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Do, 13:59 Uhr
11.04.2019
Stellungnahme des Rathauses:

Kein Mail-Eingang festgestellt

Die nnz hatte heute eine Pressemitteilung des SPD-Stadtrates Hans-Georg Müller veröffentlicht. Darin kritisiert er unter anderem die Zusammenarbeit des Rathauses mit dem Stadtrat. Jetzt gibt es eine Stellungnahme aus dem Rathaus...


"Der Antikorruptionsbericht 2017 wurde gegenüber dem Stadtrat im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung am 27.09.2019 erläutert. Die Nichtöffentlichkeit bezieht sich auf persönlichkeits- und datenschutzrechtliche Gründe, nicht etwa auf Verdachtsmomente. Die Vorstellung im Stadtrat geschah freiwillig, ohne das der Oberbürgermeister oder die Stadtverwaltung dazu rechtlich verpflichtet ist bzw. sind (ThürKO § 29 Abs. 3). Für den Stadtrat am 08.05.2019 ist die Vorstellung des Berichts für das Jahr 2018 geplant.

Was Herrn Stadtrat Müller als Gliederung vorliegt entzieht sich der Kenntnis der Stadtverwaltung.

Der Eingang der diesbezüglich - mehr als ein halbes Jahr später - in den Raum gestellten E-Mail von Herrn Stadtrat Müller an den Oberbürgermeister konnte nicht festgestellt werden. Die einschlägigen E-Mail-Adressen des Oberbürgermeisters wurden definitiv nicht angeschrieben."
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Kommentare

13.04.2019, 07.13 Uhr
Kilian Baltres | Was ist im Rathaus los???? Externer Dienstleister liest und bewertet Emails ans Rathaus?
In einer neuen Erklärung, aus dem Rathaus heißt es aktuell, das die Email jetzt doch da ist, sie aber im Spamfilter war. Und was im Spamfilter landet, darüber hätte man keine Kontrolle, das würde ein externer Dienstleister bestimmen.

Zitat: “Eine Tiefenprüfung der städtischen EDV hat ergeben, dass der von Herrn Stadtrat Müller genutzte Mailserver bereits vorab durch den externen Dienstleister als Spamabsender gekennzeichnet wurde. Daraufhin wurde die Mail automatisch geblockt. Solch eine Vorprüfung erfolgt zum Schutz des Netzes. Die E-Mail-Adresse bzw. der Mailserver wurden NICHT vonseiten der Stadt auf die Liste gesetzt. “

Das heißt: Die Verwaltung selber hat keine Kontrolle über den Email Verkehr, sondern ein externer Dienstleister. Dieser, entscheidet über die Empfangbarkeit von Mails, ans Rathaus!!!

Sollte dies eine Ausrede sein ist sie einfach dumm und dreist.

Sollte das der Wahrheit entsprechen ist es unfassbar.

Denn dann muss ja irgendein Externer die Email vorbewerten und analysieren, um zu entscheiden ob, sie Spam ist oder nicht. Datenschutz? Wer ist dieser externe Dienstleister?

Oh je .... K. Baltres

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13.04.2019, 09.08 Uhr
Flitzpiepe | Grundsätzlich
gebe ich ihnen Recht.
Das Rathaus hat eine eigene IT-Abteilung. Nur die dürfte entscheiden, welche Adressen im Spamfilter stehen. Kein Externer.
Aber in diesem Fall ist es nicht so, dass sich Personen alle Mails ansehen und dann über Spam oder Nicht-Spam entscheiden.
Es wurde die GESAMTE Domain gesperrt! D.h. alle Mails von z.B. GMX.DE wurden automatisch ohne weitere Prüfung in den Spamordner geschickt. Und das ist ganz schön dreist von den Beteiligten! Auch muss der Inhalt des Spamordners vom Rathaus (nicht von Externen) regelmäßig nach fälschlicherweise dorthin gelangten Mail kontrolliert werden.
All das ist nicht geschehen.
Der Externe kann scheinbar unkontrolliert machen, was er will.
Ich möchte gar nicht wissen, was bei der IT des Rathauses noch alles im Argen liegt...

