Kommentare
Totofino
14.12.2010, 20:01 Uhr
Sachlicher Beitrag zum Autohof
Deutlich kann man auf der Abbildung die Hauptwindrichtung erkennen (brauner Pfeil)und welche Dimension (auch bei neuer Planung) der AH im Verhältnis zum Ort Sundhausen darstellt.
Es ist auch zu erkennen, dass die LKW's bei der Anfahrt mit kalten Motoren einen Höhenunterschied von bis zu 15 Metern überwinden müssen, was natürlich zu mehr unverbrannten Abgasen führen wird, die dann bedingt durch die Hauptwindrichtung in den Ort geblasen werden.
Es ist nur zu hoffen, dass viele Stadträte diese Darstellung gesehen haben und eine eventuelle Entscheidung Pro AH noch einmal überdenken.
MfG
Nadin23
15.12.2010, 08:22 Uhr
Arbeitplätze
Was hier immer für ein Theater ist. Das dort Arbeitplätze geschaffen werden will keiner hören. Lieber keinen AH und auf Hartz4 machen?
NDHler
15.12.2010, 09:20 Uhr
Enttäuschend…
… wäre es, wenn das gesamte Projekt gekippt würde. Die Zeichnung zeigt mal wieder deutlich, dass auf dem Areal ein Autohof gebaut werden kann. Kleiner sollte er sein, die Ausfahrt sollte zur Einfahrt hin verlegt werden, also weiter vom Ort weg und der Lärmschutz sollte in dem Projekt festgeschrieben werden.
Weitere Änderungen sind sicher machbar (begrünte Lärmschutzwände aus Natursteinen ähnlich den Wänden der LGS, eine Streuobstwiese als Puffer zum Autohof, gesonderter Lärmschutz für LKW mit Kühlung, kein Rotlicht usw. … !
brixan
15.12.2010, 11:51 Uhr
Tja,
NDHler, man sollte sich nicht alles durch
schwarze Autofenster ansehen, sondern mal
in der Domstraße um Rat fragen...
Ich glaub der 2.Wahlgang wird so sicher
nixs. Es geht nämlich um die Einstellung
des Verfahrens!
tabacco
15.12.2010, 12:02 Uhr
Es ist nun gut..
baut das ding endlich und dann wird sich wieder mit wirklichen problemen beschäftigt.
für das ewige generve muß der autohof doppelt so groß werden!
NDHler
15.12.2010, 12:10 Uhr
@brixan
Was für schwarze Autofenster meinen Sie? Genau, es geht um die Einstellung des Verfahrens. Dazu brauche ich nicht in die Domstrasse, ich kann lesen. Aber genau die Einstellung lehne ich ab! Stattdessen habe ich Vorschläge für einen Kompromiss gemacht, ich weiß aber auch, dass man in Sundhausen dazu nicht fähig ist.
Kompromissfähigkeit ist aber nun mal die Seele der Demokratie. Ohne Kompromisse funktioniert unsere Gesellschaft nicht! Wenn jeder hier auf seinen Maximalforderungen besteht, entsteht dort ein AH wie er jetzt geplant ist. Für die BI zählt nur die pure Ablehnung, dann muss sie aber auch akzeptieren, dass die Stadt ebenfalls zu keinem Kompromiss bereit ist. Hier wird immer Basta – Politik im Rathaus kritisiert, die BI betreibt nichts anderes!
Retupmoc
15.12.2010, 13:40 Uhr
Welche Arbeitsplätze?
Das Argument mit den Arbeitsplätzen zieht leider nicht @ nadine !
Ich erkläre es Ihnen mal wirtschaftlich,damit hier nicht nur Phrasen kommen.
Vorausgeschickt muss werden das schon heute klar ist das beim direkten Bau des Hofes so gut wie keine Firmen aus dem LK Nordhausen beteiligt sind.
1. Die reinen Stellplätze ( brauchen keine AK zur Bewirtschaftung, die LKW stehen dann dort einfach )
2. Bau eines Motels : Folge Übernachtungen in Sundhausen bzw. Nordhausen nehmen ab und damit wird Personal entlassen. Die LKW - Fahrer schlafen sowieso in Ihren Brummis.
2. Bau einer Tankstelle ( siehe oben, dann wird halt an anderen Tankstellen weniger getankt.
3. Bau Fastfood - Restaurant ...Folge: man kann nur einmal essen, also verlieren die bestehenden Restaurants Kunden. Folge: Personalabbau
4. Bau eines Rotlichtcenters Folge: die AK werden wohl aus dem osteuropäischem Raum rekrutiert, das ist billiger. Ich glaube nicht, das sich Nordthüringer Mädchen dafür hergeben.
Summasumarum: Wenn überhaupt findet ein AK - Austausch statt.
Allerdings gibt es wichtige Argumente gegen den Standort, die da u.a. wären:
Luftverschmutzung
Bodenverschmutzung
Gefährliche Emmission
erhöhte Unfallzahlen durch die LKW
erhöhtes Verkehrsauskommen mit Folge: Staus
Lärmbelästigung
Kriminalität im Zuge des Rotlichtes
Zubetonierung unserer Heimat
Reicht das - oder soll ich noch zwanzig Punkte aufzählen. Kommt endlich zur Vernunft. Weg mit dem Autohof !
tabacco
15.12.2010, 14:02 Uhr
was soll
dieser käse? wer fährt denn von der autobahn bitte ab um in ndh zu tanken, zu essen, geschweige denn zu übernachten? so einen mist kann doch keiner ernsthaft meinen.
ich fahr doch auch nicht z.b nach kassel um extra nach heiligenstadt zu gurken.
jeder will pünktlich und dazu noch ständig alles frisch und schnell geliefert bekommen, was meinen hier manche....das das die mainzelmännchen bringen?
NDHler
15.12.2010, 14:22 Uhr
Ja bitte rwe 62!!!
