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Di, 10:26 Uhr
23.04.2019
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Erlebnis der besonderen Art

Die Fahrt der Familie Jörgens von Nordhausen auf den Brocken mit der HSB war ein "Erlebnis" besonderer Art. Bis Drei Annen Hohne gute Festtagsstimmung, die dann während der 30 minütigen Fahrt zum Brockengipfel recht bald beim Blick aus dem Fenster in die "Natur des Nationalpark" recht schnell umschlug...


Was man da zu sehen bekommt, ist kein Nationalpark, es ist eine "Nationale Ohnmacht und Katastrophe", was sich den hunderten Fahrgästen aus dem In- und Ausland da optisch bietet. Eine jüngere Familie mit Kindern aus Dänemark haben sich entsprechend geäußert.

Sowas gäbe es in ihrem Land und im Nachbarland Schweden nicht. Mir fehlten die Worte, diese Situation im Nationalpark Harz zu beschreiben. Ich habe mir "verkniffen" die Verursacher und Schuldigen an diesem Naturfrefel und dem wirtschaftlichen Schaden zu nennen. Was sich dort oben abspielt und zeigt, hat nichts mit Naturschutz zu tun. Hier haben Menschen mit "Tunnelblick" agiert und entschieden.

Hoffentlich holt diese "Gutmenschen" ihre Ideen nicht erst dann ein, wenn es zu spät für den übrigen Harz ist. Von nachhaltiger Waldbewirtschaftung gemäß Zanthier ist nichts aber auch garnichts zu spüren. Urwald und Kulturlandschaft passt in unseren Breiten eben nur sehr bedingt zueinander. Jeder sollte sich den Naturpark selbst anschauen und sich sein Bild machen und sich seine Meinung bilden.
W. Jörgens, Sophienhof
Erlebnis der besonderen Art (Foto: W. Jörgens)
Erlebnis der besonderen Art (Foto: W. Jörgens)
Erlebnis der besonderen Art (Foto: W. Jörgens)
Erlebnis der besonderen Art (Foto: W. Jörgens)
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

23.04.2019, 11.16 Uhr
Paul | Naturpark
Ja das kann man nicht anders sagen. Ein gut bewirtschafteter Wald und Naturpflege-u. Hege sieht mit Sicherheit anders aus. Jedenfalls waren die Wälder im Harz und um den Brocken noch nie si verwarlost!

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23.04.2019, 11.28 Uhr
Flitzpiepe | Konkreter geht es wohl nicht?
Was ist der genaue Vorwurf an den Nationalpark Harz?
Am Brocken hat der Klimawandel gnadenlos zugeschlagen.
Kein Regen -> absterbende Vegetation!
Und das wird so weiter gehen in diesem Sommer... Es ging ja am Wochenende schon los mit den Bränden wegen Trockenheit.

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23.04.2019, 11.43 Uhr
Peppone | Ein Mahnmal Herr Jörgens
Dieser Wald ist das Ergebnis einer lange verfehlten Klima- und Forstpolitik Herr Jörgens. Ein Mahnmal sozusagen. Elend zu sehen tut manchmal weh. Manchmal muss es aber auch weh tun. Jetzt müssen Sie und viele Andere nur noch die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Der Mann mit der Säge kann nur das Antlitz dieses Waldes beseitigen, nicht das Problem.

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23.04.2019, 11.43 Uhr
Flitzpiepe | Hier noch ein Auszug
aus der Webseite des Nationalparks Harz:
"Stürme, Wetterextreme und Borkenkäfer lassen so die meist menschengeprägten, älteren Fichtenforste im Nationalpark großflächig absterben. Je nach Höhenlage setzen sich anschließend eher Buchen oder wieder junge Fichten durch. Totholz bleibt im Wald und bietet zahlreichen Bewohnern Nahrung und Unterschlupf.

An die großflächigen, vom Borkenkäfer geschaffenen Waldbilder mit hohem Totholzanteil müssen sich manche Besucherinnen und Besucher des Nationalparks Harz erst gewöhnen."

Also nochmal, was ist der konkrete Vorwurf?

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23.04.2019, 14.00 Uhr
Ulrich Hermann
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
23.04.2019, 14.02 Uhr
Holger18 | Guckt nach Bayern und in die Tschechische Republik,
dort ist man schon 30 Jahre weiter: im Nationalpark Bayerischer Wald und dem angrenzenden Sumava-Nationalpark sind die Fichtenmonokulturen vor 30 Jahren großflächig abgestorben und heute ein gesunder Mischwald nachgewachsen. Unsere Kinder werden uns für den Mut danken, wenigstens in den Nationalparken die anfälligen Monokulturen durch den natürlichen Lauf der Dinge in einen ursprünglichen Mischwald zurückzuverwandeln.

Also: keine Verschwörungstheorien - keine grüne Ideologie - sondern handfeste Arbeit an unserem nationalen Naturerbe.

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23.04.2019, 14.37 Uhr
Ulrich Hermann | 2. Versuch...
Die Nationalparkverwaltung hat (wie Flitzpiepe es schön geschrieben hat) auf Ihrer Internetseite alles gut dokumentiert.

Stellt sich nur die Frage, ob die HSB (um solche Nachfragen von "Betroffenen aller Art" und von "Verschwörungsalternativen" zukünftig zu vermeiden) die NP-Informationen evtl. auch in ihren Zügen oder an den Bahnhöfen veröffentlichen könnte.

