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Mo, 21:20 Uhr
06.08.2012

Zum Dreh eingeladen

Filmdreh mit Ute Freudenberg im KiEZ Ferienpark Feuerkuppe. Wenn Sie dabei sein wollen, sollten sie sich diesen Termin notieren (Neu mit Änderung).

Am 13.08.2012 dreht der MDR aufgrund des 40- jährigen Bühnenjubiläums von Ute Freudenberg einen Beitrag über die wichtigsten Stationen im Leben der Sängerin.

Darunter wird auch ein Beitrag aus dem Ferienpark Feuerkuppe in Straußberg bei Sondershausen sein, in dem Ute Freudenberg 1971 im Alter von 15 Jahren entdeckt wurde. Heiner Kusch, der damals im Funkraum des Ferienparks arbeitete, hörte die Schlagersängerin und war von ihrem Gesang angetan. Er übte mit ihr ein Abschlusskonzert ein und brachte sie später bei einer DDR-Talentsuche unter. Der Erfolg kam schnell und so sah man Ute Freudenberg 1972 erstmals im Fernsehen.

Zum Dreh eingeladen (Foto: Ferienpark Feuerkuppe) Zum Dreh eingeladen (Foto: Ferienpark Feuerkuppe)

Über diese spannende Zeit und ihre Entdeckung im Ferienpark wird die Sängerin vom Schlagerhit "Jugendliebe" am 13.08 von ca. 09.00 - 12.00 Uhr sprechen. Interessierte und Fans sind an diesem Tag herzlich eingeladen beim Interview und Rundgang live dabei zu sein.

Zusatz:
Wir bitten die Fans jedoch um Verständnis, dass Ute Freudenberg aufgrund des engen Terminplans an diesem Tag leider keine Zeit für persönliche Gespräche hat und daher auch keine Autogramme geben kann.
Autor: khh

Kommentare
Wolfi65
03.08.2012, 08.18 Uhr
Das Zeltlager ist bekannt
Damals war es für zwei Wochen für uns ein GST-Lager. Eine Art Brot und Spiele. Jeden Tag Frühsport beim Sonnenaufgang.
Kilometerlange Fußmärsche durch die Sondershäuser Flur mit Marschgepäck. Für drei Schuss mit der KK MPI Kalaschnikow Modell 69 auf einen nahegelegenen Schießplatz sind wir einmal 15 Kilometer getrampt.

Zwischen durch wurde selbstverständlich durch den Offizierschüler Gas gerufen und die Gasmaske wurde zur Pflicht.
Nasse Klamotten und mieses Essen.
Frau Freudenberg ist uns dabei nicht aufgefallen, aber die ist ja auch schon ein paar Jahre älter.
Cata
07.08.2012, 12.08 Uhr
Ferienpark Feuerkuppe
Ich gehöre zur Generation Freudenberg. Damals war es das Pionierlager (wenn ich recht erinnere,Wilhelm Pieck) auf dem Straußberg.
Obwohl es keinen Kompfort gab. Zelte, Holzpritschen, Gemeinschafswaschräume, Küchendienste, gehören die Ferienaufenthalte auf dem Strausberg zu meinem schönsten Kindheitserinnerungen. Ach -und satt sind wir auch geworden.
Wolfi65
07.08.2012, 13.56 Uhr
Richtig!
Nach den zwei Wochen vormillitärische Ausbildung waren wir auch satt. Aber richtig satt!
pitti7
07.08.2012, 16.05 Uhr
@wolfi65:was uns nicht umbringt macht uns härter!
mir hat diese spielerei dort oben doch irgendwie gefallen.natürlich haben sich schon weicheier von richtigen (heranwachsenden) männern nach sehr kurzer zeit wie spreu vom weizen getrennt!

uns vom dorf hat es nix ausgemacht,im gegenteil, wir konnten uns an der unfähigkeit unserer nordhäuser zeitGENOSSEN laben ;)
und getrampt (d.h.daumen raus) sind wir nicht, sondern wir wurden chauffiert!denn stell dir mal vor: ne blonde frisöse im trabbi auf schleichfahrt und 24 kameraden am wegesrand...;)
NDHler
07.08.2012, 16.46 Uhr
Ja Wolfi65
über diesen Beitrag kann sogar ich schmunzeln. Das ganze kenne ich aus dem GST Lager Stollberg. Wie lächerlich war doch das ganze Geschwafel vom Klassenfeind usw. …. Was bin ich froh, dass meine Kinder heute keine Kalaschnikow mehr in die Hand nehmen müssen!!!! Was habe ich diese Sch…. gehasst!

