nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mi, 12:31 Uhr
02.10.2019
Nordhäuser Kreis-CDU ehrt Jubilare

In der CDU hören die jungen, was die Alten zu sagen haben

Für 73 Mitgliedsjahre in der CDU ausgezeichnet wurde Christa Links aus Wolkramshausen von Henry Pasenow und Renè Fullman vom Kreisvorstand der CDU während einer Feierstunde im Nordhäuser Cafe „Sonneneck“...

Eine Ehrung erhielten weiterhin für mehr als 60 Jahre Mitgliedschaft Frau Sieglinde Bösenberg und Lydia Schmelzer, für 50 Jahre in der CDU Günter Goutier und Dieter Sievert.

Während der Veranstaltung wurden 23 weitere Jubilare für eine 40- und 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Pasenow sagte, „dass es die Christdemokraten auszeichnet, dass die Jungen zuhören können, was die Älteren zu sagen haben. Auch das macht eine Volkspartei aus.“
Die Feierstunde sei zugleich Ausdruck des „nötigen Respekts“ gegenüber den langjährigen Mitgliedern. „Wir Jüngere möchten, dass Sie aktiv bleiben, mahnen und Rat geben. Im Gegenzug geben wir Jüngeren die Zusicherung, dass wir Ihre Erfahrung mit in die Zukunft nehmen“, so Pasenow.


Die Geehrten. In der Mitte hinten: Christa Links, die seit 73 Jahren in der CDU ist

Der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund sagte im Rahmen seiner Gratulation für die Jubilare, „dass die CDU nach wie vor die tragende Partei der Mitte ist. Das ist zugleich unsere Verantwortung. Denn, wenn die politische Mitte kleiner wird, dann schwindet auch der gesellschaftliche Zusammenhalt, dessen Bindeglied der Mittelstand ist“ Grund bedankte sich bei den Jubilaren für deren Arbeit innerhalb der Partei. Auch wegen der Unterstützung der lang gedienten Mitglieder sei es möglich gewesen, dass er seit 25 Jahren Nordthüringen im Bundestag vertreten könne, sagte Grund.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

02.10.2019, 16.12 Uhr
Siegfried Werner | Liebe CDU
Ich habe hier ein Zitat von einen Ihrer Mitglieder aus dem Jahr 1987. Heute sitzt diese Person Im Landtag. Hier das Zitat nur einmal zur Erinnerung.
„Der Sozialismus ist die Gesellschaftsformtion. In der sich alle Anstrengungen auf das Wohl der Menschen richten, in der die Grundrechte des Menschen nicht nur angesprochen, sondern verwirklicht werden.“
Vielleicht können sie dazu Stellung nehmen. Aber wie ich die Partei kenne, will es wieder einmal keiner gewesen sein?

10   |  3     Login für Vote
02.10.2019, 19.22 Uhr
Tora
Der Beitrag wurde deaktiviert.
02.10.2019, 23.57 Uhr
Rainer H. | Glückwunsch CDU
73 Jahre Mitgliedschaft, dann war Frau Links faktisch Gründungsmitglied! Beachtlich!

@ Siegfried Werner, schön das sie solche Artikel aus der Zeitung von 1987 aufheben. Es zeigt ja, dass dieser Artikel ihnen Kraft gibt.

1   |  1     Login für Vote
03.10.2019, 15.47 Uhr
Siegfried Werner | Rainer H.
Zu Ihrer Information, dass Zitat habe ich nicht aus einer Zeitung von 1987.Es ist auf der Seite eines CDU-Politikers zu finden, der ebenfalls für den Landtag kandidiert, am 16.09.2019.
Damit wollte ich nur zeigen, welcher Machtkampf in den Jeweiligen Parteien geführt wird. Es geht nicht um das Wohl des Volkes, wie man immer sagt, nein es geht immer nur um die eigene Person. Man versucht eben mit allen Mittel an den reich gedeckten Tisch der politischen Riege zu kommen.

11   |  1     Login für Vote
08.10.2019, 19.59 Uhr
Heimathistoriker | Blockflöten
Ich stimme Siegfried Werner vollkommen zu, es geht wieder mal nur um die eigene Position und um die eigene Geldbörse. Allein das Zitat zeigt doch, was in diesem System und in dieser Partei nicht stimmt, oder? Mittlerweile habe ich auch recherchiert, wer dies gesagt hat, es war ein gewisser Egon P.. Aber auch von einem gewissen Herrn Iffland erwarte ich mir nichts für Nordhausen. Man muss sich nur seine Arbeit im Stadtrat ansehen. Meine Stimme hat er zumindest nicht!

@Rainer H.: Natürlich bemerke ich Ihren ironischen Unterton in Ihrem Kommentar!

5   |  2     Login für Vote
08.10.2019, 20.33 Uhr
shershen834 | Sozialismus
So sehe ich das auch mit dem Sozialismus,eine schöne ,hehre Sache,wenn es nicht den Menschen gäbe mit all seinen Schwächen.
Egal,wer es gesagt hat,für mich zählt nur,was wir alle daraus gemacht haben,aus meiner Sicht haben wir versagt.Leider...

4   |  1     Login für Vote
08.10.2019, 23.05 Uhr
tannhäuser | Die Vorreiter des Sozialismus...
...haben auch auf Kosten anderer gelebt.

Ohne Geld von Engels und seiner Jenny hätte auch Marx zur Tafel gehen müssen, hätte es damals in London sowas gegeben.

Aber Marx war wenigstens nur Theoretiker, wohingegen Lenin durch Aufhetzen des Lumpenproletariats bewusst beteiligt war an Enteignungen und Hungersnöten in Russland.