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13.04.2019, 09.33 Uhr
Kilian Baltres | @flitzpiepe: Das ist aber ein Rathaus ...
Man kann doch nicht ganze Email Anbieter im Block sperren? Was ist wenn da was wichtiges per mail kommt??? Da kommen ja ganz viele Emails gar nicht an wenn es, zum Beispiel googlemail, hotmail, web oder so ist??? Das geht doch so nicht, das Rathaus ist doch kein Privatverein sondern eine öffentliche Einrichtung. Das kann doch so nicht funktionieren. Was ist denn, da drüben los??? Im 21. Jahrhundert??? K. Baltres

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13.04.2019, 09.37 Uhr
Kilian Baltres | Wer ist denn nun der “externe Dienstleister“??
Eins wäre noch wichtig. Wer ist denn nun, der externe Dienstleister??

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13.04.2019, 09.49 Uhr
murmeltier | Das hat die Stadtverwaltung bei FB veröffentlicht:
"Der Eingang der diesbezüglich - mehr als ein halbes Jahr später - in den Raum gestellten E-Mail von Herrn Stadtrat Müller an die einschlägigen E-Mail-Adressen des Oberbürgermeisters konnte am 11.04.2019 nicht festgestellt werden.
Eine Tiefenprüfung der städtischen EDV hat ergeben, dass der von Herrn Stadtrat Müller genutzte Mailserver bereits vorab durch den externen Dienstleister als Spam-Absender gekennzeichnet wurde. Daraufhin wurde die Mail automatisch geblockt. Solch eine Vorprüfung erfolgt zum Schutz des Netzes. Die E-Mail-Adresse bzw. der Mailserver wurden NICHT vonseiten der Stadt auf die Liste gesetzt. Über die Nichtzustellbarkeit der Mail hätte Herr Müller eigentlich eine automatisch generierte Antwort seines Providers erhalten müssen."

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13.04.2019, 10.06 Uhr
Flitzpiepe | Da die Domain nordhausen.de
von WirSinds betreut wird und sich auch VGF hier sofort zu dem Mail-Thema zu Wort gemeldet hat, gehe ich davon aus, dass WirSinds auch der externe Betreuer der Mailadressen *@nordhausen.de ist.

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13.04.2019, 10.38 Uhr
VGF | Da die Domain nordhausen.de 2
Kurze Anmerkung zum Kommentar von @Flitzpiepe.

Ich bzw. unsere Agentur wirsinds hat nichts mit dem eMail-Verkehr der Stadt zu tun. Wir betreuen nicht »die Domain« sondern nur den technischen Teil des Internetauftritts »nordhausen.de« – also das Content Management System. Das betrifft nicht die Inhalte und auch nicht den eMail-Server bzw. dessen Konfiguration.

Im übrigen sollte man den Ball vielleicht wirklich etwas flach halten. eMails gehen verloren bzw. kommen nicht an. Das passiert nicht oft, ist aber auch nicht komplett unwahrscheinlich.
Alleine bei nnz-online.de landen jeden Tag über 50 eMails im SPAM-Filter des vorgeschalteten Providers, und minimal weitere 20 im SPAM-Filter meines Rechners. Und nein, ich schaue da nicht jeden Tag nach. Es ist schlicht und ergreifend zu viel »Müll« unterwegs.

Der SPAM-Anteil am weltweiten Mail-Verkehr liegt zwischen 50% und 70%, je nach bemühter Statistik. Da ist es ein Wunder, das nicht viel mehr eMails »hängen bleiben«.

@Kilian Baltres: Von der Stadt zu verlangen das ungefiltert durchzulassen ist realitätsfern.


»wirsinds« wird übrigens immer komplett klein geschrieben. ;-)

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13.04.2019, 11.12 Uhr
Joe 50 | Fazit
Man nehme für Behördenpost die Post.
(eMails) Auch Briefe "gehen verloren bzw. kommen nicht an. Das passiert nicht oft, ist aber auch nicht komplett unwahrscheinlich."
Da hilft dann aber Einschreiben mit Rückschein.

