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Mo, 12:33 Uhr
02.05.2016
Adventsmarkt in Nordhausen

Der Zoff wird weitergehen

In der jüngsten Sitzung des Nordhäuser Stadtrates gab es richtigen Zoff um die Vergabe des Adventsmarktes an einen privaten Betreiber. In der kommenden Woche steht das Thema wieder zur Beschlussfassung an...


Nur: an der Vorlage des Beschlusses hat sich nichts geändert. Zwar können die Vereine weiterhin alkoholische und nichtalkoholische Getränke in einer eigenen Hütte anbieten, doch anderen Händlern ist der Verkauf von Glühwein nicht erlaubt.

In der Begründung der Verwaltung zur Beschlussfassung heißt es: "Der Bewerber Toralf Braun erhielt vom Fachamt die bessere Punktebewertung. Das Fachamt sprach daraufhin eine Vergabeempfehlung für den Bewerber Toralf Braun aus." Nun hatte aber der Kulturausschuss des Nordhäuser Stadtrates eine andere Empfehlung ausgesprochen, nämlich für den Bewerber Hentrich aus Breitenworbis, wie FDP-Fraktionsvorsitzender Martin Höfer auf Nachfrage bestätigte. In einer weiteren Sitzung - nach Sichtung aller Unterlagen - votierte die Ausschussmehrheit dann für den Bewerber Braun.

Für Höfer, der für die FDP im Ausschuss sitzt, eine Ignoranz ohnegleichen, denn seiner Meinung nach sei die Ausschreibung in keinster Weise korrekt erfolgt. Der Zoff für die nächste Sitzung des Stadtrates ist also vorprogrammiert, denn einen zweiten Markt an der Blasiikirche wie im vergangenen Jahr wird es nicht geben.

In der SPD scheint man sich indes für eine Alternative zu erwärmen. Eventuell solle der Rathausplatz für einen zweiten Markt angeboten werden. Bewegung in der Stadt - auch zur Adventszeit - so doch nicht schlecht und warum soll Konkurrenz nicht auch in punkto Weihnachts- und/oder Adventsmarkt das Geschäft beleben.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

02.05.2016, 17.51 Uhr
von hier | Toll was Mode wird
In dem Ausschuss für Kultur wird so lange abgestimmt bis für die Verwaltung das passende Ergebnis erzielt. Konfuser ist Politik nicht möglich. Der Ausschussvorsitzende ich weiß nicht wer das ist, aber entweder ist er zu gutmütig oder sehr verwaltungskonform, andere Varanten schließe ich mal aus, jedenfalls machen sich die Stadtverwaltung und die Stadträte hoffnungslos lächerlich. Das ist schon sehr peinlich. Es wird allerhöchste Zeit das derartige Sitzungen öffentlich ablaufen damit wir Bürger unserer Stadt derartige Spielereien wenigstens beobachten können. In Heiligenstadt sind die Sitzungen übrigens schon überwiegend öffentlich.

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02.05.2016, 18.33 Uhr
guckan | Ihr habt Luxus-Probleme!
Worüber sich hier die Leute aufregen bringt mich immer wieder zum Nachdenken. Deshalb, Guido Westerwelle hatte mit seiner Gesellschaftskritik damals wohl doch recht!

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