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Do, 12:21 Uhr
02.02.2023
nnz-Forum

Ukraine und EU - eine Chance für Frieden?

Seit 12 Monaten gibt es den besonderen Krieg in der Ukraine, der schon viele Jahre früher begann. Seit einem halben Jahr ist die Ukraine ein EU Beitrittskandidat, was ist die Perspektive für die Menschen?, fragt Tim Schäfer im Forum...

Viele Menschen in der Ukraine wollen den Westen, wollen in die EU-Freiheit. Quasi ist die Ukraine bald da. Seit etlichen Monaten besteht der Status des Beitrittskandidaten für die Europäische Union (EU). Das wird der Ausweg aus dem Grauen des Kriegs! Wenn es ohne Zögern mit einem EU Sonderplan Ukraine zielführend umgesetzt wird. Aber hat die EU diese Herausforderung und Chance bereits als Priorität 1 für Frieden und Freiheit in der EU erkannt? Nein, sicherlich nicht.

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Rational bedacht, gibt es keine Alternative für den Frieden in der Ukraine und man muss es mit Russland unter Gestaltung einer Sicherheitsarchitektur verankern. Friedliche Koexistenz einerseits, Wandel durch Annäherung andererseits. Zunächst einmal, abgesehen von subversiven Aktivitäten, könnte ein solcher Ansatz für den EU -Beitrittskandidaten Ukraine die einzig zielführende Option sein, den Menschen dort eine Perspektive und wieder Frieden zu gewährleisten. Genauso wie für die EU selbst. Dem politischen Beobachter der Entwicklung wird klar, es geht nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie und besonders um das Wann?

Die EU kann über Ihren Schatten springen und in einem EU Friedensplan schnell den Krieg beenden, einen Aufbauplan mit finanzieller Förderung aufsetzen. Wann? Hier muss die EU über Ihren eigenen bürokratischen Schatten springen, schnell! Sonst könnte die Option im Chaos des eskalierenden Kriegswütens schneller verbrennen, als diese druckbar ist. Die Rahmenbedingungen dazu sollten im Entwicklungsplan verankert werden und nachhaltig angegangen werden können, es ist unsinnig, dies jetzt im heißen Verteidigungskrieg der Ukraine vorab einzufordern. Dazu sollte sich die EU vor Augen führen, was und wie lange man selbst mit solchen Problemfragen kämpft und weiterhin kämpfen wird!

Immer ist es für die Menschen besser, keine Waffen, sondern die Systeme beweisen, welches für die Menschen attraktiver ist. Die EU sollte abseits von eigenen Präjudizien den Start alsbald in der Ukraine nicht vermasseln, um des Friedens willen. Eine EU, die das nicht schafft, sollte sich dazu gegebenenfalls neu aufstellen.
Tim Schäfer
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Kommentare
DonaldT
02.02.2023, 12.56 Uhr
Ukraine und EU - eine Chance für Frieden
Auch die EU hat nur Phrasen im Paket.
Es ist hier leider niemand zu sehen/zu hören, der sich um einen Waffenstillstand oder gar um Frieden bemüht!

Kriegstreiberei von allen Seiten und Lieferung von Waffen - wann folgen Soldaten und Raketen?
Trüffelschokolade
02.02.2023, 13.27 Uhr
Friedensplan
"Die EU kann über Ihren Schatten springen und in einem EU Friedensplan schnell den Krieg beenden, einen Aufbauplan mit finanzieller Förderung aufsetzen."

Mir ist gerade unklar was das konkret bedeuten soll: wie soll ein EU-Friedensplan aussehen, zu wessen Kosten, mit welcher Durchsetzungskraft?
Soll die EU einfach bestimmen "jetzt ist Frieden, egal zu welchen Kosten"?

