sie zusätzlich! auf Trumps Zölle hin und die überbordenden Bürokratie. Es ist eben alles multifaktoriell.
Und nun zum Freibier: Das Programm der rechtspopulistischen AfD ist von mehreren! Wirtschafswissenschaftlern durchgerechnet wurden und verursacht vorraussichtlich182 Milliarden Euro Schulden - jedes Jahr.! mit anschließender Massenarbeitslosigkeit. Profitieren werden von diesem Programm reichere Menschen. Die, die sie wählen, also der untere Mittelstand wird wirtschaftlich noch deutlich ärmer werden .
Sie verspechen Steuersenkungen aller Art und Rentenerhöhungen -aber sie können das gar nicht finanzieren.
RWE
26.02.2026, 05:41 Uhr
Ich bin ja bei ihnen was AfD betrifft
Wenn es soweit ist, wird diese Partei schnell an der Reralität scheitern.
Aber bitte mal konkret werden:
Wo genau hat Orban der deutschen Wirtschaft geschadet? Ich rede nicht von dem schwierigen Themenkomolex der Ukraine. Ich würde wirklich gern Beispiele lesen. Wenn sie damit NextGenerationEU (NGEU) meinen, was nichts anderes als der Beginn der Schuldenunion ist, sieht das auch Merz inzwischen kritisch. Soll Deutschland sein Stimmrecht verlieren? Seinerzeit haben Macron und die erste "grüne" Kanzlerin Merkel Eurobonds initiiert. Seriöse Haushaltspolitiker lehen das aber heute ab. Also nochmal, man muss Orban nicht mögen. Aber wie hat er uns geschadet?
Die Einstimmigkeit der EU wurde seinerzeit eingeführt, um die Interessen kleinerer souveräner Staaten zu wahren. Das zu ändern nur weil man Ungarn zum Ukrainekonflikt eine andere Meinung ist nicht demokraisch. und würde früher oder später zu einem Austritt nach den amnderen führen, wenn kleine Länder übergangen werden.
Pe_rle
26.02.2026, 12:19 Uhr
Malu-Marie
eins steht fest, wenn wir nicht in der EU wären hätte Deutschland deutlich mehr Geld für seine eigenen Probleme. Aber immer schön weiter daran glauben, wird schon werden.
Und was Orban betrifft, der will auch genügend für sein Land raus holen, was auch wir mitfinanzieren. Also immer schön weiter glauben was von der Leyen von sich gibt.
Was unsere Wirtschaft betrifft, könnte alles viel besser sein, wenn unser Kanzler nicht Milliarden in alle Welt verschenken würde.
Malu-Marie
26.02.2026, 18:33 Uhr
@ Per_le
Deutschland ist zwar größter Nettozahler der EU: 2024 lag der deutsche Netto-Beitrag bei rund 14,8 Milliarden Euro. Das sind aber "nur" ca. 0,3  Prozent unseres BIP. Deutschland exportiert aber fast 60 Prozent seiner Waren in die EU – ohne EU wären Zölle, Grenzkontrollen und Handelshemmnisse zurück. ( Was das bedeutet sehen wir gerade an Trumps Zöllen.) Studien schätzen den jährlichen Wohlstandsgewinn für Deutschland durch die EU auf über 100 Milliarden Euro. Der wirtschaftliche Nutzen des EU Binnenmarkts ist also um ein Vielfaches höher als das eingesetzte Geld.
Ungarn ist dagegen Nettoempfänger und bekommt mehr Geld von der EU als es einzahlt – auch aus Deutschland. Orbán blockiert aber trotzdem ungerührt regelmäßig EU Beschlüsse, obwohl sein Land stark von EU Geld profitiert. (Blockade des 90 Milliarden Euro Ukraine Darlehens, Blockade von Russland Sanktionen und es besteht der Verdacht, dass Ungarn EU Gelder für innenpolitische Zwecke nutzt).
Deutschlands Entwicklungshilfe lag 2023 bei rund 41 Milliarden US Dollar.