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13.04.2019, 12.07 Uhr
DDR-Facharbeiter | Warum beantwortet die Stadtverwaltung nicht Anfragen eines gewählten Wähler-Vertreters?
Kilian Baltres berichtet:
"In einer neuen Erklärung, aus dem Rathaus heißt es aktuell, das die Email jetzt doch da ist, sie aber im Spamfilter war.
Und was im Spamfilter landet, darüber hätte man keine Kontrolle, das würde ein externer Dienstleister bestimmen.
Zitat: “Eine Tiefenprüfung der städtischen EDV hat ergeben,
dass der von Herrn Stadtrat Müller genutzte Mailserver bereits vorab
durch den externen Dienstleister als Spamabsender gekennzeichnet wurde.
Daraufhin wurde die Mail automatisch geblockt.
Solch eine Vorprüfung erfolgt zum Schutz des Netzes.
"Ende Zitat K.Baltres.

Kernpunkt ist doch die Anfrage des Stadtrates Müller.
Warum wird eine Anfrage der Wählervertretung nicht beantwortet?
Ich frage mich, ist es mit dem Datenschutz vereinbar,
dass Mails an die Stadtverwaltung über nicht kommunale Dienstleister laufen?
Ist das mit der kommunalen Verschwiegenheits-Pflicht vereinbar?

Warum überhaupt ein externer Dienstleister?
Hat die Stadtverwaltung keine IT-kundigen Mitarbeiter?
Spam -Müll-Haufen markieren und löschen kann schon meine 12jährige Enkelin...

Vielleicht sollte der Nordhäuser Stadtrat als Vertreter der Wähler
1. den Datenschutzbeauftragten des Landes Thüringen und
2. die der Stadt und dem Landkreis übergeordnete Fachaufsicht beauftragen, die Rechtmässigkeit von fragwürdigen Handlungen der Nordhäuser Stadtverwaltung zu überprüfen.

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13.04.2019, 12.21 Uhr
Kilian Baltres | Email Rathaus Bürger wieder der Dumme
Auch ich fasse mal zusammen: Der Bürger hat Pech wenn sein Anliegen per Email nicht bei der Obrigkeit ankommt. Und, er muss gefälligst immer hinterhertelefonieren, wo seine mail ist. Oder er nimmt, am besten, Urlaub und spricht persönlich vor. K. Baltres

P.S. Wer ist nun der externe Dienstleister, der, die Emails prüft?

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13.04.2019, 16.30 Uhr
Andreas Dittmar | Da gibt es keinen externen Mailsortierer ;-)
Da kann ich VGF nur Recht geben. Es ist wirklich jede Menge Müll unterwegs. Diesem Müll wird man auch nur Herr, wenn man automatische Filter einsetzt. Hinter der Domain großer E-mail Provider verbergen sich meistens mehrere hundert IP-Adressen. Hat sich jemand einen Virus eingefangen oder wurden Zugangsdaten gehackt, feuert dann eine dieser IP-Adressen Spam aus allen Rohren. Bemerkt der Provider diese Attacke, wird der Account gesperrt und nur unter bestimmten Auflagen wieder freigeschaltet. Bemerken andere E-Mail-Server diese Attacke, wird die IP-Adresse auf eine Blacklist gesetzt. Es gibt also keinen externen DL der die Mails sortiert, sondern einen einfachen technischen Mechanismus.
Aus meiner Sicht sollte trotzdem darüber nachgedacht werden, das Medium E-Mail sicher zu machen. Diese Entscheidung wird aber nicht bei wirsinds getroffen.

Sorry nochmal für den Kommentar unter dem von jan-m unter einem anderen Beitrag. Der war nicht als Vorwurf an die Betreuer des CMS gedacht.

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13.04.2019, 17.49 Uhr
unpolitisch47 | Email ist eben nicht sicher
Kilian Baltres, wenn ich jemanden bitte, jemandem etwas auszurichten und die Nachricht kommt nicht an. Ja, dann bin ich der Dumme.
Ich kann ja auch eine sichere Art der Nachrichtenübermittlung wählen. Email gehört da nicht dazu.

Soll Ihrer Meinung nach das Rathaus Garantie dafür übernehmen, dass jede Nachricht dort ankommt?

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13.04.2019, 18.48 Uhr
DDR-Facharbeiter | Löschte der Spamfilter des externen Dienstleisters Anfragen von neuen Arbeitgebern?
Zitat Kilian Baltres:"Externer Dienstleister liest und bewertet Emails ans Rathaus?
In einer neuen Erklärung aus dem Rathaus heißt es aktuell, das die Email jetzt doch da ist,
sie aber im Spamfilter war.
Und was im Spamfilter landet,
darüber hätte man keine Kontrolle, das würde ein externer Dienstleister bestimmen".
Ende Zitat K.Baltes.