Die Forderung nach Frieden statt Krieg ist wohlfeil, mich würde aber die konkrete Vorstellung der Umsetzung interessieren, insbesondere unter den gegenwärtigen Bedingungen?
Envites
02.02.2023, 14.26 Uhr
Europäischer Integrierter Friedens- Kriegsfolgen- und Aufbauplan bzw. -vertrag für die Ukraine
Das sollte aus Europa kommen, aber ist nichts in Sicht, oder? Europäischer Integrierter Friedens- Kriegsfolgen- und Aufbauplan bzw. -vertrag für die Ukraine, in dessen Frühphase bereits die tbd. Mitgliedschaft in der EU steht. Mit Ausrichtung von Finanzinstrumenten der EU und der Welt auf die Ukraine und dem Aufbau von Infrastruktur aller Couleur. Kosten auch solidarisch, die Hauptlasten tragen eh die Ukrainer, mal separat für Ihr Land betrachtet. Wieviel: Viel! Das werden nicht astronomische, jedoch laienhaft geschätzt mehrere hundert Milliarden. Das existiert in keiner Planung, es existiert kein Weg oder Aktivität heute. Es ist ein Prozess und ein Weg, der hier angemahnt ist. Aktuell geht es leider vernehmlich nur um den Sieg und Waffen in diesem Krieg, der leicht eskalieren oder dramatisch, ggf. auch zum weiteren Nachteil der Ukraine verlaufen kann? Oben steht das Primat der Friedenslösung drin.
Beide Seiten verlieren Menschenleben.

Dank an die nnz-online, dass solch ein durchaus kritischer Beitrag, sozusagen quergedacht, hier gebracht wird.
Paulinchen
02.02.2023, 16.39 Uhr
Heißt es nicht...
... von Seiten der EU, das eine Aufnahme eines Landes, als Mitglied der EU, bestimmt Kriterien erfüllen muss?
Von der Beseitigung der Korruption will ich nicht2 weiter sagen, denn dann müsste Deutschland sicher austreten, aber es wird gefordert, dass der Antragsteller, zu seinen Nachbarsataaten ein gutes Verhältnis pflegt. Aber da gibt es vielleicht noch einen schwarzen Fleck auf der Weste der Ukraine. Kann es sein, dass selbiger derzeit noch recht hartnäckig ist?? Sprachen nicht auch böse Zungen davon, dass der Name Selenskyj auf irgendeinem Dokument steht, auf welchem einige reiche Personen ihm dort Gesellschaft leisten?? Es gibt offenbar noch viel zu tun, bevor die Ukraine in den elitären Kreis der EU, am grossen Tisch Platz nehmen kann. Oder kommt das Land so ins Parlament, wie die Kommissionspraesidentin Fr. Dr. v. d. Leyen????
Flitzpiepe
02.02.2023, 16.51 Uhr
Genau - das ist nur quergedacht
und an der Realität vorbei...
Russland würde nur 2 Szenarien für einen 'Frieden' akzeptieren, so wie Putin es immer wieder sagt.
Also entweder die Auslöschung der Ukraine als Volk mit verbrannter Erde als quasi Schutzzone zum Westen oder die komplette Ukraine wird wieder dem Russischen Reich angegliedert.
Andere 'Friedens'-Lösungen gibt es für Russland nicht.
Putin und seine Propaganda betont ja immer wieder, dass die Geschichte wieder auf den Stand von 1990 zurück gedreht werden soll.
Was das für alle osteuropäischen Staaten und uns bedeutet, brauche ich nicht schreiben.
Wenn die EU also das als Basis nimmt, welchen Friedensvorschlag will man dem Terroristen Putin dann anbieten?
Eckenblitz
02.02.2023, 17.22 Uhr
EU Beitritt
Ich wundere mich nur, wie einfach es ist das Volk zu Manipulieren? Siehe Coronapandemie, wie hat man da das Volk belogen und gedroht? Der von der Korrupten Ukraine die sie ja vor dem Krieg noch war, geforderte EU Beitritt, dient nur dazu die EU, tiefer in den Krieg zu ziehen. Was machen die AMERIKANISCHEN Marionetten, sie Lassen sich auf das Spiel ein und riskieren einen Krieg. Eine gewisse Baerbock peitscht das Volk schon auf einen Krieg ein.
Ich dachte immer Nach Erika (Merkel) kann es nicht schlimmer werden, aber weit gefehlt. Die Regierenden sind ohne jede Kompetenz, Wer von denen hat denn noch eine so genannte weiße Weste. Küchenhilfe, Studienabbrecher und Fehlenden Berufsabschluss. Das sind ihre Markenzeichen. Und genau diese Minderheiten wollen den Rest der Bürger vorschreiben, wie sie zu leben haben. Das Volk, dass es ja laut Habeck nicht gibt, soll einen Wohlstandverlust hinnehmen, währen die dekadenten Regierenden in Saus und Braus leben.
Wie sagte doch eine gewisse Lang, „ auf viele von euch, werden schwere Zeiten zukommen.“ Ich wundere mich nur, wie einfach es ist das Volk zu Manipulieren? Siehe Coronapandemie, wie hat man da das Volk belogen und bedroht?
Leser X
02.02.2023, 18.42 Uhr
Die EU als Friedensengel?
Sorry, aber naiver geht es wohl kaum. Ohne die "vorbereitenden" Maßnahmen von USA, EU und Nato wäre dieser Krieg nie erfolgreich provoziert worden.
Kobold2
02.02.2023, 20.32 Uhr
Die "vorbereitenden" Maßnahmen
bestanden hauptsächlich darin, bei den Aggressionen, Kriegen, Morden Putins und Diffamierungen gegen seine Kritiker, etwas Empörung zu heucheln, sich weiter in Putins Abhängigkeit zu begeben und dabei seinen Kurs zu bestätigen. Dabei hat man noch Beifall geklatscht, weil ja billiges Öl und Gas wichtiger war, als das was man mit zuschauen und nichts tun anrichtet. Kurzsichtigkeit bringt halt langfristig Probleme. Warnungen hat es genug gegeben, aber manchen waren ja schon die laschen Sanktionen nach der Krimannektion zu viel.
Trüffelschokolade
02.02.2023, 20.43 Uhr
Schuldumkehr
Wer von den "vorbereitenden Anstrengungen" der USA und Co. redet (was im Übrigen weitgehend falsch ist), ist auch eine der Personen, die vergewaltigten Frauen sagt, dass sie selbst schuld sind, hätten halt nicht ein Kleid tragen sollen.
Nicht mal Putin tut mehr so, als wären die vermeintlich vorgetragenen "Aggressionen" des Westens schuld an irgendwas. Nicht mal Putin mehr. Aber hier wird es fleißig wiederholt.