Ja, bitte zählen Sie noch 20 weitere Argumente auf! Ich bin gespannt was ihnen noch so einfällt. Also bitte!!!!
Natürlich bringt der AH Arbeitsplätze! Über das Rotlicht kann man doch streiten, ich brauche es nicht.
Aber im Einzelnen:
Zu 1. Stimmt nicht ganz, auch die Stellflächen der LKWs werden bewirtschaftet so z.B. im Winter. Hier bietet sich die Möglichkeit einer regionalen Fa. Stellflächen und Grünanlagen zu bewirtschaften mit der Folge das Arbeitsplätze entstehen können
Zu 2. Woher wissen Sie, dass keine zusätzlichen Übernachtungen durch das Hotel entstehen? Ich behaupte es wird zusätzliche Übernachtungen geben, ganz einfach wegen der günstigen Lage. Was die LKW Fahrer angeht, stimmt nicht ganz, ab und an gönnen sich die Fahrer auch ein Zimmer.
Zu 3. Klar kann nur einmal getankt werden, aber dann bitte hier und nicht in Sangerhausen oder an dem neu zu bauenden Rasthof bei Breitenworbis. Bitte kommen sie mir jetzt nicht das die Tankstellen in NDH darunter leiden werden, kein LKW Fahrer fährt von der Autobahn in die Stadt zum Tanken!
Zu 4. Für das Fast Food Restaurant gilt das Selbe wie für die Tankstelle. Keiner fährt von der A38 ab und sucht in Nordhausen ein Restaurant zum essen. Es kommen also, wie bei der Tankstelle, neue Kunden! Also entstehen für alle Bereiche des Autohofs neue Arbeitsplätze! Das sehen übrigens auch viele der AH Gegner aus Sundhausen so, die meisten wollen einen AH für Nordhausen aber an einem anderen Standort.
Zu 5. Rotlicht braucht der Autohof nicht, dagegen kann man ja etwas machen!
Aber jetzt freue ich mich auf die 20 weiteren Argumente von Ihnen!
-Insider-
15.12.2010, 16:31 Uhr
aus
meiner bescheidenen sicht ist das bild eher ein eigentor für die BI. warum? es hieß immer "wir sind eingekesselt von lauter industrie"...wenn ich mir das bild anschaue..rechts wald, hinten die kieschächte wo man im sommer 2min läuft um dann ins kühle nass zu springen..es wirkt auf mich, wenn man mal von dem westen des ortes mit dem industriegebiet absieht wirklich idyllisch auf mich. ich will aber auch anmerken, dass man an der größe durchaus noch etwas feilen sollte..
history
15.12.2010, 21:34 Uhr
history
Sundhausen scheint eine meteorologische Ausnahme zu sein. Die Hauptwindrichtung verläuft auch in Sundhausen von West nach Ost. Im oben dargestelltem Bild verläuft sie aber von Süd nach Nord!
Will die BI glaubhaft bleiben, sollte sie auch hierbei korrekt sein!
Retupmoc
16.12.2010, 08:04 Uhr
Die zwanzig restlichen Punkte
1. Da die Aus - und Einfahrt über den Autobahnzubringer verläuft: Staus an der Ampel.
2. Erhöhung der CO 2 - Emmissionen
3. Erhöhung Feinstaub ( dann werden wir wohl in Nordhausen auch bald mit Plakette fahren und einige ihr Auto verschrotten müssen )
4. Erhöhung des Verkehrsaufkommens B4 (Hainer Berge )
5. evtl. Verseuchung der Gewässer und Kiesteiche durch auslaufende Öle und Chemikalien
6. Erhöhung der Gefahr durch Hochwasser ( Zubebauung von Flächen )
7. Tote Tiere durch Zubebauung der Flächen
8. Lärmbelästigung für die Tiere nicht nur für den Menschen
9. Raubbau an seltenen Pflanzenarten
10. Nichtbewirtshaftung wertvoller Ackerflächen
11. Erhöhung der Unfallgefahr
12. mehr Elefantenrennen auf der A 38
13. Verlust an Wert bei vielen Grundstücken
14. Noch mehr Verlust der Glaubwürdigkeit der städtischen Politiker
15. Erhöhte Spritpreise ( warum sollen städtische Tankstellen billiger sein als die Autobahn? Das ist auch anderswo zu beobachten )
16. Vorrangig osteuropäische Damen werden evtl. verschleppt und zur Prostitution gezwungen
17. Gefahr der Eskalation wie in Stuttgart
18. Raststätte könnte zum Umschlag von Drogen genutzt werden
19. die Anwohner sind dagegen und im Recht, weil sie dort leben müssen und
20. wer den Autohof haben will, soll ihn in seiner eigenen Straße vor seinem eigenen Grundstück bauen...
Zusatz:
@ Ndhler
1. LKW - Fahrer haben meistens kein Geld für eine teure Übernachtung im Motel. Die schlafen in den Trucks. Zumindestens die Mehrzahl. Also wozu ein Hotel?
2. Um auf den Hof zu gelangen und dort zu rasten oder zu tanken MUSS man über den ZUbringer von der A 38 abfahren. Wozu? Warum fährt man nicht direkt von der A 38 auf den Autohof und muss erst einmal die Häuser von Sundhausen tangieren?
3. Es bietet sich die Möglichkeit die Straßen und Grünflächen zu bewirtschaften? Das schafft doch wie jetzt im Winter die Stadt nicht einmal auf ihren Straßen!
Fakt ist: Es gibt mehr Argumente GEGEN das Teil als dafür.
Nadin23
16.12.2010, 08:28 Uhr
Albern
Die Argumente 1,2 und 3 lasse ich mir ja noch gefallen aber der rest ist völlig übertrieben und das mit der Hauptwindrichtung ich auch völlig erfunden. Da ich Drachensport betreibe, weiß ich, dass der Wind fast immer von West nach Ost geht
ein.nordhaeuser
16.12.2010, 08:53 Uhr
rwe62...
