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Di, 15:53 Uhr
24.08.2021
neue Stolpersteine werden verlegt

Erinnerung für zwei Ermordete

Kommenden Montag wird der Künstler Gunter Demnig in Nordhausen zwei weitere "Stolpersteine" verlegen. Nummer 39 und 40 sollen in der Schmalen Gasse und der Jahnstraße an zwei Nordhäuser Opfer des Nationalsozialismus erinnern...

Seit 1992 verlegt der Künstler Gunter Demnig das KunstDenkmal Stolpersteine. Es ist mit mehr als 75.000 Steinen in 26 Ländern Europas das »größte dezentrale Mahnmal der Welt«.

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An den letzten selbstgewählten Wohnorten verfolgter und ermordeter Opfer des Nationalsozialismus wird ein Betonwürfel mit einer Messingtafel in das Pflaster eingelassen auf der die Namen und Lebensdaten von Hand eingeschlagenen sind. Mit den Steinen wird am Ausgangspunkt von Vertreibung und Vernichtung die Erinnerung an die Menschen lebendig, die unter dem Regime leiden mussten: jüdische Mitbürger/innen, Sinti und Roma, Homosexuelle sowie politisch und religiös Verfolgte.

Der Salzaer Heimatverein wird die Verlegung des Steins für Simon Weiß in der Schmalen Gasse begleiten. Danach folgt um 15.45 Uhr die Verlegung des Stolpersteins für Amanda Meyer in der Jahnsstraße 47. An dieser Stelle wird Frau Dr. Andrea Lissner-Espe, Großnichte von Amanda Meyer, als Patin des Gedenksteins teilnehmen.
Autor: red

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Kommentare
Einheimischer
24.08.2021, 17:41 Uhr
Stolpersteine!?!
Wo bleibt das Gedenken an deutschen Trümmerfrauen, die gerade in so einer, von Bombenterror zerstörte Stadt wie Nordhausen , den Wiederaufbau geleistet haben. Und wo bleibt das würdevolle Gedenken an die deutschen Opfer von 40 Jahren DDR-Sozialismus und 16 Jahren Merkel-Diktatur. Überwiegend unsere Frauen und Kinder, die in der medialen Berichterstattung nur noch als namenlose Subjekte in einer Statistik geführt werden, wurden in den letzten 16 Jahren Opfer der importierten Gewalt. Die Menschenhändler des Altparteienkartell CDU, SPD, LINKE, GRÜNE und FDP zur Verantwortung ziehen und auch diesen Opfer anständig Gedenken!
Yanosch
24.08.2021, 19:08 Uhr
@ Einheimischer
Gute Idee, Einheimischer, dann fangen Sie doch direkt mal an. Das Projekt der Stolpersteine beruht ja auch auf einer Privatinitiative.
Paletti
24.08.2021, 19:14 Uhr
Einheimischer hat Recht - wo bleibt das Gedenken an
Ernst Wilhelm und Johann Muras, hingerichtet am 6.Sep. 1952 durch das Fallbeil in Dresden "Affäre Sobik". Das war unschuldiger, doppelter Justizmord ohne Gnade des Walter Ulbricht Staates. Diesen 2 Männern gehörte auf jedem Fall ein Gedenken, egal welcher Art!
Teja
24.08.2021, 19:56 Uhr
Stolpersteine
Wie diese finanziert werden sei dahingestellt , sie sind aber eine Möglichkeit des Gedenkens . Aber nicht nur des Gedenkens sondern auch des Begreifens , wozu Menschen fähig sind , wenn sie einer verbrecherischen Ideologie folgen.
Sie sind ein Aufruf derartige Unmenschlichkeit nie wieder zuzulassen.
Die beiden unschuldig hingerichteten Männer im Falle Sobik
wurden nach der Wende rehabilitiert , nur eben für sie zu spät. Auch hier war eine irrsinnige Ideologie Schuld , sowie politischer Fanatismus der damaligen Machthaber .
Und geht es nicht weltweit weiter mit dem Morden ?
Die ganze Welt müsste mit Stolpersteinen versehen werden , damit den Kriegstreibern und Gewinnlern endlich das Handwerk gelegt werden kann .
Alex Gösel
24.08.2021, 20:26 Uhr
Denkmal für die Trümmerfrau?
Wenn man, bevor man hier kommentiert, ein wenig Internetrecherche betreiben würde, müsste man wissen, dass es mehrere Denkmäler für Trümmerfrauen im deutschsprachigen Raum gibt, unter anderem in:

- Berlin (dort sogar mindestens drei Denkmäler)
- Dresden
- Chemnitz
- München
- Wien
- Halberstadt
- und so weiter, und so fort...

Ein wenig anders sieht es hier mit Denkmälern für die Opfern des Stalinismus aus. Aber Sie glauben doch nicht, solange sog. "Alt-Kommunisten" noch Ämter bekleiden in der Bundesrepublik und den ehem. Sowjetstaaten, deren Opfern großartig gedacht wird?

Übrigens: So ganz unumstritten sind die Stolpersteine ja nicht, oder?