Nun ist mir klar, warum sich keine neuen, bisher unbekannten, Arbeitgeber für eine Niederlassung in Nordhausen interessieren:
Ihre Anfragen übers Internet sind womöglich im Spamfilter des externen Dienstleisters gelandet!
Sie kamen gar nicht durch in die Stadt-Verwaltung.

Kein Wunder, dass Oberbürgermeister Buchmann offenbar vergeblich in seinem Büro auf niederlassungswillige Firmen wartet.
Er wird einfach nicht über Anfragen informiert...
Ich hoffe, dass der Datenschutzbeauftragte des Landes Thüringen und die obere Aufsichtsbehörde diese befremdlichen Regelungen unter die Lupe nehmen.

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13.04.2019, 18.49 Uhr
VGF | Prinzip eMail nicht verstanden.
Ich werde das Gefühl nicht los, das hier einige das Prinzip eMail nicht verstanden haben.
Ich habe auch keine Lust die Stadtverwaltung zu verteidigen, mache Behauptungen erscheinen mir aber doch ungerecht und weit hergeholt.

@Kilian Baltres:
Nach meiner Kenntnis liest und bewertet keine »Externer Dienstleister« die eMails der Stadtverwaltung.
Es gibt einen Provider der die Domain verwaltet (DNS usw.). Ohne diesen geht es nicht. Ob der kommunal ist oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle. Es gibt kein »kommunales Internet«.
Normal ist ein mehrschichtiger, automatischer Spamfilter, sowie »Schwarze Listen« für Spam-Versender . Diese arbeiten beim Hoster und in der Stadtverwaltung in der Regel automatisch und ohne das jemand die Mails liest. Nur so kann man das Übel Spam an der Wurzel packen.
Was genau bei der Stadt installiert ist, weiss ich allerdings nicht.
Das da eine eMail falsch-positiv aussortiert wird ist völlig normal.

@DDR-Facharbeiter:
Die Stadtverwaltung kann nur Mails beantworten, die sie auch bekommt. Womit wir wieder bei der »sicheren Kommunikation« wären.

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13.04.2019, 19.37 Uhr
Kilian Baltres | Keine Emails an das Rathaus
@vgf tatsächlich ist mir das alles zu kompliziert was sie hier erklären. Ich halte fest das man besser keine Emails fürs Rathaus benutzt, weil man nicht sicher sein kann ob sie ankommen. Das mit dem *externen Dienstleister* hat die Stadtverwaltung geschrieben und, nicht ich. Bis jetzt ist mir nicht klar, was dieser Dienstleister macht und wer er ist. Ich möchte es auch nicht mehr wissen, weil, es ist alles irgendwie lächerlich das es im 21. Jahrhundert mit Emails an den Staat nicht klappt. K. Baltres

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13.04.2019, 19.47 Uhr
DDR-Facharbeiter | Wer entscheidet, welche Mails die Stadtverwaltung bekommt??
VGF schrieb :"Die Stadtverwaltung kann nur Mails beantworten, die sie auch bekommt".
Das führt nach meiner Logik zu der Nachfrage: Wer entscheidet, welche Mails die Stadtverwaltung bekommt??

VGF schreibt: "Normal ist ein mehrschichtiger, automatischer Spamfilter, sowie »Schwarze Listen« für Spam-Versender . Diese arbeiten beim Hoster und in der Stadtverwaltung in der Regel automatisch und ohne das jemand die Mails liest.
Nur so kann man das Übel Spam an der Wurzel packen." Ende Zitat VGF.

Das führt nach meiner Logik zu der Nachfrage:
Wer verfasst die Schwarzen Listen der Spam-Versender?

Nach Ihren Worten, VGF, ist das kein "Externer Dienstleister".
Dann kann das nur ein Mensch aus Blut und Fleisch in der Stadtverwaltung sein !
Welcher Teufel hat diesen Mensch geritten, einen Stadtrat Nordhausens auf die "Schwarze SPAM-Liste" zu setzen ??

