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Do, 14:40 Uhr
11.04.2019
Nachgefragt

Zu blöd, eine Mail zu versenden?

"Herr Müller, sind Sie zu blöd eine Mail zu versenden", diese Frage musste sich Hans-Georg Müller schon gefallen lassen...

Scan der Mail  (Foto: nnz) Scan der Mail (Foto: nnz)
Hintergrund der Frage ist die Feststellung der Stadtverwaltung in einem Statement, dass es keinen Maileingang gegeben haben soll.

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Konkret schrieb Pressesprecher Lutz Fischer der nnz: "Der Eingang der diesbezüglich - mehr als ein halbes Jahr später - in den Raum gestellten E-Mail von Herrn Stadtrat Müller an den Oberbürgermeister konnte nicht festgestellt werden. Die einschlägigen E-Mail-Adressen des Oberbürgermeisters wurden definitiv nicht angeschrieben."

Hans-Georg Müller jedoch bleibt bei seiner Feststellung, dass er die Mail verschickt habe. Die Adresse sei nicht falsch geschrieben, zumal er auch keine Fehlermeldung erhalten habe. Gegenüber der nnz bekräftigt Müller seine Forderung auf Einsichtnahme in den entsprechenden Bericht.
Autor: red

Kommentare
Landarbeiter
11.04.2019, 15.03 Uhr
War etwa nichts los im BIC?
Als Steuerzahler interessiert mich an diesem Kriminalfall natürlich auch, wann die Herrschaften so ihren "Geschäften" nachgehen. Am Montag, den 08.04.19 zwischen 10 und 12 Uhr mußte ich zum Beispiel arbeiten, Steuergeld verdienen. Dafür bekommt man dann als Dank so eine Show geliefert. Danke Herr Müller, Danke Herr Mohr, danke lieber Pressesprecher der Stadtverwaltung. Was wäre die Demokratie nur ohne Euch?
jan-m
11.04.2019, 15.11 Uhr
Nicht sicher.
eMail ist kein sicheres Kommunikationsmittel.
Nur weil man keine Fehlermeldung erhält bedeutet das nicht, dass die eMail zugestellt werden konnte.
Andreas Dittmar
11.04.2019, 15.49 Uhr
Was ist denn sicher @jan-m ?
Dann muss man E-Mail Kommunikation sicher machen. Gerade wenn man schon einmal ordenlich über den Tisch gezogen wurde wie hier : https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=204821
Wer nach anderthalb Jahren immer noch der Meinung ist E-Mail ist nicht sicher, den frage ich mal, wie seiner Meinung nach Behördenkommunikation im 21. Jahrhundert auszusehen hat. Authentifizieren, Signieren, Verschlüsseln zB. mit Zertifikaten und Keykarte kann jeder handelsübliche E-Mail-Client.
Waldemar Ceckorr
11.04.2019, 16.22 Uhr
das emailprogramm ist einstellbar,
so erhält man eine bestätigung wenn der empfänger die mail geöffnet hat.
hebt man sich diese mail auf, so sieht's bei unstimmigkeiten etwas mau aus für die gegenseite.

so macht's der waldi
Rebellin
11.04.2019, 16.25 Uhr
Einfach zu blöd....
finde ich diese Diskussion hier zu führen, wie im Kindergarten, kann man das nicht intern lösen?????
Dixon
11.04.2019, 16.25 Uhr
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VGF
11.04.2019, 17.03 Uhr
Nicht sicher 2.
jan-m´s Aussage bezog sich sicher darauf, dass man sich bei eMail in der Regel eben nicht darauf verlassen kann, dass sie ankommt.
Das hat nicht mit 21. Jahrhundert, sondern mit den technischen Realitäten zu tun.
Und ja, mache eMail-Clienten ermöglichen eine Empfangsbestätigung. Das hier aber anscheinend nicht passiert.
Ein Brief als Einschreiben, wär z.B. als belegte Kommunikation »sicher«.
Realist 1.0
11.04.2019, 17.29 Uhr
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Landarbeiter
11.04.2019, 21.40 Uhr
Für den Bürger gibt es hier nichts zu erfahren,
es ist das alte Spiel. Team Jendricke (H.G. Müller/LRA und M. Mohr, Servicegesellschaft vom LRA) gegen Team Buchmann. Die schämen sich nicht mal, mit ihrem aufgekochten, abgestandenem Kaffee die Leute beeinflussen zu wollen. Und das alles auch noch während der gut bezahlten Arbeitszeit im LRA und der Service Gesellschaft!

Der Nordhäuser SPD ist leider sowieso nicht mehr zu helfen, aber die Linke sollte sich endlich von diesem Job-Abhängigen trennen und wieder Politik für die Menschen und nicht nur für Jendricke und seinen Steigbügelhalter machen!
Rainer H.
11.04.2019, 22.16 Uhr
Pat und Patachon besuchen das Rathaus
Das erst was mir in den Sinn kam, schrieb schon Hubbert. Zwei Angestellte aus dem Landratsamt marschieren wie Pat und Pattachon während der Arbeitszeit zum Rathaus, um sich einen Bericht einzusehen, den sie sich vermutlich auch in Ruhe nach dem Feierabend hätten einsehen können.
Warum wurden eigentlich nicht noch FDP, CDU und Grüne dazu eingeladen? Ach Sorry, sind ja alles ordentliche Arbeitnehmer oder Selbständige.

Ach Herr Müller, sie hätten doch einfach zu den Öffnungszeiten ins Rathaus gehen können.
murmeltier
12.04.2019, 07.05 Uhr
Spiegelbild der Gesellschaft
Es passt alles so perfekt und kaum jemand merkt es: Da zerfetzen sich die Kommentatoren hier, weil zwei Stadträte von Ihrem Auskunftsrecht Gebrauch machen wollen. Und schon mehrfach gegen eine Rathauswand liefen. Die Stadtverwaltung ist verpflichtet, den Gewählten im Stadtrat Einblick in Unterlagen zu gewähren. Wenn nicht, bleibt die Frage: Was gibt es zu verheimlichen?

Aber nein, da wird lamentiert über gute Jobs, über Arbeitszeiten, werden Zusammenhänge zum Landrat konstruiert, anstatt über das Wesentliche zu sprechen. Und übrigens: Schauen Sie sich mal die Öffnungszeiten des Rathauses an. Wer das arbeitet, der wird (außer Donnerstag) wohl in seiner Freizeit immer vor verschlossenen Türen stehen.

So läuft Manipulation in diesem Land. Im Kleinen (Nordhausen) wie im Großen. Und die meisten klatschen Beifall und springen über die hingehaltenen Stöckchen. Man könnte lachen, wenn es nicht so bitter Ernst wäre.
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