Entwicklungshilfe ist international abgestimmt und dient u. a. der Stabilität aller! Länder, der Fluchtursachenbekämpfung und der globalen, der internationalen Sicherheit. Obwohl das so ist wurde sie zuletzt um ca. 1 Milliarde gekürzt. Russland und China breiten sich z.Zt. auf dem afrikanischen Kontinent aus und übernehmen dort die Ressourcen, die den Ländern selber fehlen werden und die für Europa später sehr teuer werden werden. Dann können wir uns auch mit wesentlich höheren Renten weniger kaufen.
Politik ist eben nie ein schwarz- weiss, sondern immer das Abwägen von Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen und dem dem den sozialen Frieden ( und der eigenen Wiederwahl ;).
Um den zu sichern würde ich mir wünschen, dass wir Wohnungen bauen, bauen, bauen. Vielleicht finden wir ja darin einen Konsens.
Pe_rle
26.02.2026, 22:04 Uhr
Malu-Marie
das was Sie da schreiben, mag zwar in Ihren Augen stimmen ,aber die Realität sieht etwas anders aus. Wenn ein Land wie Deutschland Bürger hat die unter der Brücke schlafen oder Ihre Wohnungen nicht bezahlen können geht das zu weit. Wir sind die Generation die nach dem Krieg wieder aufgebaut hat, und wenn Sie das erlebt hätten würden auch Sie heute anders denken. Ich geh mal davon aus das zwischen uns 2 Generationen liegen.
Und merken sie sich eins, Deutschland wird nicht die Welt retten. Es ist noch viel Platz in der EU für arme Länder die uns auslaugen. Weiter so
Wanderwölfin
27.02.2026, 05:41 Uhr
Geld für andere Staaten
Ich bin auch dagegen, dass man 90 Milliarden Darlehen gibt. Orban ist ein helles Köpfchen.
Malu-Marie
27.02.2026, 13:23 Uhr
@Per-le Fakten
Fakten heißen Fakten weil es Fakten sind - und eben kein subjektives Gefühl. Es gibt keine subjektive Wahrheit. Dafür haben wir Wissenschaftler, dass sie Fakten kritisch und objektiv herausfiltern.
Wo ich Ihnen völlig recht gebe ist, dass Deutschland im sozialen Wohnungsbau seit mindestens 15 Jahren versagt hat. Ebenso bei der Eindämmung von Alkoholismus und Drogeneinnahme hat Deutschland erhebliche Defizite. Auch sie sind treibende Faktoren der grassierenden mentalen Depression und Obdachlosigkeit.
Malu-Marie
27.02.2026, 15:56 Uhr
@Wanderwölfin -Orban, Ungarn
Ungarns Rechtsstaatlichkeit wurde von Orban und seiner Regierungspartei Fidesz über die Jahre ausgehöhlt. Die Bereicherung des Vaters und des Schwiegersohns Orbans gelten als Beispiel dafür, wie EU‑Gelder in Ländern mit schwacher Rechtsstaatlichkeit politisch instrumentalisiert oder missbraucht werden können.
Orban versucht m.E. EU-Gelder für innenpolitische Zwecke- sprich seinen Wahlkampf - so freizusetzen, dass er die Gelder kurz vor seinem neuen Wahlkampf erhalten wird. . Orbans Ungarn ist eines der korruptesten Länder der EU. Trotzdem bekommt es mehr Geld von der EU als es einzahlt.
Ungarn nutzt sein Vetorecht in der EU vor allem, um die anderen 26 EU-Staaten zu erpressen. Diese Egomanie, gepaart mit der Unterwürfigkeit gegen Russland mit ihrem vorauseilenden Gehorsam lässt Orbans Ungarn als den totalen EU-Abzocker erscheinen Weil Rauswerfen aus der EU nicht geht, weil das EU-Recht das ja leider gar nicht nicht vorsieht - würde ich gerne eine neue EU 1.1 schaffen mit einer Koalition der Willigen. Dann soll das "helle Köpfchen" sehen wo er seine Gelder herbekommt.
