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So, 18:50 Uhr
16.06.2019
Rolandsfest 2019

"Es war ein schönes Fest!"

Die 51. Ausgabe des Nordhäuser Rolandsfestes ist Geschichte. Die Verantwortlichen sprechen von knapp 80.000 Besuchern an den drei Tagen. Und die hatten jede Menge Spaß...

Schlüssel wird übergeben (Foto: nnz) Schlüssel wird übergeben (Foto: nnz)
Am Ende des Festes steht traditionell die Rückgabe des Rathausschlüssels an den Oberbürgermeister. Diese Zeremonie war natürlich verbunden mit der Frage nach der Erledigung der "Hausaufgabe", die Müllabfuhrtage in der Nordhäuser Innenstadt von Montag auf Dienstag zu verschieben. Kurze Antwort des OB: das ist geregelt.

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Zuvor ging es mit dem Quartett auf der Bühne noch einmal richtig zur Sache. Der Olle Ewersberg schlug vor, dass die Vier sich wie Timur und sein Trupp mal endlich um die "völlig verblödeten" jungen Menschen kümmern sollten, die nahezu den ganzen Tag stur auf ihr Smartphone starren und nicht wahrnehmen, was um sie herum passiert. Vorschlag: "Wir sammeln sie ein und bringen sie unfallfrei über die Straße, so wie das vernünftige Menschen im Frühjahr mit den Kröten machen."

Die Hexe schlüpfte kurz in ihre eigentliche Profession und steuerte eine Gesamtseinlage bei und Prof Zwanziger empfahl der Rathaus-Besatzung mal einen ordentlichen gemeinsamen Urlaub, damit in dieser Zeit mal "was Gutes für die Stadt gemacht werden kann". Tagtäglich müsse man erleben, wie diese Verhinderungsbürokratie zur Hochform auflaufe. Jüngste Beispiele seien die Verhinderungs-Vorgänge um das Hotel "Fürstenhof" und das neue Opel-Autohaus.

Auch dem völlig leeren Industriegebiet widmete sich das Quartett und empfahl den Stadtoberen, sie sollten sich mal im benachbarten Eichsfeld umschauen. Vielleicht können - wenn die Automobilzulieferindustrie in Nordhausen den Bach runtergegangen ist - die Menschen aus Nordhausen in "lactosefreien, vegangen und autonom fahrenden Bussen" zur Arbeit ins Eichsfeld fahren". Dort werden schließlich Fachkräfte gebraucht.

Insgesamt aber, so der Roland, sei es ein Super-Fest gewesen und er dankte allen Menschen, die vor, auf und hinter den Bühnen dafür sorgten, dass sich die Besucher zweieinhalb Tage lang bestens unterhalten konnten. Dem können wir uns nur anschließen und hoffen, dass die Zeit bis zum nächsten Juni genutzt wird, um 2020 ein ähnlich "geiles Fest" zu feiern. Dann feiert die Stadt nicht nur die 52. Rolandsfest-Ausgabe, sondern auch 800 Jahre Freie Reichsstadt.
Peter-Stefan Greiner
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