Mi, 13:00 Uhr
30.05.2018
Betrachtet
Wer vertritt hier wen?
Allzu spektakulär sind die einzelnen Punkte der Stadtratssitzung heute nicht. Vielleicht aber kündet ein Antrag vom tatsächlichen Verhältnis der Stadträte zu denen, die sie einst gewählt hatten...
Hans-Georg Müller (SPD), Steffen Iffland (CDU) und Holger Richter (B90/Grüne) möchten mit ihrem Antrag erreichen, dass der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Platz vor dem Theater stattfinden soll. Der habe sich dort sehr gut etabliert, es habe keine Zwischenfälle gegeben.
Inzwischen nun aber wurde in Nordhausen der Souverän befragt, also das Volk. Zumindest ein Teil von diesem. Es gab mehrere Umfragen dazu, in denen sich jene, die sich beteiligten, mehrheitlich gegen den Theaterplatz aussprachen und statt dessen den Blasiikirchplatz und den Markplatz favorisierten. In der nnz endete die Umfragen so, auf den Seiten der Stadt Nordhausen mit diesem Ergebnis.
Klar, das ist alles nicht repräsentativ, aber die Fragen seien erlaubt, mit wem die drei Stadträte da mal gesprochen haben? Und wessen Meinung sie vertreten? Die der 550 die in beiden Umfragen den Theaterplatz als Veranstaltungsort wollten oder die 1457, die für den Marktplatz/Blasiiplatz votierten?
Nun begründen die drei Herren ihren Antrag auch mit der vorläufigen Haushaltsführung, in der sich die Stadt befindet und verweisen darauf, den Markt weiter privat ausrichten zu lassen. Das ist doch ok, denn auch ein privater Betreiber muss nicht zwingend auf den Theaterplatz. Oder sind die anderen Plätze bereits alle vergeben oder sind - wie seit mehreren Jahren immer wieder angedeutet - auf dem Blasiikirchplatz Bauarbeiten in Sicht?
Peter-Stefan Greiner
Autor: redHans-Georg Müller (SPD), Steffen Iffland (CDU) und Holger Richter (B90/Grüne) möchten mit ihrem Antrag erreichen, dass der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Platz vor dem Theater stattfinden soll. Der habe sich dort sehr gut etabliert, es habe keine Zwischenfälle gegeben.
Inzwischen nun aber wurde in Nordhausen der Souverän befragt, also das Volk. Zumindest ein Teil von diesem. Es gab mehrere Umfragen dazu, in denen sich jene, die sich beteiligten, mehrheitlich gegen den Theaterplatz aussprachen und statt dessen den Blasiikirchplatz und den Markplatz favorisierten. In der nnz endete die Umfragen so, auf den Seiten der Stadt Nordhausen mit diesem Ergebnis.
Klar, das ist alles nicht repräsentativ, aber die Fragen seien erlaubt, mit wem die drei Stadträte da mal gesprochen haben? Und wessen Meinung sie vertreten? Die der 550 die in beiden Umfragen den Theaterplatz als Veranstaltungsort wollten oder die 1457, die für den Marktplatz/Blasiiplatz votierten?
Nun begründen die drei Herren ihren Antrag auch mit der vorläufigen Haushaltsführung, in der sich die Stadt befindet und verweisen darauf, den Markt weiter privat ausrichten zu lassen. Das ist doch ok, denn auch ein privater Betreiber muss nicht zwingend auf den Theaterplatz. Oder sind die anderen Plätze bereits alle vergeben oder sind - wie seit mehreren Jahren immer wieder angedeutet - auf dem Blasiikirchplatz Bauarbeiten in Sicht?
Peter-Stefan Greiner