Lautaro
27.02.2026, 17:01 Uhr
Genau, ...Der wirtschaftliche Nutzen des EU Binnenmarkts... !
Ist seit der ehemaligen Freihandelszone (EWG) von Beamten, Bankstern und gescheiterten Politikern überrannt worden.
Fragen sie mal Industriearbeiter, kleine Selbstständige, Bäckereifachangestellte etc... ob sie für diesen Moloch noch morgens aufstehen wollen ! Im Alltag unter sich sprechen diese nämlich eine sehr deutliche Sprache. Und ich weiss, wovon ich rede.
Milliarden an die Ukraine, an Einwanderer, die EU etc....
Andererseits ein klammes Gesundheitssystem, klamme Rentenkassen, verödete Strassen und Schulen und zum Schluss der Vorwurf, dass es dem hiesigen Arbeitnehmer viel zu gut geht ?
Wir haben fast März und sie wissen sicher, was dieser Monat in der deutschen Geschichte bedeutet !
Von Euch Elfenbeintürmlern sollten sich vielleicht mal einige Gedanken machen, warum Menschen irgendwann auf der anderen Seite der Barrikade sind.
RWE
28.02.2026, 10:07 Uhr
Ich bin einer Meinung mit ihnen lieber Lautaro!
Ich bin kein Revoluzer und will keine Barrikaden bauen. Die EWG als Freihandelszone hat viel Wohlstand gebracht. Richtig! Geischeiterte Politiker stehen der EU oder der Generalversammlung der Vereinten Nationen vor. Auch richtig!
Ich bin dafür Europa wirtschaftspolitisch und auch sicherheitspolitisch dramatisch zu stärken. Doch die Vereinigten Staaten von Europa sind derzeit nicht mehrheitsfähig. Die EU hat 27 Mitglieder, es ist doch klar, dass unterschiedlichste Interessen aufeinanderprallen.
Und weil einzelne Länder nicht mit ihren Geld haushalten können, geht die Richtung in Schuldenunion. Holzauge sei wachsam! Die Einstimmiglḱeit wurde eingeführt, damit kleinere Länder nicht von den Schwergewichten überrolt werden. Und dass dieses Prinzip, natürlich wieder in Deutschland, in Frage gestellt wird, passt ins Bild unserer Streitkultur so der letzten 10 Jahre. Verbieten, Regulieren und Vorschreiben. So sollen heute Probleme gelöst bzw. totgeschwiegen werden. Das ist autoritär und kommt nicht von der politisch Rechten. Ich will Orban inhaltlich nicht bewerten, aber das Recht auf eine Gegenstimme steht Ungarn zu. Allein das infrage zu stellen ist undemokratisch.
Malu-Marie
28.02.2026, 15:51 Uhr
@Lautaro - Die ewige Schuldfrage
Sie meinen, dass viele Selbständige und Bäckereifachangestellte die Ursache unserer Probleme im Land darin sehen, dass wir eine EU haben, Migranten, und dass 26 EU-Länder der Ukraine einen 90- Milliardenkredit zur Verfügung stellen wollen, nachdem Russland dieses Land in imperialer Absicht überfallen hat und die Infrastruktur der Ukraine vorsätzlich zussamenschießt, damit! !!die Bevölkerung möglichst viel leidet. Wie würden Sie sie sich fühlen, wenn Russland das mit Deutschland machen würde, statt mit der Ukraine?

Noch hat Deutschland die drittgrößte Wirtschaftskrafft aller Länder weltweit. Trotzdem haben wir massive Probleme . Schuld sind aber an denen im in Gesundheitssystem weder die Migranten noch die EU sondern die immer teureren und langwierigen Behandlungen chronischer Erkrankungen und damit die Lebensverlängerungen und die sehr teurer Alterspflege.