Und dabei dachte ich, dass ein Herr J. als ehemaliger Ortsteilbürgermeister von Sophienhof (wie man so schön sagt) im Thema sein sollte. Na gut, so kann man sich irren...

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23.04.2019, 15.10 Uhr
harzwj | Annonyme "Flitzpiepe" zweimal gefragt...
"Was ist der genaue Vorwurf an den Nationalpark Harz", einmal geantwortet: An den "Nationalpark Harz" gibt es von mir keinen Vorwurf.

Schauen Sie sich die Fotos mit dem toten Waldbestand auf tausenden Hektar an. Wenn Sie das schön finden, haben Sie eine besondere Haltung zum Begriff schön.
Den "Gutmenschen mit ihrem grünen Tunnelblick" werfe ich vor, dass Sie diese Entwicklung in 30 Jahren Grenzöffnung zugelassen haben und aktuell weiter verfolgen.

Und noch eins, "Flitzpiepe", wenn Sie mit Ihrer Familie schon soviel Jungbäume im Harz gepflanzt hätten, wie ich mit meiner Familie, dann würden Sie sicher besser verstehen, was mich bewegt hat meinen Brockenausflug zu dokumentieren.

Ihnen eine gute Restosterwoche.
Wolfgang Jörgens Sophienhof

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23.04.2019, 15.42 Uhr
Flitzpiepe | Ich frage auch ein 3. Mal
Was meinen Sie mit dem Satz 'Den "Gutmenschen mit ihrem grünen Tunnelblick" werfe ich vor, dass Sie diese Entwicklung in 30 Jahren Grenzöffnung zugelassen haben und aktuell weiter verfolgen. '
Wen meinen Sie mit "Gutmenschen mit ihrem grünen Tunnelblick", wenn es nicht die Natinalparkverwaltung ist?
Was hat wer in 30 Jahren zugelassen?
Meinen Sie:
Die Brockenvegetation sollte voll bewirtschaftet werden?
Der Besucherverkehr auf den Brocken samt HSB sollte eingestellt werden?
Oder beides genau andersrum?
Dieser eine Satz von Ihnen erscheint mir schon so verwirrt, dass er einer näheren Erläuterung bedarf.

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23.04.2019, 15.51 Uhr
Andreas Dittmar | Nicht nur der Brocken
Wer die B4 zum Torfhaus hoch fährt, bekommt einen weiteren Eindruck von dem, was Herr Jörgens hier beschreibt. Da liegen Unmengen belastetes Totholz an den Straßenrändern und in den Wäldern. Wenn man das nicht rausholt, dann befällt der Borkenkäfer auch den Rest, der noch dort steht. Da wächst auch von selbst nichts mehr nach. Ein geplantes Biosphärenreservat hier im Südharz mit unbewirtschafteter Kernzone ergibt nach Jahrzehnten auch keinen gewünschten Urwald, sondern genau den selben Effekt. Wer Leuten wie KGE, Baerbock, Hofreiter, Habeck usw. zuhört, sollte merken, dass die von Umwelt keinen Plan haben.

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23.04.2019, 16.13 Uhr
harzwj | Reden ist besser als Schreiben...
Sehr geehrte (r) "Fritzpiepe" kommen Sie nach Sophienhof,
ich lade Sie in den "Braunen Hirsch" zum Kaffee ein und wir können Gedanken austauschen. Danach geben wir unsere Erkenntnis an die NNZ weiter.
Im Telefonbuch finden Sie meine Nummer, und wir verabreden einen Termin.
Unsere Begegnung wird sicher interessant und ich freu mich darauf.
Gruß aus dem schönen Sophienhof
W. Jörgens

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23.04.2019, 17.02 Uhr
Flitzpiepe | Da muss ich Ihnen aber leider einen Korb geben
Wenn Sie schon beim Schreiben so viel Ratlosigkeit bei mir hinterlassen, hat das Reden mit Ihnen gar keinen Sinn.
Ursachen und Auswirkungen von dem, was sie bei Ihrer Fahrt auf den Brocken gesehen haben, sollten Sie schon etwas besser auseinander halten, erkennen und einordnen können.
Eine 'grüne' Partei, mit der ich kaum sympathisiere und somit auch nicht verteidigen werde, für den aktuellen Zustand auf dem Brocken verantwortlich zu machen, ist nicht mein Niveau.

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23.04.2019, 17.31 Uhr
harzwj | letzte Anmerkung von mir zum Thema...
Über Niveau kann man sicher gegenteiliger Auffassung sein.
Aber, ich habe von Ihnen als annonymen Schreiber eigentlich nichts anderes erwartet.
Noch einen Vorschlag zur Güte:
Nennen Sie hier im Portal Ihren Klarnamen, damit ich Sie richtig einordnen kann, und nicht nur ich.
MfG, W. Jörgens - Sophienhof

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23.04.2019, 20.55 Uhr
Friedhart Knolle | Waldwildnis entsteht
Hallo Kollegen,

wir können die Diskussionen gut nachvollziehen - sie werden im ganzen Harz geführt. Wir haben die Zusammenhänge in einem Film dargestellt und erläutert, siehe hier: https://www.youtube.com/c/nationalparkharz

Einfach mal reinschauen!
Dr. Friedhart Knolle
Nationalpark Harz

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