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Di, 13:07 Uhr
21.11.2006

Geregelter Verkehr

Nordhausen (nnz). Gestern fand die diesjährige Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Nordthüringen in Nordhausen statt. Im Zweckverband haben sich die vier Nordthüringer Landkreise Eichsfeld, Nordhausen, Kyffhäuser und Unstrut-Hainich sowie die Stadt Nordhausen zusammengeschlossen, um in Nordthüringen den ÖPNV gemeinsam zu organisieren. Was beraten und beschlossen wurde, das hat jetzt die nnz erfahren.


Das Geschäftsjahr 2005 war für den Zweckverband Nahverkehr Nordthüringen ein erfolgreiches Jahr. Bei der Prüfung der Haushaltsunterlagen durch das Rechnungsprüfungsamt gab es keine Beanstandungen. Infolge dessen wurden die Entlastung des Verbandsvorsitzenden und die Bestätigung der Haushaltsrechnung 2005 von der Verbandsversammlung beschlossen.

Als neuer Vorsitzender des Zweckverbandes wurde der bisherige Vorsitzende, der Landrat des Landkreises Nordhausen, Joachim Claus (CDU), einstimmig wieder gewählt. Ebenso einstimmig wurde der stellvertretende Vorsitzende, der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker, gewählt.

Der Verbandsversammlung konnte ein ausgeglichener Haushalt für das Jahr 2007 vorgelegt werden. Aufgrund eines guten Geschäftsjahres 2005 war es dem Zweckverband Nahverkehr Nordthüringen sogar möglich, die Umlageforderung an die Verbandsmitglieder zu senken. Für das Jahr 2007 ist wieder ein kostenloses Fahrplanheft für alle Haushalte im Verbandsgebiet geplant. Dieses schon zur Tradition gewordene Vorhaben soll trotz knapper öffentlicher Kassen beibehalten werden. Da der Haushaltsentwurf ausgeglichen vorgelegt wurde, die geplanten Vorhaben in nachvollziehbarer Weise finanziert werden können und darüber hinaus die Umlageforderung gesenkt werden konnte, gab es wenig Diskussionsbedarf und der Haushalt wurde von der Verbandsversammlung einstimmig beschlossen.

Der Verbandsversammlung wurde über die laufenden Vorhaben berichtet. So wird im Augenblick ein Kooperationskonzept für die kommenden fünf Jahre erarbeitet, in dem die Zusammenarbeit der fünf Verbandsmitglieder, die jeweils in ihrem Territorium für den Busverkehr zuständig sind, und des Freistaates Thüringen, der für den Eisenbahnverkehr zuständig ist, regelt, mit dem Ziel, das ÖPNV-Angebot attraktiver und aufeinander abgestimmt zu gestalten.

Weiterhin wird eine Machbarkeitsstudie zur Einführung von Rufbusverkehre erarbeitet. Da die Kosten für den ÖPNV ständig steigen und damit die Finanzierung immer schwerer fällt, laufen Überlegungen, wie die Kosten reduziert werden können. Eine Möglichkeit wird in der Einführung von Rufbusverkehren gesehen. So wird in der Studie eine Aussage erwartet, wo Rufbusverkehre sinnvoll sind. Im Eichsfeldkreis gibt es bereits zwischen Dingelstedt und Bahnhof Silberhausen einen Rufbus, seitdem die Eisenbahnstrecke Leinefelde-Dingelstedt-Lengenfeld eingestellt worden ist. Im Landkreis und der Stadt Nordhausen wurden im Sommer dieses Jahres erste Rufbusse eingeführt. Zum Fahrplanwechsel im Dezember werden bei diesen drei ÖPNV-Aufgabenträgern weitere Rufbusangebote folgen.
Autor: nnz

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