eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 21:03 Uhr
26.04.2016
Live-Ticker aus dem Nordhäuser Stadtrat

Haushalt, Parkgebühren und mehr

Der Nordhäuser Stadtrat soll heute den Haushalt der Verwaltung für dieses Jahr beschließen. Darüber hinaus werden auch unpopuläre Entscheidungen notwendig sein...


21.03 Uhr
Der Antrag wird als erste Lesung behandelt. Basta. Jetzt ist die öffentliche Sitzung beendet. Guten Abend aus dem Nordhäuser Bürgerhaus.

20.54 Uhr
Wird es einen zweiten Markt an der Blasiikirche geben oder nicht?

20.47 Uhr
Aber es wird diskutiert: Tenor - die ehrenamtlichen Vereine sollen die Möglichkeit bekommen, über den Verkauf von Glühwein Einnahmen zu generieren.

20.42 Uhr
Hannelore Haase schlägt vor, die Beschlussvorlage als erste Lesung zu betrachten. Hans-Georg Müller ist überrascht, weil der entsprechende Ausschuss zwei Sitzungen darüber verbracht habe. Und schließlich sei es ein Vergabeverfahren gewesen. Oder man müsse eine neue Ausschreibung auf den Weg bringen.

20.40 Uhr
Jetzt könnte es wieder interessant werden: Der Adventsmarkt in diesem und im nächsten Jahr wird vergeben. Darauf hat ein Teil des Publikums jetzt gewartet.

20.33 Uhr
Im Block werden sie diskutiert, sie müssen jedoch einzeln abgestimmt werden. Kein Problem, es geht schnell, schließlich dauert die Sitzung bereits mehr als dreieinhalb Stunden.

20.31 Uhr
Jetzt sind drei Beschlussvorlagen an der Reihe, die Austritte der Stadt Nordhausen aus Vereinen vorsehen. So können jährlich 440 Euro eingespart werden.

20.29 Uhr
Die Fortschreibung bis zum Jahr 2024 wird nach der Erläuterung durch Bürgermeisterin Krauth einstimmig beschlossen.

20.21 Uhr
Nun hat der Stadtrat die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes zu beschließen.

20.19 Uhr
Nun zu den Friedhofsgebühren, die müssen nach 16 erhöht werden. Derzeit machen die Friedhöfe in Nordhausen ein Minus von jährlich 250.000 Euro. Das muss abgebaut werden, wenigstens zu 85 Prozent. Und weil das alles sehr emotional ist, wird der Entwurf in einer ersten Lesung behandelt.

20.15 Uhr
Der OB wird den Antrag zurückziehen, damit ist die "Kuh vom Eis".

20.12 Uhr
Jetzt kann es weitergehen - aber wie?

20.08 Uhr
Noch immer wird in den Fraktionen beraten, wie mit diesem vergnügungssteuerpflichtigen Teil der Sitzung umgegangen werden kann.

19.57 Uhr
Um das Chaos zu vermeiden, gibt es jetzt fünf Minuten Auszeit.

19.54 Uhr
Rainer Bachmann will den Beschluss so belassen, schließlich müsse ein Haushalt wie der der Stadt das doch verkraften. Hier gehe es laut Kämmerei um 240.000 Euro, die der Stadt Nordhausen im Verlaufe von drei Jahren fehlen.

19.51 Uhr
Jetzt will man diesen Beschluss vertagen? Nein!

Gebühren für die Altstadt? (Foto: Martin Höfer) Gebühren für die Altstadt? (Foto: Martin Höfer)
Anzeige symplr (1)
19.45 Uhr
Jetzt kommt das komplette Gremium völlig durcheinander. Zahlen die Händler nun Gebühren oder nicht?

19.40 Uhr
Manfred Breitrück gibt die Meinung des City-Managements wieder. Die Händler fordern die komplette Aussetzung von Gebühren für drei Jahre in der gesamten Stadt. Damit ist es raus: Geschäfte in der Innenstadt schließen, weil Gebühren für Sondernutzungen zu berappen sind. Toll!

19.38 Uhr
Martin Höfer erinnert daran, dass alle die Altstadt fördern wollten. Die Altstadt fühlt sich beschissen an. Weder Geschäfte noch Kneipen würden funktionieren.

19.36 Uhr
Betroffen ist vor allem das Sanierungsgebiet der Altstadt, wo bislang solche Gebühren nicht erhoben wurden. Hier soll künftig die Hälfte der in anderen Stadtgebieten fälligen Gebühren erhoben werden. Schließlich gehe es den Gastwirten sehr gut.