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13.04.2019, 21.28 Uhr
Andreas Dittmar | Keiner setzt den Stadtrat Müller auf die Blacklist....
Der Mailserver kann so eine Blacklist selber schreiben und er kann diese sogar mit anderen Mailservern austauschen. Hier ist ein Beispiel : https://de.wikipedia.org/wiki/SpamAssassin

Viel wichtiger ist es jedoch nach dem ausführlichen Ausflug in die Tiefen der IT-Welt des Rathauses den Ball wieder an die Hauptakteure zurückzuspielen. Was steht denn nun eigentlich im Antikorruptionsbericht drin.

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13.04.2019, 23.46 Uhr
murmeltier | dittmar hat recht
Na, klar, hat dittmar recht, wenn stadtrat Müller schon mehrfach mit der Verwaltung kommuniziert haben sollte, warum wird seine Adresse plötzlich geblockt? Ich denke, in der Verwaltung wird geblockt. da steckt mehr dahinter. Was steht in diesem Antikorruptionsbericht, der von Buchmann in Steigerthal schöngeredet wurde. Herr Buchmann, irgendwann kommt alles raus. Klären sie auf, statt zu vertuschen. Warum stellen Sie sich vor ihre Stellvertreterin, denn sie können ja nicht belastet werden? Haben sie das nötig????

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14.04.2019, 06.35 Uhr
98maschr | @murmeltier
Sie denken falsch. Auch wenn es vorher bereits Schriftverkehr von Herrn Müller mit der Stadt gab, können seine Mails irgendwann im Spamfilter landen.
Das kann an einem zu oft gewählten Betreff liegen, an der Struktur des Textes der Mails usw. usf.
Wer täglich Mails verfasst und empfängt, kennt das Problem.

Aber diese Diskussion spiegelt wohl eher ein Generationenproblem. Eventuell sollten diejenigen, die das nicht verstehen, lieber zum altbewährten Brief geifen.

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14.04.2019, 12.51 Uhr
guckan | Gerüchteküche anheizen bringt hier nichts @murmeltier
So ein Antikorruptionsbericht fußt auf den festgestellten, tatsächlichen Vorkommnissen innerhalb einer Verwaltung, eines Betriebes, einer Einrichtung, die sich so etwas leistet oder leisten muss...

Wenn es Vorkommnisse gab, ermittelt die Staatsanwaltschaft oder in deren Auftrag die Polizei. Da ermittelt doch nicht die Stadt selbst oder ein paar Stadtratspopulisten. Fragen Sie doch mal bei der Staatsanwaltschaft nach, ob es Ermittlungsverfahren innerhalb der Stadtverwaltung Nordhausen gibt. Das wäre eine bessere Lösung, als hier ständig unbescholtene Leute mit Gerüchten unter Generalverdacht zu stellen.

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14.04.2019, 13.34 Uhr
VGF | Es macht wohl keinen Sinn.
Ich habe nur versucht ein paar technische Hintergründe zu erläutert.

@DDR-Facharbeiter: Ich möchte Sie bitten sich wenigsten ansatzweise mit den technischen Hintergründen zur Spam-Behandlung zu beschäftigen, wenn Sie sich hier äußern.
Es macht keinen Sinn, wenn Sie mich zitieren und dann falsche Schlüsse ziehen.
»Schwarzen Listen der Spam-Versender« werden in der Regel automatisch generiert und beruhen auf Statistik und sehr viel Mathematik. Das Internet ist voll mit Erklärungen dazu. Stichworte: »Spam Bayes Filter«

Ggf. rufen Sie mich an. Die Nummer steht im Impressum. :-)

@ murmeltier: Nur weil eMails ankommen, heißt es nicht, dass Sie immer ankommen. Auch hier fusst ihre Spekulation, meiner Meinung nach, auf zu wenig Wissen über die Funktionsweise von Spam-Filtern.

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14.04.2019, 15.33 Uhr
DDR-Facharbeiter | Der Mensch, nicht ein Computer, gestaltet die Spam-Abwehr.
VGF, Sie schreiben " »Schwarze Listen der Spam-Versender« werden automatisch generiert und beruhen auf Statistik und sehr viel Mathematik".

