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Mi, 14:39 Uhr
26.11.2008

Weihnachten in Hamburg

Die Weihnachtsfeiertage werden einige Mitarbeiter des Geschäftsbereiches Ingenieurbau der Schachtbau Nordhausen GmbH voraussichtlich nicht bei ihren Familien verbringen können. Den Grund dafür hat natürlich Ihre nnz erfahren...


Am 25. und 26. Dezember soll die vorgesehene Streckensperrung der Gleise vor dem Hamburger Hauptbahnhof zum Einbau von Sonderlagern, so genannten Druck-Zug-Lagern, genutzt werden. Einen Monat später ist die Übergabe des Brückenbauwerkes an die Deutsche Bahn AG geplant. Damit erreicht der zweite Bauabschnitt dieses Vorhabens in Hamburg seine Endphase.

Bereits im August diesen Jahres machten die Schachtbauer um Oberbauleiter Thomas Stäter, Bauleiter Thomas Döring, Montageleiter Tobias Apel und Verschubleiter Gerhard Bretzke in der Hansestadt auf sich aufmerksam. Die vormontierte 60 Meter lange, 10,5 Meter breite und fast 400 Tonnen schwere Brücke wurde mittels zweier SPMT-Transportmodule mit je 24 Achsen über die Amsinckstraße gefahren und auf dem Kreisel des Deichtorplatzes um 90 Grad gedreht.

Weihnachten in Hamburg (Foto: SBN) Weihnachten in Hamburg (Foto: SBN)

Fast vier Tage bedurfte es für die rund 20 Mitarbeiter, die in Hamburg beim zweiten Bauabschnitt rund um die Uhr eingesetzt waren, um die vormontierte Brücke vom Montageplatz bis auf die Hilfslager zu bringen.

Diese Art der Montage erschien den Fachleuten der Schachtbau Nordhausen GmbH, die seit Ende 2006 in einer Arbeitsgemeinschaft mit den Firmen SAM, Fr. Holst und Echterhoff an der Amsinckstraße in Hamburg arbeitet, als die einzig ausführbare Variante. Vor allem hinsichtlich der äußerst umfangreichen Vorarbeiten. „So mussten die komplette Verkehrsbeschilderung entfernt werden, Ampeln abgebaut, zahlreiche Bäume ausgegraben und anschließend wieder gepflanzt werden“, berichtet Geschäftsbereichsleiter Andreas Schmidt.

Für das Nordhäuser Unternehmen ist das nicht der erste Brückenbau in Hamburg. Mit ihrer Technologie und der Qualität der Arbeit wußten die Nordhäuser Fachleute wieder derart zu überzeugen, daß sie von der Hamburger Hochbahn AG den Komplettauftrag für vier weitere Stahlbrücken erhalten hatten. Deren Endmontage ist für den Zeitraum von Juli bis September des kommenden Jahres vorgesehen.

An Arbeit über Weihnachten haben sich die Ingenieurbauer der Schachtbau Nordhausen GmbH nun schon gewöhnt. Im vergangenen Jahr wurde nach dem Heiligen Abend der erste Fahrstreifen der Eisenbahnbrücke, über die eine der am meisten befahrenen ICE-Strecken Deutschlands führt, eingebaut.

Andreas Schmidt blickt optimistisch in das nächste Jahr. Mit 40 Millionen Euro kann der Fachmann auf einen sehr guten Auftragsbestand verweisen, im Stahlbau sind die Kapazitäten der Schachtbau Nordhausen GmbH in diesem Geschäftsbereich nahezu ausgeschöpft. Und übrigens: Im kommenden Jahr stehen für fast zwei Millionen Euro auch einige Projekte in Abu Dhabi in den Auftragsbüchern.
Weihnachtliches in Hamburg (Foto: SBN)
Weihnachtliches in Hamburg (Foto: SBN)
Weihnachtliches in Hamburg (Foto: SBN)
Weihnachtliches in Hamburg (Foto: SBN)
Weihnachtliches in Hamburg (Foto: SBN)
Weihnachtliches in Hamburg (Foto: SBN)
Autor: nnz

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