Mi, 20:13 Uhr
06.01.2021
Eine weitere Reaktion auf die nnz-Sperre
Kommunikation darf nicht behindert werden
Auch die Fraktion der SPD im Nordhäuser Stadtrat hat sich zur Sperrung der nnz-Seite auf den Rechnern der städtischen Angestellten positioniert. Vom Fraktionschef Hans Georg Müller erhielten wir folgendes Statement...
Die Nordhäuser Stadtverwaltung ist kein privatrechtliches Unternehmen, das darüber bestimmen kann, welche Medien ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz konsumieren und welche nicht. Wir Sozialdemokraten stehen absolut für die Pressefreiheit ein und gerade auf lokaler Ebene ist es unerläßlich, dass sich auch die Angestellten im Rathaus über die öffentliche Wahrnehmung der Arbeit ihrer Verwaltungsspitze informieren können. Diese interaktive Kommunikation zwischen den Bürgern in einem freien Medium darf nicht behindert und einfach abgeschaltet werden. Eine solche Maßnahme widerspricht allen demokratischen und sozialen Grundsätzen und wird von uns als SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat entschieden abgelehnt.
Hans Georg Müller, Fraktionsvorsitzender der SPD im Nordhäuser Stadtrat
Autor: redDie Nordhäuser Stadtverwaltung ist kein privatrechtliches Unternehmen, das darüber bestimmen kann, welche Medien ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz konsumieren und welche nicht. Wir Sozialdemokraten stehen absolut für die Pressefreiheit ein und gerade auf lokaler Ebene ist es unerläßlich, dass sich auch die Angestellten im Rathaus über die öffentliche Wahrnehmung der Arbeit ihrer Verwaltungsspitze informieren können. Diese interaktive Kommunikation zwischen den Bürgern in einem freien Medium darf nicht behindert und einfach abgeschaltet werden. Eine solche Maßnahme widerspricht allen demokratischen und sozialen Grundsätzen und wird von uns als SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat entschieden abgelehnt.
Hans Georg Müller, Fraktionsvorsitzender der SPD im Nordhäuser Stadtrat