...du bist einfach nur peinlich. Während die BI hier mit vernünftigen Argumenten den Bau des AH verhindern will, erreichst du eigentlich nur das Gegenteil. Deine Argumente sind durchzogen von könnte, vielleicht oder eventuell. Mutmaßungen, nichts weiter. Deine Aufzählung liest sich wie die Seite aus einer gewöhnlichen "B"oulevard-Zeitung.
Interessant ist, in einigen Kommentaren sprichst du immer wieder von Eskalation. So auch in deiner Auflistung unter Punkt 17. Wie bitte soll die denn aussehen? Lies’chen Müller mit der Gartenharke? Oder siehst du dich da selber vermummt und als Steinewerfer?!
Dem Ausdruck deiner Kommentare ist zu entnehmen, das du keinen Kompromiss zulässt, den aber von anderen einforderst. Ohne Kompromisse läuft hier nichts.
Retupmoc
16.12.2010, 08:54 Uhr
Windrichtung?
OK kein Chat, aber ich frage mich schon ob die Nadine nicht lesen kann? Da steht von 1.- 20. nichts von Windrichtung ! Allerdings wenn ich das so bedenke, stimmt die Aussage der BI zur Windrichtung voll und ganz. Wenn der Wind nämlich so steht, kann man die Gerüche der Schweinemast in Nordhausen deutlich geniessen. Und das ist nicht nur einmal im Jahr. Viel Spaß beim Drachenfliegen !
NDHler
16.12.2010, 08:54 Uhr
o.k. rwe 62
Mit diesem Beitrag habe ich gerechnet. Einige der Argumente hatten sie schon in ihrem ersten Kommentar, sie wiederholen sich!!! Der Rest ist zum großen Teil an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Die Verseuchung der Kiesteiche oder der Raubbau an seltenen Pflanzenarten oder tote Tiere durch den AH, wie lange haben sie denn an diesem Schwachsinn gegrübelt? Mehr Elefantenrennen auf der A38, glauben sie wirklich, dass die LKWs durch den Autohof mehr Elefantenrennen veranstalten. Ich wüsste nicht warum?! Eine Eskalation wie in Stuttgart, hier im Südharz, wegen eines Autohofes: LÄCHERLICH! Zum Umschlag von Drogen braucht ein Dealer keinen Autohof, das ist viel zu öffentlich, da gibt es bessere Möglichkeiten! Die Gefahr von Hochwasser ist auch lustig. Ich habe noch keinen AH gesehen, der nach Regen unter Wasser stand. Das Rotlicht lassen wir hier mal weg, ich denke das kann man verhindern.
Fakt ist, schaut man sich das Bild oben an steht fest, dass der Autohof dort gebaut werden kann! Etwas kleiner, ohne Rotlicht und mit einigen (strengen) Auflagen in Sachen Lärmschutz. Auch eine Grünzone zwischen dem Ort und dem AH würde ich dem Investor auferlegen.
Sebastian1
16.12.2010, 09:34 Uhr
Recht hat er NDHler
Da kann ich nur zustimmen der Beitrag unter mir ist wohl sehr gut begründet. Hochwasser wegen Autohof Na sowas, wenn ich mal durch Sundhausen fahren muss, sehe ich überall Kiesteiche und sie werden immer mehr und sie kommen immer näher an die Häuser von den Bewohnern wo dann der Bagger bald im Garten steht und Kies will.
Drogen umschlagplatz im Autohof wer macht denn Sowas, genau viel zu öffentlich. ich erinnere vor Jahren, wusste ich und sah ich das viele der Sundhäuser Jugend oder die es waren, auch nicht ganz Sauber waren (Drogensüchtig) Gedealt wurde an der Bushaltestelle in Sundhausen, und bei der Festhalle von Sundhausen, an den Kiesteichen, bekannter platz war auch die Schulstrasse.
Verseuchung der Keisteiche wovon denn... Autohäfe sind so Konstruiert, das ein hoher sicherheitsstandart besteht. wenn wenn die Sundhäuser mal so Sauberwären wie die Menschen aus Bielen... denn wenn ich mal am Keisteich liege und mir bekannte gesichter vor der Nase liegen die aus Sundhausen kommen... Schüttel ich immer mit dem Kopf Jung und alt verdrecken doch die Teiche und das die eigenden Sundhäuser... Aber dazu muss ich sagen Nicht nur.
Von daher hat der Investor freie Bahn laut meinen Kenntnissen, denn die Lage ist Profitabel und Verkehrstechnisch Perfekt.
online
16.12.2010, 10:22 Uhr
Woher der Wind nun weht...
Manche Leute scheinen die Himmelsrichtungen nicht zu kennen oder sie kennen die Lage des Ortes nicht! Ich als direkter Anwohner weiß, dass die Himmelsrichtung auf dem Plan jawohl die Richtige ist! Und aus dieser Richtung weht auch meist der Wind!
Flitzpiepe
16.12.2010, 10:24 Uhr
Eigentlich
wollte ich nicht schreiben. Ich mache es jetzt aber doch. Ich finde auch, dass dieses Bild für die BI völlig ungeeignet für ihre Argumentation ist.
Es bestärkt mich sogar in meiner Ansicht, dass der Autohof genau da hingebaut werden kann. Sicherlich mit Auflagen, die hier schon genannt wurden.
Lächerlich ist allerdings der 'Hauptwindrichtungspfeil'. Ja, der Wind kommt auch mal aus SSW. Aber das trifft auf jede Richtung zu. Die Hauptwindrichtung ist aber eine andere. Das weiß auch der Macher dieses Bildes.
Zu den Kommentaren von rwe62 sage ich nichts mehr. Das ist sinnlos...