Und jetzt warte ich auf eine Replik aus Richtung MLPD ;)

1   |  4     Login für Vote
09.10.2019, 07.31 Uhr
Heimathistoriker | WerteR tannhäuser
auch unter dem russischen Zaren musste nach meiner (kapitalistischen) Schulbildung gehungert werden. Wie kam dies zustande oder hat dort nur das, um es mal in Ihren Worten zu fassen, "arbeitsfaule Lumpenpack" gehungert? Über eine Geschichtsstunde von Ihnen würde ich mich sehr freuen!

3   |  0     Login für Vote
09.10.2019, 11.27 Uhr
tannhäuser | Sehr geehrter Herr Heimatforscher!
Gerne würde ich Ihnen ausführlich antworten, aber auf welcher Basis?

"Lumpenproletariat" ist ein Kampfbegriff von Karl Marx und Sie legen mir "Arbeitsfaules Lumpenpack" in den Mund. Was soll das?

Dass die russische Revolution 1917 ohne den Reden schwingenden Lenin stattgefunden hätte, wenn das deutsche Kaiserreich ihm nicht erlaubt hätte, sein Hoheitsgebiet per Zug zu durchqueren, um aus seinem Schweizer Exil nach Petersburg zu gelangen, wissen Sie sicherlich.

Und falls Sie fragen, ich bin weder Fan der Zarenzeit noch Kommunistenhasser.

Ich habe auch nicht "Das Schwarzbuch des Kommunismus" gelesen sondern "Der Stille Don" und "Neuland unterm Pflug". Geschrieben von einem Kommunisten, ob es Scholochow selbst oder er doch nur ein Plagiator war, sei dahingestellt.

Zwischen den Zeilen lesend bedeuteten die Zwangskollektivierungen - und Verstaatlichungen auch für die Arbeiter und Bauern nicht sofort ein Ende des Hungers.

Aber ein Verbrechen war definitiv der Umgang mit den vorherigen Grundbesitzern und Eigentümern, die entweder mitsamt Familien gleich an Ort und Stelle massakriert oder zum Verhungern in die Verbannung geschickt wurden.

Und das, werter Heimathistoriker, war die Kehrseite des Kommunismus nach russischem Gusto nach Lenin, Trotzki, Stalin und hatte mit den Ideen des proletarischen Internationalismus von Marx und Engels nur noch soviel gemein wie Lenin in seinen Werken das zitierte, was ihm für die spätere Sowjetunion in den Kram passte. Siehe die vielen Fußnoten in seinen Werken.

Und sowas ähnliches kann keinesfalls der Plan einer MLPD sein, die sich wie alle anderen auch auf dem Boden des deutschen Grundgesetzes bewegen muss, um überhaupt zu Wahlen zugelassen zu werden.

Sorry, ist doch ausführlicher geworden. Vielleicht beim nächsten Fall nicht falsch zitieren, dann liegt auch bei mir die Würze in der Kürze.

1   |  1     Login für Vote
09.10.2019, 11.38 Uhr
tannhäuser | Kleine Ergänzung:
Ich habe als Kind eine "softe" Art Enteignung erleben müssen, als viele Privatfirmen in der DDR, u. a. die meiner Familie, verstaatlicht wurden.

Ich nenne es zynischerweise "soft", weil natürlich niemand arbeitslos wurde, sondern sozusagen über Nacht "stolzer" Bauer oder Handwerker der ortsansässigen LPG.

Aber es war schon ein Schock für mich, als ich nach 2 Wochen Ferienlager nachhause kam und die geliebte Werkstatt und Scheune, in denen ich gern spielte, leergeräumt waren.

Also einen DDR-Nostalgiker muss ich mich weder von Neuber/Latimer Rex noch sonstwem nennen lassen.

Ich lasse mir nur nicht gerne vorschreiben, welche Erinnerungen und Erfahrungen für mich gut/schlecht und wichtig/unwichtig zu sein haben. Das würde nicht mal ein Psychiater schaffen, der mich in Hypnose versetzt.

1   |  1     Login für Vote
10.10.2019, 22.27 Uhr
Heimathistoriker | WerteR tannhhäuser
Natürlich wurde im Sozialismus enteignet, dies ist ein marxistisches Instrument und geht auf diesen zurück. Dass man allerdings auch die kleinsten Familienbetriebe einteignete, das hat Marx nicht geschrieben. Dieses war der pure Stalinismus und somit Rechtswidrig! Es geht nur darum, dass man den superreichen Kapitalisten einen Teil ihres Vermögens zurück an das Volk gibt. Es kann nicht sein, dass 8 (in Worten acht) Menschen soviel besitzen, wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, oder? Doch, im Turbokapitalismus ist dies aber so! (Stand 2017: 426,2 Mrd : 409,1 Mrd)

Dazu besitzt der reichste Prozent der Weltbevölkerung 50,8 Prozent des weltweiten Vermögens – und damit mehr als die restlichen 99 Prozent zusammen.

Anbei: Auch im Kapitalismus wird enteignet, und wenn man sich weigert wird man solange erpresst, bis man nachgibt. Beispiele gibt es da auch zu genüge!

1   |  1     Login für Vote
11.10.2019, 10.55 Uhr
Leser X | Wendehälse in der CDU
Gut, dass Sie aufgepasst haben, Herr Werner. Und ich gehe mit Ihnen jede Wette ein, dass der von Ihnen gemeinte und mit ihm viele andere CDUler im Falle einer neuen Wende wieder über Nacht ihre Meinung ändern würden. Wenn man nicht wirklich eine hat, geht das ja auch ganz komfortabel.

Hauptsache als Fettauge auf der Suppe schwimmen, an der eignen Karriere arbeiten und die Wähler nach allen Regeln der Kunst betrügen.

Und an einem neuen Unrechtsstaat arbeiten. Gelernt ist gelernt...

3   |  1     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.