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Do, 18:51 Uhr
07.09.2017
Mohr zieht erste Bilanz

Mehr Beteiligung, mehr Dialog, mehr Transparenz

In zahlreichen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern sei ihm immer wieder der Wunsch nach mehr Beteiligung, Dialog und Transparenz begegnet, so fasst der Kandidat der Linken für den Posten des Nordhäuser Oberbürgermeisters, Michael Mohr, seine Erfahrungen aus den letzten Wahlkampfwochen zusammen...

Die Nordhäuserinnen und Nordhäuser hätten sehr klare Vorstellungen davon, was in der Stadt verbessert werden muss. Diese Meinungen will Mohr in die Entscheidungsprozesse der Stadt einbinden. "Wir brauchen Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe! Das kann mit Elementen eines Bürgerhaushaltes oder auch Bürgerversammlungen zum Beispiel zum Standort eines Spielplatzes erreicht werden", unterstreicht die Fraktionsvorsitzende der Partei. Auch Entscheidungen des Stadtrates müssten transparent und offen erklärt werden. Dies geschehe bisher viel zu wenig, stellt Mohr fest.

"Wir müssen uns außerdem dafür einsetzen, dass noch mehr Ausschüsse des Stadtrates öffentlich tagen. Hier findet schließlich die eigentliche Stadtratsarbeit statt", heisst es weiter. Nicht zuletzt müsse endlich ein Livestream des Stadtrates auf den Weg gebracht werden, um die Arbeit des Gremiums transparent zu machen.

Dazu gehöre auch eine veränderte Kultur in der Stadtverwaltung, führt der Kandidat weiter aus. "In der Verwaltung arbeiten hoch motivierte und fachlich versierte Menschen, mit guten Ideen und Konzepten. Diesen muss Raum gegeben werden, diese Konzepte auch zu entwickeln. Hier liegt meiner Meinung nach viel Potential brach", stellt Mohr fest. In der Verwaltung müsse es eine Kultur des Dialoges und der Eigenverantwortung geben, um die Motivation der Mitarbeiter weiter zu erhalten heißt es abschließend.
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Kommentare

07.09.2017, 22.00 Uhr
H.Buntfuß | Es reicht
Es wird Zeit, dass wir die Wahlen hinter uns bringen. Die Schmerzgrenze ist längst erreicht. Man kann keine Zeitung mehr aufschlagen, den Fernseher und das Radio nicht einschalten ohne von den vielen Versprechungen, um nicht zu sagen Lügen überhäuft zu werden. Selbst diese Zeitung, habe ich tagelang nicht gelesen, um vor den Wahlterror Ruhe zu haben.

Die Kandidaten überbieten sich mit ihren Wahlmärchen gegenseitig. Wenn ihr liebe Wähler genau wissen wollt, wen ihr wählen könnt, dann schaut euch doch nur die vielen Wahlversprechungen der einzelnen Kandidaten und Parteien der letzten Jahre an. Spätesten dann sollte jeder merken, das so einige Kandidaten und Parteien einfach nicht wählbar sind.

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08.09.2017, 07.26 Uhr
-Insider- | Wie
lange sitzt Herr Mohr nun schon im Stadtrat und was hat er in dieser Zeit eigentlich getan? Gar nichts. Null. Das soll sich als OB schlagartig ändern? Unglaubwürdig! Ab Montag verschwindet der Leiter vom VEB Service ohne abgeschlossene Berufsausbildung hoffentlich endlich wieder in der Versenkung!

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08.09.2017, 12.25 Uhr
Tora | VHS
Vielleicht könnte Herr Mohr einen Kurs bei der VHS belegen?

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08.09.2017, 15.48 Uhr
Zukunft | Danke für den Hinweis
Danke an die Vorkommentatoren für den Hinweis, dass Herr Mohr im Stadtrat sitzt. Habe ich nicht gewusst. Auch nie etwas von Herrn Mohr in der Presse gelesen. Und jetzt puren Aktionismus an den Tag legen.

Welches Signal würde davon ausgehen, wenn Herr Mohr Oberbürgermeister wird? Leute ihr braucht keinen Beruf lernen, wenn ihr zur richtigen Zeit in der richtigen Partei seid, klappst mit einem prima Posten. Viele Menschen sitzen in Umschulungen, machen einen Abschluss nach den anderen, sitzen fest im Niedriglohnsektor oder befristeten Arbeitsverhältnissen mit Berufs-und Studienabschlüssen. Die Kandidatur von Herrn Mohr für diese Amt ist für mich ein Schlag ins Gesicht und zeigt mittlerweile die Überheblichkeit und Machtarroganz der Linken.

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