Do, 18:25 Uhr
09.03.2017
Messtorso sammelt Daten über Raumklima
Reserviert für die Wissenschaft
Das Theater Nordhausen ist ausgewählt worden, an einer Studie der Technischen Hochschule Köln zur Erfassung des Energieverbrauchs und der Untersuchung des Raumkomforts in Theaterspielstätten teilzunehmen. Auf einem Platz im Zuschauerraum des Theaters, der eigens dafür gesperrt worden war, ist heute ein Messtorso platziert worden...
Er wurde im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs entwickelt und basiert auf den Proportionen des menschlichen Körpers. Der Messkörper sammelt Daten über Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2-Gehalt sowie Luftströmung in Kopf- und Fußhöhe im Zuschauerraum.
Der Nordhäuser Messtorso, der übrigens von der Hochschule nach Schiller den Namen Johann Christoph Friedrich erhalten hat, ist in etwa so groß wie ein im Zuschauerraum sitzender Erwachsener und wird daher für Besucher einer Vorstellung kaum auffallen.
Parallel zu den Messungen führt die Technische Hochschule Köln mittels eines eigens entwickelten Fragebogens eine Zuschauerbefragung durch, in der es um das subjektive Empfinden des Raumkomforts geht. So soll das Behaglichkeitsempfinden der Theaterbesucher mit den objektiven Daten abgeglichen werden.
Die Studie hat die Optimierung des Energieverbrauchs sowie des Raumkomforts zum Ziel und will auch das Einsparpotential durch Gebäudesanierungen und Anlagenoptimierungen erforschen. Die Datenerhebung wird bis etwa Ende März durchgeführt. Das Theater Nordhausen, das als eines von knapp 15 Theatern für die Teilnahme an der Studie ausgewählt worden ist, wünscht sich, dass in dieser Zeit möglichst viele Theaterbesucher an der Befragung teilnehmen werden.
Autor: redEr wurde im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs entwickelt und basiert auf den Proportionen des menschlichen Körpers. Der Messkörper sammelt Daten über Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2-Gehalt sowie Luftströmung in Kopf- und Fußhöhe im Zuschauerraum.
Der Nordhäuser Messtorso, der übrigens von der Hochschule nach Schiller den Namen Johann Christoph Friedrich erhalten hat, ist in etwa so groß wie ein im Zuschauerraum sitzender Erwachsener und wird daher für Besucher einer Vorstellung kaum auffallen.
Parallel zu den Messungen führt die Technische Hochschule Köln mittels eines eigens entwickelten Fragebogens eine Zuschauerbefragung durch, in der es um das subjektive Empfinden des Raumkomforts geht. So soll das Behaglichkeitsempfinden der Theaterbesucher mit den objektiven Daten abgeglichen werden.
Die Studie hat die Optimierung des Energieverbrauchs sowie des Raumkomforts zum Ziel und will auch das Einsparpotential durch Gebäudesanierungen und Anlagenoptimierungen erforschen. Die Datenerhebung wird bis etwa Ende März durchgeführt. Das Theater Nordhausen, das als eines von knapp 15 Theatern für die Teilnahme an der Studie ausgewählt worden ist, wünscht sich, dass in dieser Zeit möglichst viele Theaterbesucher an der Befragung teilnehmen werden.


