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So, 08:28 Uhr
15.03.2026
NABU: nicht an fossilen Abhängigkeiten festhalten

Zukunftslösungen statt Dieselprivilegien

Angesichts steigender Preise für Diesel und Benzin infolge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten fordert der NABU langfristige Entlastungen für landwirtschaftliche Betriebe...

„Steigende Spritpreise zeigen einmal mehr, wie verletzlich eine Landwirtschaft ist, die stark von fossilen Energien abhängt. Spritpreise billiger zu machen, mag kurzfristig attraktiv wirken, löst aber kein einziges der grundlegenden Probleme. Landwirte brauchen vor allem Planungssicherheit und mehr Unabhängigkeit von schwankenden Ölpreisen“, sagt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger

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Statt immer neue Ausnahmen für fossile Energien zu schaffen, müsse die Politik den Umstieg auf klimafreundliche Technik gezielt unterstützen. Dazu gehören aus Sicht des NABU etwa Förderprogramme für elektrisch betriebene Landmaschinen. Denn ein erheblicher Teil der landwirtschaftlichen Arbeiten erfordert vergleichsweise wenig Motorleistung (weniger als 130PS) und ließe sich daher technisch relativ leicht elektrifizieren – mit Einsparpotenzial von bis zu einer Milliarde Liter Diesel bis 2045. Auch mit neuen Bewirtschaftungsansätzen, wie der konservierenden Landwirtschaft, könnten landwirtschaftliche Betriebe bis zu 75% Diesel einsparen.

„Gerade die Landwirtschaft leidet bereits heute massiv unter den Folgen der Klimakrise – von Dürren bis zu Starkregen. Investitionen in moderne, emissionsarme Landtechnik helfen hierbei vielfach: Sie machen Betriebe unabhängiger von Ölpreis-Schocks, helfen Betriebskosten einzusparen, schonen die Natur und stärken gleichzeitig den Klimaschutz“, so Krüger.

Zugleich zeigt die Debatte um Agrardiesel, dass kurzfristige Entlastungsinstrumente oft nicht die gewünschte Wirkung entfalten. So wurde etwa die bestehende Agrardieselrückvergütung von vielen Betrieben gar nicht beantragt. „Die Politik sollte deshalb stärker auf Angebote setzen, die für Betriebe wirklich attraktiv sind und ihre Probleme langfristig lösen – statt immer wieder neue fossile Subventionen aufzulegen“, sagt Krüger.
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
17.03.2026, 07:50 Uhr
Diesel für die Landwirtschaft
Und wer soll den"Umstieg auf e-Maschinen" bezahlen?
Der NABu hat doch immer wieder Ideen - die nicht gebraucht werden.
Er soll sich lieber darum kümmern, dass unsere Umwelt nicht weiter zerstört wir - z.B. durch Windmühlen in Wäldern.
fso2020
24.03.2026, 21:12 Uhr
Die Umweltschützer
kümmern sich dann sicher auch gleich noch darum, dass Strom bezahlbar bleibt?

Realitätsferne Märchenerzähler wollen in Deutschland die ganze Welt retten.
Schaut Euch um, was gerade auf diesem Erdball abgeht!

Wir brauchen jetzt vor allem Frieden und keine Leute, die uns belehren wollen, welcher Kraftstoff in Zukunft gebraucht wird.
Mitternacht
25.03.2026, 08:54 Uhr
Gerade, wenn man sich anschaut, was auf dem Erdball abgeht,
könnte man feststellen, dass es tatsächlich wichtig ist, darüber nachzudenken, welche Kraftstoffe in Zukunft gebraucht werden.

Wenn man nicht seit Jahren und Jahrzehnten die Forschung an erneuerbaren Energien blockiert hätte, könnten einem jetzt die Ölpreise, welche durch den Krieg steigen und steigen, völlig Wurst sein.