Retupmoc
16.12.2010, 12:58 Uhr
Sehr wohl,
wird durch Zubetonierung von Ackerflächen eine erhöhte Hochwassergefahr ausgehen. Fragen Sie mal die Urbacher oder die Windehäuser wenn so ein Rinnsal wie der Krummbach voll läuft und nicht in Ackerflächen versikern kann. Dann schwimmen Sie in einigen der angrenzenden Häuser. Nur ist das nicht ganz so lustig, wie es sich gerade anhört. Der Autohof lieber Ndhler wird natürlih nicht unter Wasser stehen. Desweiteren kann es schon sein, das sich die Sundhäuser Bürger und wenn gebaut wird gegen den Autohof wehren.
In Stuttgart warden Kinder und Rentner von der Polizei verprügelt, mit Wasserwerfern schwerst verletzt. Wer will das eigentlich für Nordhausen aussschliessen? Was die Windrichtung betrifft : Logischerweise kommt der Wind aus verschiedenen Richtungen. Das hat das Wetter so an sich. Und eigentlich ist es auch, ob er nun zu 30 % oder zu 50 % aus dieser oder jener Richtung weht. Eine Belastung ist definitiv gegeben.
PS: Ich bin für Kompromisse. Wissen Sie wie mein Kompromiss aussehen würde:
Volksentscheid in Sundhausen ( und nur in Sundhausen ) - und dann das Ergebnis akzeptieren. Und wenn es contra Autohof ist, wird er halt bei Bleicherode gebaut. Die wollen den sowieso und die Arbeitsplätze bleiben auch noch im Landkreis.
Peppone
16.12.2010, 15:24 Uhr
Objektivität
scheint hier bei keiner Fraktion der "Tatbeteiligten", ich schreibe bewußt nicht von Betroffenen, eine Rolle zu spielen.
Hier in der Diskussion geht es nicht um Argumente, hier geht es nur darum:
1. Baut diesen Kram den Sundhäusern vor die Haustür, dann kommt es wenigstens nicht vor meine und bringt mir mit den Gewerbesteuern vielleicht ein neues Spassobjekt.
2. Baut diesen Kram wohin ihr wollt, aber nicht nach Sundhausen und die Spassobjekte für die Nordhäuser sollen doch bitte andere zahlen.
Alles Beides ist Schwachsinn! Die Zeitgenossen, die hier Kompromisse von den Sundhäusern einfordern, sind überhaupt nicht legitimiert und schon gar nicht in der Lage, einen solchen Kompromiss anzubieten und durchzusetzen.
Und die Sundhäuser, die hier bunte Bildchen mit 15° verdrehter Hauptwindrichtung (und die ist nun mal SW)einstellen, tragen auch nicht zur Volksaufklärung bei. Wobei man denen noch zugute halten muss, dass sie mit ihren 15° Abweichung immer noch besser sind als Nordhäuser Kommentatoren, die die Hauptwindrichtung mal eben um 30° nach Westen verlegen!
Es kann einfach nicht sein, dass im Jahre 2010 "betroffenen" Sundhäuser Bürgern Einfahrten oder Ausfahrten von Autohöfen vor die Haustür gebaut werden, obwohl auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn alles frei ist. Dort würden sich nicht einmal die Schweine der Mastanstalt Uthleben am Autohof stören.
Die Sache hat nur einen ganz entscheidenden Haken. NDH würde nicht die Gewerbesteuer kassieren, sondern Uthleben. Und daran scheitert alles!
Nadin23
16.12.2010, 15:49 Uhr
volksentscheid
Das mit dem Volksentscheid hatten wir doch schon. Das letzte mal waren die Unterschriften gefälscht.
Börni1
17.12.2010, 11:13 Uhr
Volksentscheid
Liebe Nadin, welche gefälschten Unterschriften meinst Du?
smilendh
17.12.2010, 22:43 Uhr
Beeinträchtigung durch unmittelbare Nähe und mittlere Hauptwindrichtung verstärkt zu erwarten
Aufgrund der regen Kommentardisskusion mit wieder zum Teil erschreckender Unschönheit, nun doch noch ein vielleicht aufklärender Kommentar zum Thema:
==> 1. <==
Der Planungsstandort ist tatsächlich in dieser unmittelbaren Nähe. Man suche in Deutschland und finde tatsächlich kaum einen großen Autohof mit solch markanter Lager zur nächsten Ortschaft. Dafür findet man aber Bürgerbegehren, Proteste etc. bei gelaufenen Projekten im Nachhinein, die eine weitaus größere Distanz zur nächsten Wohnbebauung aufweisen.
In Nordhausen / Sundhausen sind wir noch weiterhin in der Vorplanungsphase!
==> 2. <==
Die angegeben und in einigen Kommentaren angezweifelte mittlere Hauptwindrichtung ist mit der Angabe Südwest für die Region Nordhausen richtig und kann nachrecherchiert werden. Man findet auch die Angabe SSW für die Region.
Ebenso ist diese Hauptwindrichtung in die Luftbildaufnahme bis auf eventuell eine geringe Abweichung von nur wenigen Winkelgraden korrekt.
Man nehme GoogleEarth und zoome sich Sundhausen und den Autobahnanschluss heran. Bei belassener Nord-Süd-Ausrichtung des Bildmaterials sieht man schnell:
Die B4 schneidet die A38 etwa aus Richtung SSW. Die eingezeichnete Hauptwindrichtung ist dagegen weiter aus Richtung Westen ausgerichtet, also korekkter Weise eher Südwest.
Versucht man mit GoogleEarth das Bildmaterial in SW auszurichten, sieht man unmittelbar, wie das Planungsgebiet und Sundhausen eben genau in einer einflussnehmenden Flucht liegen.
PS.: man kann in GoogleEarth die Gitternetzlinien einschalten, dann ist es leichter mit der Ausrichtung.
