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Di, 13:59 Uhr
24.08.2021
Fragen im Klimapavillon

Artenvielfalt und Klimawandel im Gipskarst

Die Gipskarstlandschaft im Südharz ist außergewöhnlich.
Welche Auswirkungen Klimawandel und Rohstoffabbau auf die Artenvielfalt in der Regionn haben, will man demnächst im Klimapavillon besprechen...

Der Gipskarst ist nicht nur ein Gebiet, das eine lange erdgeologische Entwicklungsgeschichte hat, es handelt sich auch um eine einmalige Region, die zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beheimatet und einzigartige Karsterscheinungen aufweist. Deshalb wurde sie zum Hotspot der Artenvielfalt erklärt.

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Gleichzeitig findet hier mit ca. zwei Millionen Tonnen pro Jahr der größte Verbrauch an Naturgips statt. Welche Auswirkungen hat das auf die Artenvielfalt – und auf unser Klima? Und wie wandelt sich die Artenvielfalt im Südharz im Zuge der aktuellen klimatischen Veränderungen?

Im Rahmen des Klimapavillons Nordhausen wird Ursula Schäfer vom BUND Thüringen am 28. August auf diese und weitere Fragen eingehen und einen Ausblick auf die Entwicklung der Gipskarstlandschaft Südharz geben.
  • Datum: Samstag, der 28. August
  • Uhrzeit: 18 Uhr
  • Ort: Blasiikirchplatz, Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Halssteckenbleib
24.08.2021, 23:10 Uhr
Artenfielfalt im Gipskarst
das finde ich zeitgemäß und sehr wichtig.Nichts ist wichtiger als Artenfielfalt.Geld kann man drucken.Aber Tierartenvielfalt nicht.Die brauchen wir ja unbedingt.Alles ist ja mit mitlerweile zerstört.Wo bitteschön können sich Arten noch verfielfältigen?...Alles katastofal geworden in dieser modernen zerstörerischen Zeit ....
Bodo Schwarzberg
25.08.2021, 00:02 Uhr
Vortrag Klimapavillon: Bitte bei der Wahrheit bleiben
Ich finde die Idee eines solchen Vortrages zum Thema Auswirkungen des Klimawandels und des Rohstoffabbaus auf die Artenvielfalt gut. An zahlreichen Populationen seltener Arten, die ich z.T. seit 30 Jahren beobachte, gibt es Veränderungen, und zwar, je nach Art und Standort, sowohl in die eine, positive, als auch in die andere, negative Richtung .

Unter dem Strich überwiegen eindeutig die negativen Auswirkungen u.a. von Dürre, Hitze und Starkregen. Dafür gibt es viele Beispiele: Kontinental verbreitete, trockenheitstolerante (Steppen-)Pflanzenarten, die sich ausbreiten, stehen montan/subalpin - boreal-ozeanisch-verbreitete, aber auch Arten mit Hauptareal in Mitteleuropa gegenüber, die mit den rasanten klimatischen Veränderungen immer weniger zurechtkommen.

Einige exponierte Gipskuppen und Gipshänge haben ich in den vergangenen Jahren geradezu erschreckend verändert, wie allein schon Fotovergleiche zeigen.

Prinzipiell ist unsere gesamte Landchaft und deren Pflanzendecke vom Klimawandel betroffen. Es ist daher umso wichtiger, möglichst alle anderen, das Pflanzenwachstum beeinflussenden Verhältnisse positiv zu gestalten, wie das der BUND-Kreisverband Nordhausen auf zahlreichen, ausgewählten, für ihre große Biodiversität bekannten Flächen tut. Am Ende jedoch wird vielfach auch das kaum helfen, die Auswirkungen des Klimawandels zu "kompensieren".

Der Gipsabbau ist ein großes Übel, allerdings gegenüber dem flächendeckend wirksamen Klimawandel das eindeutig kleinere, wenn es um den Artenrückgang geht.

Im Vortrag sollte Ursula Schäfer ansprechen, dass der Baustoff Naturgips nicht "ökologisch sauber" ersetzt werden kann, wenn sie nicht auch das Ende der Wachstumsgesellschaft, der Globalisierung, ja des vermeintlich unendlichen Wohlstandswachstums mit seinem Verbrauch natürlicher Ressourcen fordert.

Der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik begründet, warum jeder andere Weg ölologisch nicht zielführend sein kann. Leider wird das aber natürlich unabhängig vom Menschen geltende Naturgesetz aber auch von Vertretern der Naturschutzverbände aus Bequemlichkeit gern ignoriert. Am Schlimmsten aber ist, dass nicht einmal die Grünen die Wahrheit auf den Tisch legen.
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