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Mi, 15:27 Uhr
22.11.2006

nnz-Forum: Gedanken zum Tag....

Nordhausen (nnz). Wie viele andere Nordhäuser, so wird auch nnz-Leser Jürgen Nagel den Tag über mit Nachrichten verschiedenster Medien überschüttet. Heute hat er sich wieder einmal Gedanken dazu gemacht. Im Forum der nnz.


Seit den frühen Morgenstunden wird bzw. wurde beim MDR-Radio-Thüringen mit dem Slogan: "Der Mann, mit der Lizenz zum Töten" der heute anlaufende James Bond-Film beworben. Da kann ich genauso perfide denken: Sebastian B. hat sich auch dieses zum Vorbild genommen und sich eine solche Lizenz erteilt. Wo, wenn überhaupt, kann wer einem Menschen eine solche Lizenz erteilen.

Nun stellt man sich mal vor, eine arabischer Agent würde in einem Film auch diese Lizenz erteilt bekommen. Welch' ein Geschrei gäbe es wohl dann in der hiesigen Blätterwelt. Sind nicht die Macher solcher Werke, einschließlich derer, die gewaltverherrlichende Computerspiele produzieren, die, die reif sind für die Klapse?

Herr Steuer darf nun sein Eislaufpaar weiter bei internationalen Wettkämpfen betreuen. "Eine Frechheit", meinte gestern eine Frau des Leipziger Bürgerkomitees. Steuer, der in ein paar Berichten über die pünktliche Abfahrt der Mannschaftsbusse und über gemeinsames Eisessen berichtet haben soll, dürfe Zeit seines Lebens nicht mit jungen Menschen in einer Vorbildfunktion zusammenarbeiten, quoll es aus dem Mund der hochgradig erregten Frau, in deren Gesicht der Kampf gegen alles was nach DDR und Stasi riecht, bereits starke Furchen hinterlassen hatte.

Ein verkiffter Daum kann natürlich als Vorbild junger Menschen dienen. Auch gegenüber Nazi-Herberger gab es keine solchen Resantiments. Gleich gar nicht gegenüber all' den Nazis, die nach 1945 in westdeutschen Amtsstuben, Gerichtssälen und Schulen fröhliche Wiederkehr feierten.
Jürgen Nagel, Nordhausen
Autor: nnz

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