19.34 Uhr
Nun zu Gebühren für Sondernutzungen wie das Aufstellen von Schirmen, Tischen und Stühlen vor Geschäften und Gaststätten.

19.33 Uhr
Es wird mehrheitlich zugestimmt. Zwei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen gibt es.

19.32 Uhr
Aus der SPD-Fraktion kommt der Vorschlag, die Einführung von Parkgebühren nach einem Jahr zu überprüfen.

19.25 Uhr
Dominik Rieger kritisiert die Bewirtschaftung den August-Bebel-Platzes und wird dem nicht zustimmen.

19.23 Uhr
Martin Höfer (FDP/Für Nordhausen) hält die Wallrothstraße für unfair. Hier seien vor allem Bewohner der Altstadt betroffen.

19.21 Uhr
Parker sollen künftig auch für den August-Bebel-Platz, am Grimmel/Weidenstraße sowie an der Wallrothstraße zahlen. Diese werden bewirtschaftet. Im Gespräch sind 1 Euro pro Tag.

19.18 Uhr
Jetzt geht es mit den Gebühren für das Parken weiter.

18.58 Uhr
Jetzt gibt es erst einmal eine Pause. Wir melden uns danach wieder.

18.57 Uhr
Jetzt wird über den Haushalt abgestimmt. Für den Haushalt stimmen alle anwesenden Stadträte.

18.56 Uhr
Zum Ende der Diskussion Barbara Rinke: Zum Theater. Sie erinnert an einen Beschluss zur Sanierung des Nordhäuser Theaters.

18.53 Uhr
Welch ein Wunder - auch die CDU freut sich über diesen Haushaltsentwurf und freut sich über die hoffentlich rechtzeitige Bedarfszuweisung des Landes Thüringen.

18.51 Uhr
Und natürlich gibt es auch Lob aus den Reihen der Grünen.

18.49 Uhr
Wieninger meint, dass der Haushalt die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Großen und Ganzen berücksichtige. Schließlich habe man eine SPD-Bürgermeisterin.

18.47 Uhr
Martin Höfer erinnert daran, dass auch die Steuern erhöht werden mussten (Grund- und Gewerbesteuer).

18.44 Uhr
Barbara Schencke (LINKE) lobt ebenfalls die Verwaltung und dem Team von Frau Krauth.

18.44 Uhr
Hans-Georg Müller (SPD) sagt, dass die Fraktion den Haushalt mittragen werde. Einen kleinen Änderungsantrag habe man dennoch: Für die Unterhaltung der städtischen Spielplätze sollen weitere 15.000 Euro bereitgestellt werden, damit sind es insgesamt 40.000 Euro. Bei der Stadtentwicklung könnten bei zwei Maßnahmen jeweils 7.500 Euro eingespart werden. Diese Änderung wird einstimmig angenommen.

18.40 Uhr
In der Diskussion meldet sich Tilly Pape, die Vorsitzende des Finanzausschusses. Eine vorläufige Haushaltsführung hat zu Einsparungen geführt, die bei einem beschlossenen Haushalt nicht möglich gewesen wären.

18.38 Uhr
Bürgermeisterin Jutta Krauth erklärt dem Auditorium die Einzelheiten des Haushaltsentwurfes und dankt den Mitarbeitern der Kämmerei für ihren Einsatz.

18.17 Uhr
Zeh kündigt an, dass die EU die Kommunen auffordern werde, zur Doppik überzugehen. Wann das sein wird, wurde nicht gesagt. Nordhausen wird von der Doppik nicht abrücken.

18.09 Uhr
Los geht es mit eine "DANKE" (wie immer) an den Stadtrat, die Verwaltung. Es werde ein ausgewogener Haushaltsentwurf präsentiert, der sehr ausbalanciert sei. Er berücksichtige die Spanne zwischen Wirtschaftsförderung und Zuschüssen für Jugend und Kultur.

18.03 Uhr
Nun die Königsdisziplin des Stadtrates: Der Haushalt.

18.02 Uhr
Beide Vorlagen werden mit insgesamt drei Enthaltung angenommen.

18.00 Uhr
Nun sind die Beschlussvorlagen an der Reihe: Los geht es mit der Neuen Mitte GmbH. So soll das Vermögen der Gesellschaft auf die Stadt Nordhausen übertragen werden, danach erfolgt die Verschmelzung auf die Badehaus Nordhausen GmbH.