Was ich beim anderen Kommentar aber amüsant finde: Dort wird sich gewundert wie leicht man das Volk manipulieren könne, feuert aber ein Feuerwerk des Populismus und des Quatsches ab, gelernt in der YouTube-Universität, Telegram und co.
Diese kognitive Dissonanz zu sehen tut schon von außem weh.
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Anm. d. Red.: Die Definition von "weitgehend", "im übrigen" und "falsch" wäre in diesem Zusammenhang interessant.
Eckenblitz
02.02.2023, 20.55 Uhr
Sanktionen
Wie Selenski die EU foppt? Jetzt zeigt er sein wahres Gesicht. Er attacktiert Österreich mit Sanktionen. Und was tut der österreichische Außenministerpolitiker dazu? Nichts.
Er lässt durch seine Kommunikationschefin verbreiten, „Das ist eine souveräne Entscheidung der Ukraine, die wir zur Kenntnis nehmen, für weitere Fragen dürfen wir an die betroffenen Unternehmen verweisen.
Wie es scheint treibt Selenski die gesamte EU vor sich her. Man stellt sich als Handlanger zur Verfügung. Schönen Gruß an die Trolle, solche Personen wie euch benötig die Regierung, wie soll sie sonst ihren Irrsinn unter das Volk Bringen.
diskobolos
02.02.2023, 22.51 Uhr
Vieles zu bedenken
Voraussetzung für eine eventuelle Aufnahme der Ukraine in die EU ist ein Ende des Krieges und nicht umgekehrt. Dieses Ende ist aber z. Z. nicht abzusehen.

Man muss sich auch klarmachen, dass die Ukraine z. Z. unglaubliche Mengen Granaten und Raketen auf das Territorium abschießt, dass sie eigentlich wiedererobern will. Der Westen kommt mit dem Nachliefern kaum nach.
Das Ausmaß der Zerstörungen ist nicht abzusehen, ebenso die Kosten des Wiederaufbaus.

Wer die EU-Aufnahme der Ukraine befürwortet, sollte sich auch an die Probleme denken, die die EU mit Polen, Ungarn, Bulgarien und Rumänien hat. Mit einheitlichen "Werten" ist es da nicht weit her. Oft geht es diesen Ländern nur darum möglichst viele Milliarden aus den EU-Töpfen abzugreifen. Welche Gründe gibt es anzunehmen, dass das mit der Ukraine anders wäre?

