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Mi, 13:30 Uhr
26.11.2008

Weihnachten im Museum

„Es begibt sich aber zu dieser Zeit..“ – unter diesem Motto steht die Weihnachtsausstellung, die heute um 17 Uhr im Nordhäuser Museum „Flohburg“ in der Altstadt eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 2. Weihnachtsfeiertag zu sehen. Der Eintritt ist frei und die nnz hat sich die Schau für Sie schon einmal angesehen...

Weihnachtliches in der Flohburg (Foto: psv) Weihnachtliches in der Flohburg (Foto: psv)
Flohburg-Mitarbeiterin Franziska Ballin vor einer historischen Puppenstube

„Anschauen, Mitmachen, Wohlfühlen“ – so beschreibt Museumsleiter Jürgen Rennebach die Möglichkeiten der Ausstellung. „Das Spektrum ist breit: Bei einer Präsentation professioneller Floristen kann man sich Tipps holen, wie Weihnachtskränze hergestellt-, Weihnachtsdekorationen gefertigt- und festlicher Tischschmuck arrangiert wird“, so Rennebach. Darüber hinaus gebe es von Fachleuten eines namhaften Keramik-Herstellers Tipps zur Gestaltung einer festlichen Weihnachtstafel. „Die Nordhäuser Lebenshilfe, der Eine-Welt-Laden und ein Tee-Fachgeschäft präsentieren Geschenkideen von Kerzen über Keramik bis hin zu Korbwaren“, so Rennebach weiter.

Auf die jungen und älteren Besucher der Ausstellung warte weiterhin eine Weihnachtswerkstatt – „hier kann man Geschenke selbst basteln, Material muss nicht mitgebracht werden.“

Auch jene Menschen auf der Suche nach vorweihnachtlicher Entspannung sind mit der Ausstellung an der richtigen Adresse. Rennebach: „Es gibt eine Kissenburg zum Hinlümmeln – zur Unterhaltung gibt es mit einem handbetriebenen Filmvorführgerät aus DDR-Zeiten Märchen-Klassiker zu sehen wie `Zwerg Nase´, die `Goldene Gans´ oder `Sterntaler´. Gezeigt werden ebenfalls DEFA-Filme wie `Das Kalte Herz´ oder `Das singende, klingende Bäumchen´“, sagte Rennebach. „Und in der `Kinderstube´ steht historisches Spielzeug zum Ansehen bereit, und zum Mitmachen gibt es unter anderem eine Holzeisenbahn. Freuen können sich die Kinder auf den Adventskalender: Ein Kind darf jeden Tag ein Säckchen vom Kalender abschneiden und öffnen.“

Darüber hinaus gebe es verschiedene Sonderveranstaltungen. „Am 4. Dezember ist das Nordhäuser Puppentheater Behnke zu Gast mit seinem Stück `Die Geschichte von Moritz, der kein Schmutzkind mehr sein wollte´. Zu Nikolaus am 6. Dezember kommt um 15 Uhr die `Märchentante´ und liest Geschichten vor – für die kleinen Besucher gibt es darüber hinaus ein kleines Geschenk in den Stiefel. Am 28. November laden wir zu einer Verkostung internationaler Weine ein und am 14. Dezember kann man einer Glasbläserin aus Lauscha bei ihrer Arbeit zusehen“, so der Museumsleiter.

Auch der Förderverein zur Erhaltung der „Flohburg“ ist bei der Ausstellung dabei: Jeweils samstags und sonntags von 15 bis 20 laden die Mitglieder zum Glühwein „Spezial“ ein, zu warmen Getränken und einem Imbiss. Dabei haben die Besucher die Möglichkeit, sich über die Arbeit des Vereins zu informieren, der das Vorhaben der Stadt unterstützt, das älteste Haus Nordhausens zu erhalten, vor dem drohenden Verfall zu bewahren und einer Neugestaltung zuzuführen.

Die Ausstellung hat täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, sonnabends und sonntags bis 20 Uhr. Am 24. und 25. Dezember ist die Ausstellung geschlossen, am 26. Dezember allerdings geöffnet.
Autor: nnz

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