Auf dem Strausberg war ich einmal zum Pionierlager. Satt war ich schon vor dem Essen weil es an den Tagen heiß war und es rund um die Essensausgabe extrem gestunken hat.

Einzige Attraktion während der gesamten Zeit waren zwei Busse mit dem sozialistischen Nachwuchs aus der BRD. Mit denen durften wir (unter Aufsicht) auch mal reden, nach dem Motto: „Nur gucken, nicht anfassen"! Ach ja, hier geblieben ist von denen keiner, also kein politischer Flüchtling usw. … war wohl doch nicht so dolle hier….
Wolfi65
07.08.2012, 19.06 Uhr
Es lässt zu denken
Allein die Wenigen Kommentare von Pitti und vom NDHler lassen den Schluß zu, dass es auf dem Straußberg zu Erlebnissen der schlimmsten Art gekommen sein muß.
Somit ist eine Wiedergutmachung beim Land Thueringen in Form eines kleinen Schmerzensgeld in angemessener Höhe, als Rechtsnachfolger einzuklagen.
Schlechtes Essen,erzwungener Dienst an der Waffe usw. sind rechtfertigenden Gründe.
Und dann noch eine falsche Blondine aus Weimar, welche sich nicht von ihrer Jugendliebe trennen kann.
Harzer_jung
08.08.2012, 01.04 Uhr
überall dasselbe
GST tage oder ws ähnliches musste ich zum Glück nicht erleben.
Aber ferienlager mit Rotlichtbestrahlung, das kenne ich auch noch. Oder Kinderkuren, 4 wochen weg von zu hause und nur unter Aufsicht:-)

Ich bin froh darüber das der ganze mist weg ist.

Stabü und Blauhemd sind mir auch erspart worden. ich bin da nicht böse darüber.
Klar wir können jetzt die historische keule auspacken:
billige Führerscheine,
Es hat ja irgendwo spass gemacht, Im Ferienlagewr übers fenster in die Mädchenbehausung eingestiegen, aber mal ehrlich war es das wert?

Wenn ich auf meine erlebnisse zurückblicke: ich bin mit 18 Feuerwhrmann geworden, mit dem wollen und Wissen anderen menschen zu helfen, schaden zu vermindern usw.
Mit 22 musste ich zur Bundeswehr, und da sollte und wollte man mir vermitteln das es gut sein kann zu töten.
Ich hab aus den Zehn Monaten nur eines gelernt: ich werd im Zweifelsfalle eine waffe haben und nutzen um klarzumachen das ich Krieg und das töten scheiße finde.
(extremer Pazifist, verteidigt sein leben und seine meinung im extremfall äußerst gewalttätig) ist Paradox, aber irgendwie auch stimmig.
andreas66
08.08.2012, 07.54 Uhr
Ich ...
war auch während meiner Schulzeit Teilnehmer eines solchen GST-Lagers. Ich kann den Kommentaren von @cata und @pitti7 nur zustimmen. Freilich waren die Tage anstrengend aber abenteuerlich zugleich. Wer nicht wollte oder auch konnte wurde schon ein wenig zusammen "gestaucht". Das gemeinsame Lagerleben mit sein Pflichten war auch ganz nützlich und hat keinem geschadet.
Wolfi65
08.08.2012, 08.49 Uhr
So weit weg...
ist der "Mist" gar nicht mehr. Man hat schließlich wieder eine Person in ein bestimmtes Amt gewählt, welche die "alten Werte" vertritt. Nur im neuen Gewand. Nicht dass es mich im Moment besonders stören würde, aber es lässt auf gewisse Art und Weise zu Denken übrig.

Vielleicht @Harzer_Jung, werden Sie wieder in den Genuss von bestimmten Annehmlichkeiten einer Gesellschaftform kommen, welche schon für Tod erklärt wurde. Diese hält weder Ochs noch Esel auf, da der Kapitalismus 2.0 auch versagt hat.
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