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Do, 18:28 Uhr
09.03.2017
Informations- und Diskussionsveranstaltung

Madame le Président?

Präsidentschaftswahl in Frankreich – sind Demokratie und Am 23. April 2017 findet in Frankreich die Präsidentschaftswahl statt, deren Bedeutung für Europa nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Prof. Dr. Henri Ménudier ist seit 1988 Professor an der Universität Paris III – Sorbonne Nouvelle. Der Kenner der politischen Entwicklung in Frankreich und Deutschland wird die Lage demnächst in der Stadtbibliothek analysieren...

Laut Umfragen kann die Vorsitzende des rechtsextremen „Front National“, Marine Le Pen, als Siegerin der ersten Runde hervorgehen. Ihre Kampagne gegen Ausländer und Muslime, gegen Globalisierung und Europäische Union wird den Wahlkampf prägen. Wer neben ihr am 7. Mai 2017 in die Stichwahl kommt und ob derjenige sie als Präsidentin verhindern kann, ist offen.

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Prof. Dr. Henri Ménudier ist seit 1988 Professor an der Universität Paris III – Sorbonne Nouvelle und gilt international als ausgewiesener Kenner der politischen Entwicklung in Deutschland und Frankreich, der deutsch-französischen Beziehungen und der Europäischen Einigung. Davon zeugen seine Gastprofessuren, eine umfangreiche Vortragstätigkeit sowie zahlreichen Veröffentlichungen. Er ist bekannt für seine klaren Analysen. Die politische Entwicklung in seinem Land beobachtet er mit Sorge.

Die Veranstaltung findet am 16.03.2017, 18:00 Uhr im Bürgerhaus in Nordhausen statt.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
10.03.2017, 06:26 Uhr
Die Horrorshow geht weiter
So so...natürlich muss jetzt auch vor Le Pen gewarnt werden. Und Wilders...Die europaweite Rechte = Naziverschwörung.

Trump war nicht zu verhindern...da müssen wir Deutschen erst noch mal für die Wahlen in den Nachbarländern gebrieft werden.

Bevor hier im eigenen Land die Gehirnwäsche intensiviert wird, wen wir selbst denn auf keinen Fall wählen dürfen.
Günther Hetzer
10.03.2017, 08:18 Uhr
...Monsieur...
"...Präsidentschaftswahl in Frankreich – sind Demokratie und Am 23. April 2017 findet in Frankreich die Präsidentschaftswahl statt..."
+
"...Laut Umfragen kann die Vorsitzende des rechtsextremen „Front National“, Marine Le Pen, als Siegerin der ersten Runde hervorgehen. Ihre Kampagne gegen Ausländer und Muslime, gegen Globalisierung und Europäische Union wird den Wahlkampf prägen..."
=
das französische Volk bekommt, was es will (wählt)! Punktum!

Da kann man Sätze ala´, "...Wer neben ihr am 7. Mai 2017 in die Stichwahl kommt und ob derjenige sie als Präsidentin verhindern kann, ist offen..." auch dort stecken lassen, wo die Sonne nie hin scheint.
Real Human
10.03.2017, 14:00 Uhr
AfD – „Gute alte Zeit“, sonst NICHTS …
… aber vielleicht besser als eine islamistische Dystopie!?

"Die AfD ist keine Alternative für Deutschland, sondern eher für jene Deutschen, die sich - aufgeschreckt von Moderne, Globalisierung und Digitalisierung - am liebsten in der heimischen Furche vor der Zukunft wegducken würden. Der innerparteiliche Zwist tobt im Augenblick nur mehr zwischen Rechten und noch Rechteren. Aber die Bäume wachsen für die genialen Demagogen längst nicht mehr in den Himmel. Jetzt ist es Aufgabe der politischen Konkurrenz, deren programmatische Retromogelpackung zu dekonstruieren"

So wird im vorletzten Absatz von http://www.deutschlandfunk.de/presseschau-aus-deutschen-zeitungen.2287.de.html die Meinung der großbürgerlichen Tageszeitung DIE WELT zum neuen Wahlprogramm der AfD zitiert. Ganz klar, diese gutbetuchten Pseudo-Gutmenschen, diese „Gutsituierten“, haben für die Ängste und teilweise auch Existenzsorgen des „legendären Kleinen Mannes“ natürlich nur Hohn und Spott übrig. Sie selbst haben sich längst ein umfangreiches Aktienportfolio und die besten Immobilien in den Ballungszentren zugelegt.

Ihre Kinder können sich nach dem Abitur erst mal eine umfangreiche Weltreise leisten und im besten Fall ihr Gewissen mit ein paar abenteuerlichen Hilfsdiensten in Entwicklungsländern beruhigen. Studenten aus Arbeiterfamilien müssen nach ihrem Studium jahrelang BAföG zurückzahlen und haben Mühe, die Miete an diese Vermiet-Schmarotzer zu zahlen.