==> 3. <==
Es ist niemand prinzipiell gegen einen Autohof – wieso auch (vermutlich?! noch nicht einmal die härtesten Gegner dieses Projekts). Es sollte nur ein ausgeglichener, zweckdienlicher Standort gefunden werden, mit besserer Verhältnismäßigkeit zwischen Nutzen und Schaden (unnötiger Beeinträchtigung).
Die Stadt sollte die anscheinend vernachlässigte Betrachtung und Abwägung möglicher Standorte an der A38 in Mitverantwortung für die Region dann jetzt (im Nachgang) mit anregen und führen – auch wenn ein dann resultierender Standort wohlmöglich mehr dem Landkreis nützt. Aber auch hier würde die Stadt positiv partizipieren – die Argumente für den Autohof gelten auch an anderer Stelle.
blackbear77
18.12.2010, 01:19 Uhr
Pro und Kontra
Pro: einen Autohof mit wirklich ausreichenden Parkplätzen im Landkreis NDH dagegen hat wohl keiner was.
Auch das Hotel ansich seh ich nicht als Problem.. okay der Brummifahrer brauchts nicht, (der hat sein Hotel im mormalfall ja hinter dem Fahrersitz)
Wegfallende einnahmen an bestehehenden Restaurants, Hotels und dergleichen? Glaub ich nicht. kaum jemand fährt aufs blaue hinaus von der Autobahn ab um sich ebengenanntes zu suchen.
damit dürfte auch klar sein das die arbeitsplätze auf dem AH wirklich zusätzlich sind, ohne Konkurennz zu bestehehenden.
Thema Feinstaub:
der dürfte auch jetzt für sundhausen so gering sein wie schon lange nicht mehr, Die B4 geht ja nicht mehr durch den Ort.
Staus an der Ampel? intelligente Ampeln mit Sensoren in der Straße sollten da hilfreich sein.
Nichtbewirtschafte Ackerflächen gibts genügend! Dank diverser Stilllegungsprämien!
Gifte und Öle im Grundwasser wegen einem AH? glaub ich so nicht, Ölabscheider das Zauberwort.
Rotlicht? lass ich nur gelten wenn in Sundhausen der Puff auch dichtgemacht wird! übrigens wieviele Thüringer Frauen arbeiten denn in dem Laden?
Das einzige argument was wirklich zieht ist das der AH wirklich verdammt nah an Sundhausen entstehen soll. da versteh ich auch die Ängste und Sorgen.
Andererseits Sundhausen lebt von und mit Bikeshows, Marathonläufen, Oktoberfesten, Konzerten usw. die machen mehr dreck und mehr lärm.
okay die Sachen sind immer nur 3 Tage aber dann auch gleich wirklich extrem.
Liebe sundhäuser so leid mir es tut, aber es liegt nun mal nicht allein in eurer hand. Ihr seit nicht mehr selbstständig, und dürft nicht mehr allein für euren Ort entscheiden. Dieses Recht habt Ihr verkauft.
Wenn ich eine Idee hätte wie eine reine Ortsteilvolksabstimmung möglich wäre, dann könntet ihr ne Chance haben. aber ihr seit nicht eigenständig. Auch ihr seit Nordhausen. und bei einer Abstimmung in ganz Nordhausen pro kontra AH würde Sundhausen richtig den kürzeren ziehn.
Nordhäuser
18.12.2010, 13:50 Uhr
Schon wieder?!
Sind schon wieder 2 wochen rum, weil das Thema interresant wird? Das die NNZ sich für sowas hergibt. Na dann Frohes Fest.
P.S. Jetzt ist das Thema wie im Kindergarten
mussmalsagen
18.12.2010, 18:29 Uhr
, das Stadträte und später Gerichte eintscheiden werden.
Der NORDHÄUSER hat Recht mit "Kindergarten".
Die sachlichen Argumente für oder gegen den Autohof sind längst ausgetauscht. Deshalb hat es keinen Sinn, hier immer gleiche Leiern von den weit weg wohnenden Nordhäuser Befürwortern zu beantworten. Nutzt bitte die Suchfunktion, damit man nicht ständig alle Argumente wiederholen muss!
Was ist neu?
1. Der Projektentwickler meldet sich nicht mal auf schriftliche Nachfragen seitens der Stadtverwaltung, die ja mit ihm zusammenarbeiten möchte. (Quelle: Frau Rinke auf der Stadtratssitzung am 15.12. )
Ob hier wirklich noch echtes Interesse besteht?
2. Der überwiegende Teil Sundhausens hat auf Grund eines alten Leitungsnetzes nur 2 bar Leitungsdruck beim Trinkwasser (was so für uns reicht) im Gegensatz zur Stadt mit 3 bar.
Will man also den Autohof - gleich welcher Größe- ausreichend mit Trinkwasser versorgen, muss das komplette Leitungsnetz von Sundhausen erneuert werden.
Jeder sollte hier erkennen, dass also riesige Folgekosten für ALLE Nordhäuser sind.
Zu den überheblichen und teilweise ignoranten Argumenten einiger Vorgänger hier weiter unten möchte ich nur bemerken, dass das Baurecht eindeutig dazu schreibt, dass die Interessen der Betroffenen grundsätzlich mehr Gewicht haben- es zählt also nicht so sehr, was 43000 Nordhäuser, die nicht in Sundhausen wohnen, denken; im Gegensatz zu den gut 1000 Sundhäusern, von denen mehr als 70% ohne Erpressung oder sonstige Fälschungsversuche eindeutig gegen den STANDORT Sundhausen votierten.
Für alle die glauben, hier wären ein paar Umweltterroristen, ewige Sturköpfe oder Leute ohne Sicht für das ganze in der Bürgerinitiative:
1. Die BI ist eine lose Interessenverbindung, an der Bürger aus allen Schichten, Berufsgruppen und Altersgruppen sowie Nichtwählern und Wählern der folgenden Parteien teilnehmen(alphabetisch geordnet): Bündnis90/DIE Grünen, CDU, DIE LINKE, FDP, SPD.