17.56 Uhr
Dr. Zeh: Man habe in Erfurt einen entsprechenden Betrag angemeldet.

17.56 Uhr
Prof. Ansgar Malich will wissen, ob sich die Thüringer Landesregierung noch zur Unterstützung für den AKS bekennt und ob sich das Land an der Sanierung des Theaters beteiligen wird?

17.53 Uhr
Es werden immer noch Anfragen gestellt, zum Beispiel zum Verkauf des AKS an den Verein oder zu eventuellen Wildbüffeln in der Windlücke.

17.47 Uhr
Frau Rinke kündigt an, den Kulturausschuss künftig öffentlich zu machen.

17.37 Uhr
Jetzt geht es mit den Anfragen weiter. Frau Rinke will wissen, was öffentlich und was nichtöffentlich ist?

17.31 Uhr
Zeh informiert, dass Hans-Georg Müller jetzt in der SPD-Hierarchie eine Stufe nach oben rücken darf. Er ist jetzt erster Stellvertreter. Diese Funktion gibt Barbara Rinke ab, sie ist jetzt zweite Stellvertreterin.

17.29 Uhr
Zeh verkündet den Stand der Verhandlungen zur Theaterfinanzierung. Man habe ein zweites, verbessertes Angebot seitens des Landes erhalten. Man wollte jedoch das alles erst schriftlich haben.

17.29 Uhr
Der Jahrmarkt, der Weihnachtsmarkt und der Adventsmarkt sind abgearbeitet, jetzt sind die Informationen des Oberbürgermeisters an der Reihe.

17.26 Uhr
Die Weihnachtsmarktdiskussion geht weiter. Es geht schlicht und ergreifend um Verdienst - zum Beispiel mit der Feuerzangenbowle. Herrscht hier ein "Krieg"?

17.24 Uhr
Heute besteht ein reges Interesse an Bürgerfragen. Thoralf Braun ist der Veranstalter des letztjährigen Adventsmarktes. Er bietet die Zusammenarbeit aller Händler und Schausteller an. So gebe es keine Veranlassung für einen zweiten Markt. Seine Frage: Verträgt Nordhausen zwei Märkte zur Weihnachtszeit.

17.21 Uhr
Auch hier hat Hannelore Haase die Antworten: Eine Gebührenpflicht für den Bebel-Platz gibt es für den Jahrmarkt nicht. Über einen Adventsmarkt wird heute noch diskutiert.

17.20 Uhr
Herr Fischer fragt zudem, ob der Nordhäuser Jahrmarkt eine Zukunft hat?

Schausteller stimmen sich mit dem Vertreter der Schausteller ab. (Foto: nnz) Schausteller stimmen sich mit dem Vertreter der Schausteller ab. (Foto: nnz)
17.15 Uhr
Manfred Hentrich ist Schausteller und hat Fragen zum Adventsmarkt. Er will wissen wie die Ausschreibung zum Adventsmarkt ausgewertet wurde?

17.14 Uhr
Eine weitere Anfrage zum Heidelbergblick: Hätte die Straße von Herrn Heck nicht ebenfalls hergestellt werden müssen? Es gibt eine schriftliche Antwort.

17.07 Uhr
Der Bürger schildert die Beschaffenheit der Nicht-Straße: Schlaglöcher, keine Beleuchtung, kein Gehweg.

17.06 Uhr
Los geht es mit einem Bürger, der im Heidelbergblick wohnt. Er fragt, wann die Stadt die Straße zum Gumpetal baut? Bislang sei nichts geschehen.

17.04 Uhr
Jetzt geht es weiter mit der Einwohnerfragestunde.

17.01 Uhr
OB Dr. Zeh eröffnet die Sitzung - pünktlich.

17.00 Uhr
Der Bürgersaal hat sich gefüllt, diesmal sind viele interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt erschienen. Eventuell wegen der Erhöhung diverser Gebühren?