Was tut eigentlich die AfD gegen solche Verhältnisse? Sucht man in ihrem „Leitantrag der Bundesprogrammkommission zum Bundesparteitag am 22./23.04.2017 in Köln“ (pdf-Dokument) nach „Grundeinkommen“ findet man … NICHTS!

Und DIE LINKE? Immerhin gibt es zwei Fundstellen für „Grundeinkommen“ aber nichts Verbindliches. Dafür strotzt ihre Flüchtlingspolitik nur so vor Naivität: „Fähren statt Frontex!“
Welche gesellschaftlichen Probleme die Aufnahme von Millionen Menschen aus anderen – teilweise zivilisationsfeindlichen Kulturen – hervorbringen könnte, wird einfach ignoriert!

Der heutige Islam trägt beispielsweise Züge einer Zwangsneurose. Langfristig besteht die Gefahr einer Machtübernahme durch „Theo“-kraten. Am Beispiel der gegenwärtigen Türkei kann jeder wache Bürger verfolgen, wie ein ehemals laizistischer Staat gewaltsam in eine religiös verbrämte Diktatur umgewandelt wird. DIE LINKE scheint als ehemalige atheistische Partei keinerlei Sensibilität für die Gefahren zu haben, die von Religionen ausgehen, welche noch nicht von der Aufklärung abgeschliffen wurden. In Europa hat dieses Giftzähneziehen 400 Jahre gedauert und das bei einer Religion, die von ihren Anfängen her sehr viel gewaltloser war als der Islam.

Kennt der Prof. Dr. Henri Ménudier von der Sorbonne Nouvelle eigentlich den Roman „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq? Klar, wer zur „Elite“ gehört, der kann sich auch mit den reaktionärsten Religionen arrangieren:

„Das Buch endet mit Francois’ Visionen, was geschehen würde, wenn er dieses Angebot annähme: Er profitierte dann von der Islamisierung Frankreichs, verdiente als Dozent nach der Machtübernahme wesentlich mehr als vorher, erfreute sich der neuen Unterwürfigkeit seiner auch minderjährigen Gespielinnen. Dass die Frauen außerhalb der Wohnungen mittlerweile stets verhüllt auftreten würden, was ihn zunächst noch gestört hat, stellte dann kein Problem mehr dar, da aufgrund des Dogmas der ‚natürlichen Auslese‘ in den ‚Zehn Fragen zum Islam‘ den Vertretern der geistigen Elite, zu der er sich zählen dürfte, von den Heiratsvermittlerinnen automatisch die schönsten Mädchen zugeführt würden; Polygamie ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Unterwerfung_(Roman)

Das gewöhnliche männliche Proletariat muss sich dann in chinesischen Verhältnissen (Männerüberschuss) zurechtfinden oder die „Mut'a-Ehe“ praktizieren.
Mueller13
10.03.2017, 17:41 Uhr
Joerg B. und seine pseudointellektuellen Kompelxe
Genau, hinter der AfD stehen nur Leute, die Angst haben vor Globalisierung und Fortschritt. Wie viele schlechte Artikel musste der Autor lesen, um zu dieser Erkenntnis zu kommen?
Sind es nicht gerade die Linken, die in vergleichbaren Fällen immer ganz laut von Pauschalisierung schreien? Aber im Fall von "Rechten" und "noch Rechteren" sind Pauschalisierungen natürlich völlig ok.

Es ist ein grundlegendes Problem, dass die Lückenpresse nicht 2 Absätze schreiben kann, ohne sich inhaltlich komplett zu widersprechen.

Ja Ihre geliebte SPD will sich jetzt verstärkt um den "legendären kleinen Mann" kümmern, blendet dabei aber komplett aus, dass Sie von den letzten 19Jahren 15JAHRE in der Regierung sass. Und jetzt kommt die SPD mit dem Saulus Schulz um die Ecke und will uns erzählen, was man alles besser machen kann?
Hallo SPD, was habt ihr die letzten 20Jahre gemacht???

Es gibt einen guten Grund, warum man bei halbwegs liberalen Parteien Grundeinkommen nichts findet. Alles was ich bisher gehört habe, ist total unausgewogen und führt uns ins totale Chaos. Jeder, der an ein Grundeinkommen glaubt, glaubt auch, dass Geld vom Himmel fällt. Geld muss erarbeitet werden, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Sobald eine Regierungspartei das Wort Grundeinkommen in Betracht zieht, werden Millionen Leistungsträger das Land verlassen. Dann können Sie mal probieren, mit dem Rest solche kommunistischen Gedankenspiele durchzuziehen.

Heute ist der Zehnte - wie hoch war denn Ihr Beitrag, den Sie der Allgemeinheit gesponsert haben?
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