Wenn man die Ukraine aufnimmt, wird man das Gleiche Moldawien und Albanien nicht verwehren können, die schon lange daran arbeiten.

Man wird es wohl trotzdem machen. Die Prüfung, ob die Ukraine (und die anderen) die Voraussetzungen erfüllen, wird dann mit der gleichen Ernsthaftigkeit erfolgen wie die einstige Prüfung, ob Griechenland reif für den Euro ist. Ältere werden sich noch erinnern . . .
Jäger53
03.02.2023, 07.44 Uhr
Russland/Ukraine
Es geht den Amerikanern nur um die Vernichtung von Russland, die Ukraine dient nur als Vorwand.
Deutschland sollte sich als besetztes Land das noch keinen Friedensvertrag hat sondern nur einen Waffenstillstand aus allem raus halten. Kein Wunder das Putin so reagiert.
NDH-Henkel
03.02.2023, 08.36 Uhr
Chance für Frieden ?
Ukraine und EU , NEIN danke ....
Hayden 69
03.02.2023, 08.53 Uhr
Frieden
Mit dem Komiker/Schauspieler an der Spitze wird es mit Sicherheit keinen Frieden geben.
Kobold2
03.02.2023, 08.58 Uhr
Mit dem Kasper
Und seinem Hofstaat im Kreml erst recht nicht.
Paulinchen
03.02.2023, 10.45 Uhr
Da hat sich gestern jemand...
... gewaltig geirrt. Herr Selenskyj wickelte mit großer Freude und Erwartung die EU Fahne mit der Kommissionspraesidentin aus und siehe da, es waren nur viele Autogramme drauf und keine Beitrittsurkunde für die Ukraine.
Der Bundespräsident Österreichs wurde um Waffen gebeten, aber der verwies auf die Neutralität seines Landes. Unser Kanzler verweigert die Lieferung von Kampfflugzeugen und die EU macht Selenskyj große Hoffnungen dafür. Merkt denn niemand, dass innerhalb der EU schon das Chaos die Oberhand hat?
Der Selenskyj hat alles im Griff, warte auf den Tag, an dem er vom Fürstentum Liechtenstein einen Flugzeugträger fordert.
So schlimm wie es ist, aber es wird kaum gelingen, mit noch mehr Waffen diesen Krieg zu beenden. Zugegeben, was Putin gestern in Wolgograd abgezogen hat, ist das Zurückdrehen der Geschichte. Aber solange es die russische Bevölkerung trifft, sollte sich die EU da raushalten. Denn Fakt ist auch, vor den Panzern der Nato, hat er in der Tat Respekt und just deshalb sollte man jetzt den Kontakt zu ihm herstellen, um weitere Verluste an Menschen und Infrastruktur zu verhindern. Sein Volk hat er durch seine Propaganda mit allen Mitteln hinter sich gebracht. Wir haben uns zum Handlanger der USA entwickelt und kämpfen und leiden für eine Sache, welche uns mehr schadet, als nützt. Gestern wurde im TV eingeblendet, dass es in Deutschland das 1. Panzer - battalion gibt, welches keine Panzer mehr hat. Wir haben Angst vor Putin, aber sind kaum noch in der Lage, uns selbst vor ihm zu schützen. Was gibt es da noch für eine Alternative, außer mit dem Mann zu sprechen? Es gab bisher keine Kriege, welche auf dem Schlachtfeld endeten und dieser Krieg, wird sich in dieser Hinsicht wohl auch nicht absondern können. Siehe Eritrea und Äthiopien im letzten Jahr. Die Vernunft muß Sieger sein!
RWE
03.02.2023, 16.20 Uhr
Jäger 53
meiens Wissens nach hat Deutschland am Ende des 2. Weltkrieges bedingungslos kaptuliert und keinen Friedenvertrag abgeschlossen.
tannhäuser
04.02.2023, 15.00 Uhr
Puppenkiste...
...wenn Putin der Kasper ist dann spielt der ukrainische Netflixharlekin das Krokodil...Allerdings mit von Hunter Biden und Ursula von der Leyen auf US- und EU-Kosten finanzierten 3. Zähnen.
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