16.53 Uhr
Ein herzliches Willkommen aus dem Nordhäuser Bürgerhaus. In wenigen Minuten beginnt hier die 19. Sitzung des Stadtrates in dieser Legislaturperiode.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
BGE- Pirat
26.04.2016, 20:38 Uhr
muß in einer Stadt alles Gewinne machen
das eine versicherung nicht versichern soll,
sondern rendite abwerfen soll
da haben wir uns ja schon daran gewöhnt.
müssen die toden auf dem friedhof auch gewinne abwerfen ??????
mfg heiko
NDHler
26.04.2016, 21:36 Uhr
@Heiko
Na zumindest kostedekend sollte auch ein Friedhof arbeiten. Immerhin bietet ma ja gewisse Dienstleistungen an bei denen Kosten entstehen. Und die Mitarbeiter auf dem Friedhof sollen ja auch ordentlich bezahlt werden. Wo soll das Geld denn herkommen?
Rainer H.
26.04.2016, 22:23 Uhr
SPD doch stark verwunderlich
Irgendwie hat man doch stark das Gefühl, die SPD wird immer erst im Stadtrat munter. Denn hört man dass die Ausschüsse im Vorfeld allem zustimmten, wundert man sich dann über die SPD die erst im Nachgang die Fragen aufwirft. Arbeiten diese in den Ausschüssen nicht mit? Sämtliche Beschlüsse die heute auf der Tagesordnung standen sind in den einzelnen Themen bereits im Haushaltssicherungskonzept beschrieben und dieses ist im Vorfeld einstimmig beschlossen wurden. So jedenfalls die Pressemitteilungen seinerzeit. Verkauf Thomas Mann Club waren da genauso enthalten, wie die Bewirtschaftung der noch freien Parkplätze. Dies seinerzeit in einer Sitzung durch Herrn Mitteldorf von den Linken angeregt. Und wenn es dann zum beschließen kommt und die Bürger schauen zu, will man von allem nicht gewußt haben oder man versucht dann alles für ALLE wie im Sozialismus zu behandeln.

Frau Rinke ist eigentlich alles egal. Hauptsache das Theater ... naja sie war ja schon immer eine gute Schauspielerin.
U. Alukard
26.04.2016, 22:40 Uhr
Nordhausen geht es wohl sehr, sehr schlecht?
Wie anders soll ich das deuten:
"Parker sollen künftig auch für den August-Bebel-Platz, am Grimmel/Weidenstraße sowie an der Wallrothstraße zahlen."?
Ich werde nur noch dort einkaufen wo ich auch kostenlos mein Geld ausgeben kann!
Leider werde ich auch meinen Tierarzt am Bebelplatz nicht mehr aufsuchen. Wer am Stadtrand wohnt ohne ausreichende Anbindung, ist auf ein Auto als Transportmittel angewiesen.
Ich bezahle doch nicht noch dafür, mein Geld in diesen Parkzonen ausgeben zu können!!!!!!!!!!!!
Ihr habt die Rautenstraße vergessen, dann werde ich auch beim Carpe Diem kündigen!
RaWu
27.04.2016, 07:45 Uhr
Die Erhebung und Anhebeung von Gebühren, die
den Stadtrat gerade beschäftigen, resultieren nicht aus der Boshaftigkeit der Stadtverwaltung oder der Stadträte. Vielmehr ist die Art und Weise der Haushaltsführung der Landesregierung dafür verantwortlich. Über die Auflagen des Landesverwaltungsamtes werden die Kommunen gezwungen, solche Einnahmequellen zu erschließen.

Das Schöne daran ist, es fällt nicht direkt auf die Landesregierung zurück. Für den einfachen Bürgen scheinen die OBs und LRs mit den Verwaltungen die Bösen zu sein.

