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Do, 16:00 Uhr
21.02.2019
Musikalischer Neuzugang im Heringer Schloss

In die gute Stube gehört ein Flügel

Schick, schwarz, wohlklingend - im Heringer Schloss konnte man sich heute über einen Neuzugang freuen, mit dem das kulturelle Angebot rund um die Residenz erweitert werden soll. Der Termin für den ersten "Härtetest" steht schon fest...


Am 04. Mai wird der schicke neue Stutzflügel aus dem Hause Steinway zum ersten Mal öffentlich erklingen. Pianistin Stefanie Maschke lädt dann zu einem "verspielten Abend mit verträumten Melodien".

Die Ehre, dem Instrument die ersten Klänge zu entlocken, fiel heute Theaterintendant Daniel Klajner zu. Der hatte sich, mit der nötigen Expertise aus dem eigenen Haus, um die Auswahl des passenden Flügels gekümmert. "In eine gute Stube gehört ein Flügel", sagte der Intedant, während Orchesterauftritte im Schloss auch ohne Klavier funktionierten, würde man bei Kammerkonzerten nicht gut ohne auskommen. "Das Klavier gibt eine gewisse Fülle und Sinnlichkeit. Nicht nur bei Kammerkonzerten, auch bei Arien, Chansons und Liederabenden".

Die Interessengemeinschaft Schloss Heringen plant genau das, insgesamt vier Kammerkonzerte stehen für das laufende Jahr im Programm. "Wir wollen das Schloss beleben und zu einem Standort für Kunst und Kultur in der Region und zu entwickeln", erklärte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, Torsten Kauschke, im Blick habe man dabei nicht nur das Einheimische Publikum und Gäste aus den Nachbarregionen, sondern auch Touristen. Dank des neuen Flügels und der Kooperation mit dem Theater habe man nun beste Vorraussetzungen für regelmäßige Veranstaltungen im Schloss.


Neben den Kammerkonzerten stehen bereits zwei weitere Termine für die Schlosskonzerte des Loh-Orchesters fest und auch für das 3. Schlossfest laufen die Planungen auf Hochtouren. Zuviel wollte man hier noch nicht verraten, fest steht aber das der Höhepunkt der mehrtägigen Feierlichkeiten wieder auf den Tag des offenen Denkmals Anfang September fallen wird.

Mit im Boot war auch die Kulturstiftung der Kreissparkasse Nordhausen, die für das nötige Kleingeld gesorgt hat. Er habe zweieinhalb Jahrzehnte lang die Enwicklung des Heringer Schlosses verfolgt, sagte Sparkassen-Chef Wolfgang Asche, was in dieser Zeit im Schloss passiert sei, dass habe er damals nicht für möglich gehalten. Der Stiftung sei es wichtig im gesamten Landkreis und nicht allein in dessen Zentrum aktiv zu werden, insbesondere dort, wo engagierte Menschen nachhaltige Ideen auf den Weg bringen. Entsprechend unkompliziert und schnell habe man die Unterstützung für das Schloss organisieren können.

Neben musikalischen Leckerbissen wollen die Heringer ihren Gästen in diesem Jahr noch einiges mehr bieten. Neben diversen Lesungen und Veranstaltungen für das jüngere Publikum steht Ende Mai die Eröffnung der musealen Ausstellung rund um die archäologischen Funde aus Bielen und Windehausen als eines der großen Jahreshighlights auf dem Programm.
Angelo Glashagel
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