Aber Teja hat recht, wenn denn müsste man wohl die ganze Erde mit Stolpersteinen und diversen anderen Denkmälern zupflastern, aber ob man diversen Kriegstreibenr und sonstigen Profiteuren damit das Handwerk legt, sei dahin gestellt...

Ihr

ottO treberT
Motte83
24.08.2021, 20:38 Uhr
Merkel vs. Nationalsozialismus?
Ein jeder mag frei sein, ebenfalls private Gedenkinitiativen zu starten. Wirklich bedenklich ist aber der Vergleich von Opfern des NS-Regime mit "Opfern der Merkel-Diktatur" im ersten Kommentar. Nein, das ist nicht nur bedenklich, sondern wirklich geschmacklos.
Paul
24.08.2021, 21:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Paul
24.08.2021, 21:15 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Einheimischer
24.08.2021, 21:54 Uhr
Geschmacklos ist …
das Opfer des Nationalsozialismus immer Opfer 1. Klasse sind, alle anderen Opfer immer nur den 2. Platz erreichen können. Egal ob erschossen, erstochen, vergewaltigt usw. Diese eindimensionale Denkweise ist geschmacklos und zeugt von einfachsten Populismus.
Junge21
24.08.2021, 22:25 Uhr
Es ist wie mit allen Sinnen
Wenn man jahrelang ( jahrzehntelang) dieselbe Suppe essen soll, hängt sie einem zum Halse raus. Vor allem, wo der Löffel anscheinend dem süßen Brei entsprungen ist, wo der Topf nie aufhört, zu kochen.
.Alle haben den Bezug zur damaligen Zeit verstanden, seit langem schon. Wir übten uns in Demut, Schuld ist fast auf unserer Stirn eingemeisselt... Nie wieder Krieg.
Ach ...apropos... an welcher Stelle steht Deutschland mit dem Waffenexport ?
Schönen Abend
Halssteckenbleib
24.08.2021, 23:00 Uhr
Also ich weiß nicht
so recht.Stolpersteine da wo man geht.Was wenn ich stolpere über so ein Stein und verletze mich schwer?Das kostet ja dann wieder.Wo sich doch immer alles nur ums Geld dreht?.. Irgendwie passt das nicht mit den Stolpersteinen in die heutige Zeit...

Anmerkung techn. Support:
Uns ist kei Fall bekannt, bei dem sich jemand an einem Stolperstein verletzt hat.
grobschmied56
25.08.2021, 00:52 Uhr
Um das erst mal klar...
... zu stellen: Ich habe nichts gegen die Stolpersteine. Im Gegenteil - ich finde die Idee sehr gut. Außerdem bin ich ein Bewunderer der Juden und einer der wenigen, die den Staat Israel in Schutz nehmen und verteidigen. Was in der 'Bunten Republik Futschland' inzwischen fast ein Sakrileg ist. Denn längst gehört es hier zum 'Guten Ton' selbst unserer hochgelobten 'Qualitätsmedien' die Israelis und ihren Staat in den Dreck zu ziehen.
Mit schöner Regelmäßigkeit wird von unseren Polit-Darstellern die Verantwortung der 'Deutschen gegen das jüdische Volk' betont und bei der nächsten Abstimmung in der UN der böse Staat Israel - verurteilt!
Mit deutscher Zustimmung!
Der tendenziöse Ton, welchen 'Tagesthemen & Co.' inzwischen regelmäßig gegen den Staat Israel anstimmen, bewirkt bei mir einen permanenten Würgereflex gegen die einseitig linken und grün-verstrahlten Macher dieser öffentlich-rechtlichen DDR-revival - Show. Man fühlt sich in die 70'er Jahre zurückversetzt, als Klaus Feldmann gegen den 'Aggressor Israel' polemisierte, wobei ich ihm zutraue, daß er vor der Sendung mit Reißzwecken gurgelte und 5 Minuten lang das Wort 'Aggressor' in seiner Garderobe vor dem Spiegel besonders verachtend aussprach, um auf 'Sendung' einen besonderen Schwall von säuerlichen Spucketröpfchen und moralischer Entrüstung abzusondern.
Hat beim Grobschmied nichts genutzt. Wenn es im nahen Osten einen wirklichen Helden gab, dann war es nicht der Terroristenführer Jassir Arafat (von der DDR-Regierung hofiert, wofür auch immer). Meine wahren Helden waren der unerschrockene und mutige israelische General Mosche Dajan und seine tapferen Panzerfahrer (damals teilweise noch in Sherman-Tanks aus dem 2. Weltkrieg) und die tollkühnen Piloten in den wenigen Mirage-Flugzeugen, die den Sieg im Sechstage-Krieg erfochten.
Hier treffen die 'Enden des Hufeisens' gegeneinander. Weder Alt-Nazis noch Alt-Stalinisten können es ertragen, daß die Juden ihnen intellektuell überlegen sind und obendrein auch noch GUTE, TAPFERE SOLDATEN.
Sonntagsradler 2
25.08.2021, 09:32 Uhr
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