Gestern 18:49 Uhr im Stadtrat: ER IST WIEDER DA! Herr Wieninger läuft wieder zu alter Form auf und analysiert tiefgründig jene Zusammenhänge, welche dem einfachen Bürger verborgen bleiben.
Schultze
27.04.2016, 09:00 Uhr
Abkassiert bis in den Tot ?
Warum reicht nicht mal jemand Klage bei Gericht ein der für seinen Wohnungs oder Geschäftsbau in Nordhausen eine Ablösesumme für Parkplätze zahlen musste? Die Stadt baut ja keine neuen Plätze sondern vernichtet mit Gebühren kostenlose Parkplätze. Es wird aber ein Eigentor für die Stadt weil Geschäfte pleite gehen und mehr im Internet oder in anderen Städten gekauft wird. Das gibt weniger Steuereinnahmen. Es werden auch weniger zu Veranstaltungen am Petersberg kommen die vorher auf dem Bebelplatz geparkt haben. Auch Theatherbesucher können nicht mehr auf dem Bebelplatz parken und wrden vielleicht weniger. Gerade wo der Aufschrei nach Theatherfinanzierung da ist. Oder macht man Ausnahmen??? Ist dann ein Theatherbesucher mehr wert als ein Tierarztbesucher oder ein Besucher des Katzentierheims? Werden die Ärtzte am Bebelplatz noch intesiv besucht und bleiben die Ärtzte dann noch da oder gibt es andere Kundenfreundliche Standorte? Wer glaubt immernoch daran das die Flüchtlingskriese uns nichts gekostet hat?? Jetzt wird alles als Geldquelle angezapft vom Parker, Mieter ( Grundsteuer die als Nebenkosten umgelegt werden) bis zu den Toten auf dem Friedhof.
Sonntagsradler 2
27.04.2016, 09:18 Uhr
Das
alles ist Deutschland und noch viel mehr!!!!!
Selbst die EU kommt noch dazu.Die einen das Geld aus der Tasche zieht.
Fraufi
02.05.2016, 13:32 Uhr
Immer feste drauf …
… auf die Bürger. Ja „Schultze“, sie haben recht! Was mit den völlig unsinnigen krautbewachsenen (oder sind das Blumen?) „Pferdetränken“ und der Nach-und-nach-„Entnahme“ der einst vorhandenen Kurzzeitplätze in der Kranichstraße begann, findet nun seine traurige Fortsetzung in der geplanten Bewirtschaftung von Bebel-Platz, Weidenstraße & Co.

Der gemeine Bürger soll gezwungen werden, gefälligst mal das zu tun, was man ihm vorgibt. Er muss ja nun nicht mitten in der Stadt parken! Entweder weicht er auf die P+R-Parkplätze am Stadtrand aus oder er muss zahlen. Basta!
Nun nimmt man denen, die von außerhalb kommen, auch noch das letzte Fleckchen gebührenfreier Parkfläche. Dass die P+R-Parkplätze am Rand der Stadt eine Farce sind, weiß jeder, der die leeren Pflasterflächen täglich sieht.

Sie werden nicht akzeptiert. Warum? Ganz einfach: weil der zeitliche Aufwand, in die Stadtmitte zu gelangen, einfach zu groß ist. Kann oder will das niemand begreifen? Die Realität zeigt doch seit Jahren, dass dieses Konzept für den täglichen Berufsverkehr völlig inakzeptabel ist.

Die reglementierte, völlig fehlgeplante Parkordnung in unterdimensionierten „Buchten“, als architektonisches Novum in der Rautenstraße bejubelt, machte zur Landesgartenschau den Anfang und gipfelte in der „Neugestaltung“ von Kranichstraße und Engelsburg: Breite Gehwege und immer weniger oder gar keine Parkflächen mehr. – Warum funktionierte das Parken jahrelang in der Kranichstraße ohne Buchten, Kanten und Tröge, einfach nur mit weißen Linien? Warum konnte man einst in der Rautenstraße bequem fahren, überholen UND sogar noch parken? – Ganz einfach, weil die Zweckmäßigkeit das Planen und Bauen bestimmte.

Wie sehr will man die Bürger und Gäste der Stadt noch gängeln? Immer feste auf sie drauf. Sie vertragen noch ein paar Hiebe! Gebühren für die Stühle-raus-Steller und Sonnendach-Herunterlasser in der Altstadt. Her mit den Verboten und der Zahlungspflicht! Hurra, auf dass die Kassen wieder voll werden!

Dafür leisten wir uns 15-Millionen-Objekte, teure Klagen und horrende Zahlungen für entlassene oder losgewordene „Querköpfe“ aus städtischen Amtsstuben und Unternehmen. Aber Geld für die florale Begrünung der Rathaus-Blumenkästen und der großen Stadt-Blumentöpfe im Zentrum ist nicht mehr da. - Ach da fällt mir ein: 9000 Euro kostete eine „Pferdetränke“, pardon: ein Pflanztrog, in der Kranichstraße mit Abdichtung, Substrat, Bepflanzung sowie „Fertigstellungs- und Entwicklungspflege“ für 2 Jahre. Die sind doch nun rum. Also könnte man die Betonklötze zur Freude der Verkehrsteilnehmer, Kurzzeitparker und Blumentopf-Fans nun endlich wegnehmen und alles wieder so herrichten, wie es mal war: Schlicht und einfach, mit Blumentöpfen und weißen Strichen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)