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Fr, 11:51 Uhr
03.04.2015

Fünf Tipps für frühlingshafte Aufnahmen

Nach Angaben von Statista weckt der Frühling bei rund 80 Prozent der Deutschen die Lust auf Sport und Bewegung im Freien. Warum nicht die Aufbruchsstimmung nutzen und die Kamera aus ihrem Winterschlaf befreien...

Frühlingshafte Ein- und Ausblicke (Foto: Michael Hüttinger) Frühlingshafte Ein- und Ausblicke (Foto: Michael Hüttinger)
CHIP FOTO-VIDEO zeigt, wie die blühende Jahreszeit ihre visuelle Präsenz entfaltet und sich die erwachende Natur optimal einfangen lässt.

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Lichtsetzung: Im Frühling steht die Sonne noch tief. Ein Vorteil für Fotografen, denn so werden Motive seitlich angestrahlt. Fällt das in flachem Winkel einfallende Gegenlicht auf Blütenblätter, fangen die dünnen Pflanzenteile an zu leuchten. Das Ergebnis: Die Pflanze wird sowohl zum Blickfang als auch zum Lichtblick nach dem kalten Winter.

Formatfüllende Ausschnitte: Blüten lassen sich gut für minimalistische Bilder nutzen. Dabei wird nur ein kleiner Teil fotografiert, der möglichst starke Farbkontraste bietet und die gesamte Aufnahme dominiert. Eine formatfüllende Perspektive.

Mit Formen spielen: Blumen streben normalerweise gen Himmel. Genauso wie der Monopteros im Englischen Garten, der Eiffelturm in Paris oder die Mühle im niederländischen Keukenhof. Warum nicht Sehenswürdigkeiten und florale Schönheiten kombinieren? Mit der richtigen Perspektive werden die berühmten Himmelsstürmer optisch zum Teil der Wiese.

Blick nach oben: Blühende Kirsch-, Birn- oder Apfelbäume bieten tolle Frühlingsmotive, weil die dunklen Äste einen starken Kontrast zu den hellen Blüten bilden. Fotografiert man direkt an einem großen Ast entlang, führt der Blick unmittelbar in das Bild.

Perspektive wechseln: Ein anderer Blickwinkel eröffnet eine vollkommen neue Sicht auf die Dinge – und führt zu ungewöhnlichen Aufnahmen. Einfach mal die Kamera unter den Blütenkelch legen und vor einem blauen Himmel fotografieren.

Grundsätzlich ist eine Blüte erst einmal ein statistisches Motiv. Damit die Inszenierung nicht langweilig wirkt, kommt es auf die richtige Inszenierung an. „Für besondere Bilder braucht man ein wenig Geduld“, rät Florian Schuster, Chefredakteur CHIP FOTO-VIDEO. „Warten Sie auf Insekten, die über die Pflanzen laufen oder sie anfliegen. Sie verleihen dem Bild mehr Dynamik und Spannung.“ Auch mit der Belichtung spielen, kann zu tollen Resultaten führen. „Ein ganzes Meer aus Blüten, die sich im Wind wiegen, wirkt mit längerer Belichtungszeit lebendig und quirlig“, ergänzt Schuster.

Den gesamten Artikel mit weiteren Tricks und Kniffen finden Sie in der kommenden CHIP FOTO-VIDEO 05/2015. Das Magazin ist seit dem 1. April 2015 im Handel sowie im CHIP-Kiosk erhältlich.
Autor: red

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