Den Zusammenhang versteht man aber ganz offensichtlich nicht. Ist ja alles Grün, ist ja alles böse.
Malu-Marie
25.03.2026, 20:45 Uhr
@fso2020
Der Kommentar widerspricht sich. Erst werden Umweltschützer als" realitätsferne Märchenerzähler" beschimpft, dann wird über hohe Energiepreise geklagt. Umweltschützer haben früh vor der Abhängigkeit von Öl und Gas gewarnt. Sie haben für erneuerbare Energien gekämpft. Vieles, was uns heute stabilisiert, geht auf ihr Konto.
Die eigentlichen Bremser waren diejenigen, die Wind und Sonne jahrelang blockiert haben und immer noch blockieren.. Genau diese Haltung hat uns abhängig und verwundbar gemacht.
Wer damals gegen alternative Energien Stimmung gemacht hat, ( Nieder mit den Windmühlen der Schande) trägt heute Mitverantwortung für teures Öl. Umweltschützer sind nicht das Problem. Sie haben versucht, die Probleme zu lösen, über die jetzt laut geklagt wird.
Wir könnten längst größere Photovoltaikfelder haben, mehr Windräder, mehr Batteriespeicher, mehr Erdwärmebohrungen, mehr Wärmepumpen und mehr E-Autos, mehr innovative Hausgestaltungen -vor allen aber eine bessere Infrastruktur zur Durchleitung erzeugter Energie.) Das waren nicht die "Märchenerzähler", die das verhindert haben, oder, wie sehen Sie das Herr fso2020
diskobolos
25.03.2026, 21:26 Uhr
„Märchenerzähler wollen in Deutschland die ganze Welt retten.“
Erzählen Sie da nicht gerade ein Märchen, fso2020? Oder können Sie auch nur EINE Person nennen, die in D die ganze Welt retten will und dies auch mit einer Quelle belegen?

Geht es nicht lediglich darum, den von D ausgehenden Schaden für Natur, Umwelt und Klima etwas zu verkleinern? Bis jetzt sind wir eher Teil des Problems als der Lösung . . .
Aber Ihnen ist das offenbar gleichgültig, wenn nur Strom und Benzin billig sind?
PS: Vielleicht kann ich Ihnen da helfen. Mein neuer Stromvertrag ist der günstigste der letzten 10 Jahre:
Arbeitspreis 28,27 ct/kWh und Grundpreis 16,25 €/ Monat.
Dazu noch einen Sofortbonus in Höhe von125,76 € und einen Klimabonus von 95,03.
Ich bin sicher, das können Sie auch.
Malu-Marie
25.03.2026, 21:27 Uhr
@DonaldT - der NABU braucht Sie
DonaldT – ich kann ihren Ärger über Windkrafträder im Wald gut verstehen. Schön sind sie wirklich nicht . Aber jetzt den NABU für dieses Problem verantwortlich machen zu wollen, ist ein bisschen schwierig. Gerade der NABU setzt sich dafür ein, dass Windräder nur in bereits vorbelasteten Forsten, wie z.B. in wirtschaftlich genutzten, vom Menschen geprägte Nadelholzforsten, aufgestellt werden. Der NABU fordert immer eine strategische, naturverträgliche Standortwahl, klare Regeln und eine Planung, die Klima und Artenschutz gleichzeitig berücksichtigt.
Leider kann der NABU auch Straßenbau durch Waldflächen nicht immer verhindern, der den Wald - allein flächenmäßig - viel stärker schädigt und mehr stresst als die Windkrafträder. Doch er zwingt Behörden und Politiker zum Nachdenken. Vielleicht ist er nicht stark genug. Vielleicht wollen Sie ja noch Mitglied beim NABU werden. Die brauchen immer Leute, die sich kraftvoll für die Natur einsetzen, die ihren Ärger zu Kraft und Hilfe für die Umwelt werden lassen.
Nur schimpfen ist zu wenig. Besser machen ist gefragt! Vielleicht können die dort mit Ihrer Hilfe ein Konzept entwickeln wie man klimaschützend Energien gewinnt. Die Emissionen der fossilen Energien sind ja die stärkste Bedrohung für den Wald, auch wenn man sie - anders als die Windkrafträder- nicht sehen kann.
Dann können Sie uns und dem NABU auch gleich erklären, welche Ideen die beim NABU haben, die nicht gebraucht werden. Wir sind ja alle für Umweltschutz. Wir sitzen alle im selben Boot.
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