2. Warum wird bis jetzt noch nicht gebaut?
3. Warum wurde das ganze in einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan geändert?
4. Warum haben die Stadräte das Problem wieder in die Ausschüsse verschoben?
5. Warum sind viele Stadträte- ob nun für oder gegen den Autohofstandort Sundhausen- im regelmäßigen, freundlichen und sachlichen Gespräch mit den Mitgliedern der BI?
Ein wenig mehr Empathie für Betroffene Anwohner, die hier in Sundhausen faktisch mit dem Rücken an der Wand stehen, wäre angebracht.
Nach allen neuen Argumenten will ich abschließend klar machen:
Da wir gar keine andere Chance haben, werden wir bis zum bitteren Ende, durch alle Instanzen, für einen anderen Standort kämpfen. Die Chancen dafür stehen sehr gut, wie uns von mehreren juristischen Seiten unabhängig voneinander und ohne Eigeninteresse der Juristen bestätigt wurde.
Nehmt ein bißchen Weitsicht mit
wünscht sich von euch
Herr Schmidt
liamka
19.12.2010, 07:58 Uhr
Schade...
daß sich bis dato noch niemand von den Sundhäusern hier zu Wort gemeldet hat, die sich für den Autohof aussprechen, hab nun schon mehrere kennengelernt, aber man liest hier so garnichts von Ihnen, stattdessen immer nur wieder Stimmungsmache gegen den AH,los traut Euch mal,bitte!!!
Totofino
20.12.2010, 08:31 Uhr
Gratulation zum 1. Platz
Ich gratuliere den Machern des Artikels Einstellung gefordert zum Platz 1 in den Top 10, zeigt es doch, dass das Thema Autohof immer noch viele Menschen bewegt, auch wenn manche in dieser Zeitung dies zu negieren versuchen.
Wenn man die Kommentare liest, sieht man sachliche Argumente meist auf der Seite der Autohofgegner, das mag auch damit zusammenhängen, weil diese sich naturgemäß mehr mit der Materie beschäftigt haben.
Das wirklich einzige sachliche Argument der AH Befürworter sind die entstehenden Arbeitsplätze, es werden im Höchstfall allerdings 20 neue entstehen, das ist auch nicht zu bestreiten, die anderen vielleicht 30 werden im Ausgleich dafür woanders wegfallen, weil natürlich auch Menschen unserer Region die Dienstleistungsangebote nutzen werden und jeder Euro eben nur einmal ausgegeben werden kann. Die Arbeitsplätze könnten aber auch an der Abfahrt Bleicherode ortsfern entstehen, dort könnte dies zu einer Initialzündung für ein bis jetzt brachliegendes Gewerbegebiet führen, was in der Folge zu mehr Arbeitsplätzen in der Region als in Sundhausen führen würde. Nun überlegen Sie bitte werte Leser, welcher Standort auch aus Sicht der Arbeitsplatzentwicklung der bessere wäre ?
OB Frau Rinke betonte in der letzten Stadtratsitzung, dass die Zusammenarbeit mit dem Landkreis besser geworden ist, vielleicht gelingt es ja auch deshalb einen besseren Standort des AH im Landkreis zu finden.
Nun noch ein Wort zum Rotlicht, obwohl dazu auch schon genügend geschrieben wurde :
Wir wissen alle nicht, ob dies der Inhalt eines neuen Planes sein wird. Die Mehrheit der Sundhäuser hätte nichts dagegen, wenn das Atelier Schmidt, so heißt nämlich das bestehende Etablissement, wieder aus dem Ort verschwinden würde (es waren übrigens auch viele gegen seine Entstehung, aber man kann nicht gegen alles kämpfen). Diese Einrichtung hat allerdings feste Öffnungszeiten, Fr 11 – 22 Uhr und Sonntags 11 – 19 Uhr und wirkt nicht störend für das Umfeld, der Betreiber ist übrigens aus der Nähe von Berlin, bezahlt also hier wahrscheinlich auch keine Steuern und die Damen sind auch keine aus Thüringen, so dass auch keine Arbeitsplätze geschaffen wurden. Dieses vorhandene Atelier ist dennoch nicht vergleichbar mit den Planungen für Rotlichtgewerbe im Planungsentwurf des AH.
Abschließend möchte ich allen ein frohes Weihnachtsfest wünschen und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Den Stadträten von Nordhausen und den Ortsteilräten von Sundhausen möchte ich für das nächste Jahr wünschen, dass sie immer einen Konsens für ihre Bürger bzw. für Nordhausen oder Sundhausen finden werden, vielleicht nicht immer im Sinne der Verwaltung, denn die Räte sind von Ihren Wählern dafür gewählt worden, diese Verwaltung zu kontrollieren und IM SINNE IHRER BÜRGER zu handeln.
Schlenni
20.12.2010, 14:15 Uhr
@ Fisch 63 und anderen Kritikern
Ein Artikel allein muss nicht das Potenzial besitzen in den Top 10 zu stehen. Allein eine gut gewählte Überschrift kann dafür sorgen und durch ausreichende Klicks "oben" landen. Zu viel Gewicht und Aussagekraft kann man mal wieder nicht in den Artikel legen. Es handelt sich schon um Aussagen, welche nur das Negative zeigen und nichts positives. So würde ich auch vorgehen, wenn mir eventuell die Vorteile überwiegen und damit mir kein Gehör geschenkt werden würde.