Ich zitiere Wikipedia "Statistik" : "Statistik ist die Lehre vom ..... Umgang mit quantitativen Informationen“ (Daten)".
Das heisst nach meiner Interpretation:

Ein Mensch -nicht ein automatischer Generator - bestimmt Eingabe- Daten und ihre Verarbeitung.
Das EDV-Programm macht nach der von einem Mathematiker vorgegebenen Methode aus den eingegebenen Daten eine Liste.

Können Sie mir und den anderen Nordhäusern erklären, warum im Listen-Generator das Kriterium: "Stadtrat Nordhausen" so eingestellt ist,
das Briefe mit dem Absender "Stadtrat Nordhausen XY " in den Spam-Ordner geleitet werden?
Das hat bestimmt kein durchgedrehter Roboter angestellt,
sondern ein menschlicher Nutzer, der keine Briefe vom Stadtrat Nordhausen haben will.
Früher stand an den ersten IBM-Computern:
GIGO in, GIGO out.
das heisst "Garbadge (Unsinn) rein, dann kommt Garbadge raus."
Bis heute gestaltet immer noch primär der Mensch Computer-Programme und ihre Verarbeitungs-Kriterien.

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14.04.2019, 16.15 Uhr
Andreas Dittmar | So einfach ist es bestimmt nicht
Ohne Anzeige oder hinreichenden Verdacht wird da niemand ermitteln @A. Wolf. Auch bezweifle ich, dass die StA Murmeltier Auskunft über Ermittlungen gibt. Aus Datenschutzgründen kann man notfalls auch die Namen schwärzen. Dann besteht wenigstens die Möglichkeit, Anzeige gegen Unbekannt zu stellen.

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14.04.2019, 16.34 Uhr
Joe 50 | Nachgefragt
Inzwischen habe ich mich bei einem Mitarbeiter mit kommunikativen Aufgaben eines Betriebes mit mehr als 1500 Mitarbeitern erkundigt. Jeder Mitarbeiter mit einem betrieblichen e-mail-Postfach programmiert sein Spam-Filter selbst. Kommt er damit nicht klar, wird er von einem Spezialisten der IT-Abteilung angeleitet. Diese Abteilung sorgt auch dafür, dass Spam maximal 2 Tage auf den betrieblichen Computern bleibt.
Die Liste der vertrauenswürdigen e-mail-Absender-Adressen kann das Spam-Filter nicht angreifen.

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14.04.2019, 17.00 Uhr
VGF | Statistik
Da wird nichts »eingestellt« und schon gar nicht »Stadtrat Nordhausen«-kommt nicht durch.

Ein Algorithmus sortiert die Wörter einer Mail auf Basis vorheriger, als Spam klassifizierter Mails. Wenn dann bestimmte Wörter in neuen eMails auftauchen, die früher als Spam klassifiziert wurden, landet die eMail, bei überschreiten einer gewissen Schwelle im Spam-Ordner. Da nützt auch ein umformulieren des Textes nichts und das hat dann auch nichts mit »Stadtrat Nordhausen« zu tun.
Das ist ja gerade das gute an statistischen Spam-Filtern. Man kann Wörter aus Spam-Mails verwenden oder das es gleich Spam wird.

Bei kurzen eMails geschieht das schneller (wenig Wörter -> geringe Schwelle) bei längeren eher selten (viele Wörter -> hohe Schwelle).
Ich kenne die eMail von Herrn Müller nicht und ich kenne auch den Aufbau der Spam-Vorsorge bei der Stadtverwaltung nicht.
Meine Ausführungen waren eher allgemeiner Natur.

@Joe 50: Spam wird nicht überall gleich gehandhabt. Nur weil ein kommunales Unternehmen das so macht, muss es bei der Stadt nicht genau so funktionieren.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat die Stadtverwaltung doch auch gesagt, die Mail wurde aussortiert bevor sie im Postfach der Zielperson landete und somit erfolgte der Ausschuss nicht auf dem Client der Zielperson.


Wir verwenden übrigens auch einen statistischen Spam-Filter für unsere Kleinanzeigen. Dem muss ich 1 mal die Woche »neue« Anzeigen beibringen die gut und die böse sind, damit er »schön« arbeitet.


Ich steige jetzt hier aus. Es ist Sonntag und ich will noch was sinnvolles machen.

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