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Mo, 07:56 Uhr
10.10.2011

Wie kommt ein Dirigent zur Hospizarbeit?

Im Rahmen der 3. Nordhäuser Hospizwoche spricht Prof. George Alexander Albrecht über sein Nahtodserlebnis. Wie das alles miteinander zusammenhängt, das hat die nnz erfahren...


Prof. Albrecht wurde 1935 in Bremen geboren. Der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht ist sein Bruder. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen ist seine Nichte. Über 30 Jahre lang war er Generalmusikdirektor am Staatstheater in Hannover.

Im Laufe seiner Karriere dirigierte er unter anderem die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden und die Warschauer Philharmonie. Gastspiele führten ihn zur Philharmonie St. Petersburg, zur Wiener Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen und in die Carnegie Hall in New York.

Von 1996 bis zur Pensionierung war er Generalmusikdirektor des Deutschen Nationaltheaters und der Staatsoper Weimar. 1998 erhielt er das Bundesverdienstkreuz für sein musikalisches Engagement. Während des Neujahrskonzerts 2002 erlitt Albrecht einen Zusammenbruch und musste wiederbelebt werden – ein Erlebnis, das sein Leben veränderte.

Prof. Albrecht wohnt mit seiner Frau in Weimar und engagiert sich in der Hospizarbeit. Der Hospizverein Nordhausen freut sich, Prof. Albrecht am Donnerstag (13. Oktober), um 19.30 Uhr im Thomas-Mann-Club in der Wilhelm-Nebelung-Straße in Nordhausen als Referent begrüßen zu können. Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Autor: nnz

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