Das führt zum zweiten Problem, die leeren Rentenkassen.Langlebigkeit bei geringer Geburtenzahl ist problematisch bei nicht kapitalgedekter Rente. Das Problem ist verschlafen worden. Dazu kommen sachfremde Auszahlungen wie die Mütterrenten und Frührenten. Dazu wurde noch das Rentenniveau auf 48 Prozent festgeschrieben. Alles soziale Errungenschaften, aber nicht finanzierbar. Das ist aber werder die EU Schuld, noch die Migranten, noch der Ukrainekredit. Das ist verschlafene Politik, ebenso wie im sozialen Wohnungsbau.
Malu-Marie
28.02.2026, 16:43 Uhr
@RWE Das Vetorecht
RWE, sie bedienen das Narrativ, dass das Bild unserer "Streitkultur so der letzten 10 Jahre. Verbieten, Regulieren und Vorschreiben " gewesen ist.
Manchmal muss eine Demokratie etwas vorschreiben: z.B. Masken tragen bei Corona, um die gefährdeten Menschen vor Gefährdern bestmöglich zu schützen. Das ist wenig eingreifend und hat Menschen vor dem Tod geschützt.
Viele fühlen sie aber schon gegängelt, wenn sie andere Menschen nicht mit Wörtern bezeichnen sollen, die diese anderen Menschen (inmer Minderheiten) verletzen. Wieder andere fühlen sich gegängelt, wenn sie von Astonaut:innen, Lokführer:innen, Mathematiker:innen sprechen sollen. Ja, zugegeben, das kann etwas nervig sein, aber davon bricht mir doch kein Zacken aus der Krone und den kleinen Mädchen in den Schulen hilft es vielleicht sich einen anderen Beruf auszusuchen als später in einem schlecht bezahlten "Frauenberuf" zu enden. So, why not.? Ja manchmal wurde das übertrieben, aber vom falschen Wortgebrauch ist keiner ins Gefängnis gekommen. Man durfte immer alles sagen. Anders als in einer Diktatur werden in der Demokratie auch die Schwächere in die Erwägungen mit einbezogen.
Manchmal muss jemandem auch in einer Demokratie etwas verboten werden, damit sein Egoismus und seine egozentrierte Denk-und Sichtweise anderen nicht schadet.
Und natürlich hat Orban ein Recht auf ein Veto. Er aber missbraucht das Vetorecht, das er regelmäßig und systematisch einsetzt, um die 26 anderen Staaten zu erpressen. Vetos sind aber eigentlich dazu gedacht in wirklich essentiellen Dingen zu blockieren Gegen systematische Vetos als Druckmittel müssen sich die anderen Demokratien auch gegen wehren können.- Holzauge sei wachsam sonst zerstört er die EU und damit auch unsere Volkswirtschaft!
RWE
01.03.2026, 10:05 Uhr
Malu-Marie
Ich hatte keine Lust auf Diskussion über Gendern, das hat sich erledigt.
Der Meingskorridor hat sich verengt In der Ampelzeit mit grüner Beteiligung und davor. Ich stehe fest an der Seite der Ukraine und von Israel. Dennoch stelle ich fest, dass kritische Äußerungen schnell Unterwürfigkeit Richtung Rußland oder im Falle von Nahost als Antisemmitismus gewertet werden. Cancel Culture. Auch während der Coronazeit wurde nicht fair gestritten. Noch in Ampelzeit wurden wurde die Kontrolle der deutschen Grenzen von einigen Grünen als menschenverachtend erachtet. Und egal ob man Habeck als Schwachkopf oder Merz als Pinocchio bezeichnet. So etwas zu ahnden ist lächerlich. Orban hat das Recht sein Veto einzulegen. Punkt. Ohne dass ich das inhaltlich bewerten mag.
Vorschreiben, regulieren, betreutes Denken. Das hat die AfD groß gemacht.
Das alles hat links grünes copyright. Glücklicherweise steht die Anzahl der grünen Posts hier im proportional umgekehrten Verhältnis zu den realen Machtgegebenheiten. Die grünen entwicklen sich im Osten Splitterpartei und die neue Linke mit ihren Klassenkampfgsülze wird auch nicht offene Türen einrennen. Die Leute wollen von ihrer Hände Arbeit leben können und sich um ihre Probleme selber kümmern.
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