Das Stärkste, aber nicht das einzigste Argument sind die Arbeitsplätze. Da reden wir nicht nur von 20 neuen, sondern profitiert das ein oder andere Gewerbe davon, welche auch Einstellungen vornehmen, auch wenn diese nur beiläufig agieren. Da sind auch noch die höheren Einnahmen der Gemeinde bzw. Stadt über. Die Gewerbesteuer. Dies kann auch die Eintrittskarten sein, das andere Industrie und Handel auf den Landkreis schauen. Es gibt da mehr als ein Beispiel in anderen Städten mit diesen Wegen. Gut, es ist ja nichts neues, das der ein oder andere Bürger, oder ein paar mehr noch, wie ein Bauer ist. Was ich nicht kenne, esse ich nicht. Diese Haltung sieht man auch hier wieder.
Ob Prostitution bzw. Rotlicht oder nicht. Erstens liegt es nicht in einem Wohngebiet, auch nicht in der Nähe und zum anderen ist mir dies um einiges Lieber, das jemand da hin geht, als nur eine Vergewaltigung stattfindet. Dieses Gewerbe ist im Normalfall unauffälliger und diskreter als ein das meiste andere Gewerbe. Auch das bringt wieder Geld und auch da werden wieder Unternehmen indirekt eingebunden, die durch mehr Aufwand mehr Personal einstellen. Damit könnte man den Lebensstandart erhöhen, aber scheinbar findet eine Große Zahl von Bürgern des Ldk NDH eine zweistellige Arbeitslosenquote toll. Warum weniger, dank indirekter Stadtteile, die an den Regelsatz von ALG II im Bereich der Mieten orientiert sind ist man unter sich. Die jetzt gleich wieder sagen, ich zähle nicht dazu, muss man.sich aber gleich mal an sein Alter erinnern, dieses wird schon höher sein und da denkt man an andere Prinzipien als die fehlenden jungen Menschen in der Region. Warum die fehlen kann man sich auch denken. Andere Ldk haben halt die Arbeitslosenquote unter Kontrolle und das dank andere Burger und Vision.
So und nun "Auf Ihn", aber nicht vergessen, erst überlegen ob das so falsch ist was ich geschrieben habe. Eventuell sollte man die Ansicht doch langsam mal überdenken. Viele Farben machen einen Regenbogen, nicht nur eine.
Quietschferkel
21.12.2010, 09:18 Uhr
Arbeitsplätze
An die Befürworter des Autohofs - Leute, das letzte was irgendeiner hier in der Umgebung will, sind Arbeitsplätze. Ihr glaubt doch wohl nicht ernsthaft das auch nur einer arbeiten will.
Kommt mit dem Argument das die Leute dann jeden Tag viele bunte Autos aus ganz Deutschland anschauen können, und ihr könnt Euch nicht retten vor Leuten die FÜR den Autohof sind.
Alberdt
21.12.2010, 10:49 Uhr
Objektivität ist nicht leicht ...
In diesem Artikel geht es um die Nachteile des geplanten Autohofes für ein Dorf und dessen Menschen. Die benannten Vorteile eines Autohofes an sich an der A 38 und dessen Notwendigkeit stellt sicher niemand in Abrede. Den Menschen allerdings die sich hier zu Recht kritisch zu Wort melden, kann man nur Hochachtung zollen, wie sie sich mit der Materie beschäftigen und versuchen, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren – auch wenn in dieser Abbildung der Pfeil der Windrichtung ggf. durch die Perspektive, es handelt sich ja offensichtlich um eine Luftaufnahme, und die fehlende Ein-Nordung vielleicht nicht ganz exakt sein sollte. Fakt ist, Südwesten ist tatsächlich die Hauptwindrichtung für den Ort und da soll der Autohof hin.
Fakt ist, daß die Belastungen aus Lärm und Abgasen unmittelbar und direkt in den Ort getragen werden und nichts anderes wollen die Autoren uns hier vermitteln. Interessant finde ich die Angabe, daß die gesamte Fläche eine Oberflächenneigung (Höhenunterschied) von 15 m haben soll. Da können sich die Lkw-Fahrer aber freuen ! Gerade an geneigten Ebenen sind die Emissionen (Lärm und Abgase) ja noch wesentlich höher als auf waagerechter Fläche ! Auch die Größe des Hofes im Vergleich zum Ort ist doch erdrückend.
Zum Thema Feinstaub. Derselbe ist nur ein Teil der Lkw-Abgase und besteht aus Dieselruß, Brems- und Reifenabrieb u.a., es handelt sich dabei um mikro-feine Teilchen, die (nachgewiesen) zu erheblichen Gesundheitsgefährdungen führen, dazu gibt es unzählige Studien. Die Partikel treten leider nicht nur am Ort (hier Autohof) auf, sondern sie wandern hunderte von Metern bis Kilometern weit (logischerweise durch den Wind getragen !!!). Sie sind Tage bis Wochen aktiv, setzen sie sich ab sind sie nicht verschwunden, sondern werden immer wieder aufgewirbelt, bis sie irgendwann gebunden werden (Feuchtigkeit o.ä.). Der menschlichen Gesundheit fügen diese Stoffe irreparable Schäden zu, da sie durch die Lungen inhaliert werden und sogar in die Blutbahn gelangen können, ja z.T. sogar bis ins Hirn gelangen können (hierzu gibt es sehr traurige Studien an Säuglingen und Kleinkindern).
Wer den Dunstkreis um die Prostitution nicht kennt, der sollte sich ebenfalls erst informieren – auch das geht ! Hier werden Frauen und Mädchen vorwiegend aus Osteuropa nach Deutschland verschleppt um für ein Hungerbrot anzuschaffen, sie leben unter menschenunwürdigen Bedingungen. Zuhälterei, Menschenverschleppung, Erpressung, Freiheitsberaubungen, Drogen sind nur einige Phänomene die damit einhergehen. So etwas braucht niemand !
Stellt man sich nun die Frage, warum ein solcher Autohof direkt an einen Ort gebaut werden soll – denn, daß er notwendig ist liest man sogar bei den Kritikern - obwohl, wie nicht nur Hubertus treffend bemerkte, auch andere gute Stellen dafür vorhanden sind, wird man keine vernünftige Antwort finden können. Weil es einfach keine gibt. Man kann den Sundhäusern nur wünschen, daß sie mit ihren Aktionen Erfolg haben und daß sie sich nicht täuschen lassen, falls man ihnen als Wolf im Schafspelz eine andere vielleicht kleinere Variante anbietet. Die Anträge auf Erweiterung / Vergrößerung würden nicht lange auf sich warten lassen, Gegenargumente gäbe es dann keine mehr !
Also Augen auf ! Lesen und hören, sich sachkundig informieren und dann objektive Einschätzungen zumindest versuchen abzugeben. Arbeitsplätze entstehen überall und Steuern fließen auch überall. Aber ein ganzes Dorf scheint mir doch nicht überall so stark betroffen zu sein wie in diesem Fall der extremen Nähe in Sundhausen. Der Regenbogen hat viele Farben, aber die Grundfarben sind und bleiben nun mal rot gelb und blau, die gilt es klar zu erkennen und auseinanderzuhalten - im Interesse von Betroffenen Menschen !
Frohe Feiertage allen Beteiligten !
TeeEff
21.12.2010, 16:27 Uhr
Es reicht!
Einfach keinen Autohof bauen und auch KEINE weiteren Modernisierungen für den Ort. Die Risiken eines Protestes und der dadurch entstehenden zusätzlichen Planungsunsicherheit und zusätzlichen Kosten für die Allgemeinheit sind dort einfach zu hoch.
Das Problem erledigt sich in wenigen Jahrzehnten - eine Schule haben sie schon jetzt nicht mehr und überaltern zusehens...
Nebenbei - es prostituieren sich auch genug Einheimische. Junge Frauen aus Studentenkreisen z.B. oder ähnlichem, regelmäßig in Heimprostitution mit all ihren Risiken.
Im übrigen wäre eine solche Tätigkeit heute sogar de facto bei der Jobvermittlung zumutbar. Sozialversicherungspflichtig sind sie ja auch...
Schöne neue Welt, oder?
PS: Wer den Zynismus nicht verstanden hat, darf ihn trotzdem behalten.
ferat
23.12.2010, 13:35 Uhr
...
Es ist mir rätselhaft, wie man sich Neuerungen gegenüber so quer stellen kann. Jahrelang wird der DDR-Zeit hinterhergetrauert, in der es allen gut ging und in der auch alle Arbeit hatten.
20 Jahre danach findet sich ein Investor, der ein finanziell sicher nicht unerhebliches Projekt plant und Arbeitsplätze in verschiedensten Bereichen direkt vor der Haustür schaffen würde.
Was dagegen spricht, ist mir absolut rätselhaft. Zunehmende Kriminalität? Hallo? Hier geht es um ein Gelände auf dem Verkehrsteilnehmer ihre verdienten Ruhepausen verbringen können, einen Gastronomiebereich - und nicht um einen Stützpunkt für Drogen- und Waffenschieber. Sicher kann man nicht garantieren, dass es dort keine Straftaten geben wird, aber ein Autohof hat doch nicht mehr Gefahrenpotential als jeder andere Ort auf der Welt.
Das Argument Prostitution finde ich persönlich als das lächerlichste von allen - Hallo Sundhausen, schon bemerkt, dass Prostitution schon mitten unter Euch IST, ohne Autohof?
Mein absoluter Favorit ist und bleibt allerdings das Argument der Geruchsbelästigung. In Zeiten von Katalysatoren, Rußpartikelfiltern und Absaugung der Dämpfe beim Tanken.... - was ist eigentlich mit der Schweinemast? Die ist ja nun auch nicht soweit von Sundhausen entfernt, und die riecht man an "guten Tagen" bis auf die Darre in Nordhausen. Gab es eigentlich auch eine Bürgerinitiative dagegen, als diese -zu DDR Zeiten- errichtet wurde?
Ach nein, die waren damals ja nicht erwünscht, und da wollten auch alle noch arbeiten.
Die Arbeitslosenquote in Sundhausen ist scheinbar so niedrig, dass man auf alle sich auftuenden Arbeitsplätze verzichten kann. Alternativ drängt sich noch der Gedanke auf, dass die Mitstreiter der Bürgerinitiative derart vermögend sind, dass sie gar keine Arbeitsplätze benötigen. Oder sie befinden sich bereits in der Altersklasse, in der das Einkommen regelmäßig in Form von Rente auf das Konto kommt. Damit wären wir wieder beim Punkt Überalterung, aber wie TeeEff schon richtig erkannt hat, löst sich dieses Problem irgendwann von allein.
Mein Vorschlag: Liebe Sundhäuser und Gegner des Autohofs: Macht Euch selbstständig, grenzt Euch von Nordhausen ab, baut eine Mauer um Euren schönen Ort. Am besten eine Hohe. Verzichtet auf jegliche Arbeitsangebote von ausserhalb und versorgt Euch selbst, damit Ihr nicht mehr vom geruchsbelästigenden LKW-Verkehr abhängig sein müsst.
Börni1
23.12.2010, 21:36 Uhr
Frage
Mich würde eigentlich nur interessieren, ob die Befürworter bei ihrer Argumentation bleiben würden, wenn ein solches Projekt an ihrer Grundstücksgrenze entstehen würde- mit täglich 500- 1000 Lkw- und Pkw-bewegungen,Lärm,Gestank,Schmutz,Party, 24 h täglich, 365 Tage im Jahr! Falls jemand tatsächlich dies bejaht, dem biete ich demnächst sehr günstige Grundstücke in Sundhausen zum Kauf an. Die kann man sich mit einem hübschen Häuschen bebauen und vom Wohzimmer aus dem bunten Treiben zusehen. Es könnte nur sein, das dieses später unverkäuflich sein wird.
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