Mo, 14:10 Uhr
14.03.2016
Handball-Thrüingenliga
Den Spitzenreiter geärgert
Sie rüttelten gehörig am Thron des Spitzenreiters. Gestürzt haben die B-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV (NSV) ihn allerdings nicht. Beim Turnier in Hermsdorf hatte der NSV gegen den Schlotheimer SV knapp mit 11:12 (3:7) das Nachsehen. Andere Partien verliefen für die Nordhäuser Mädels erfolgreicher...
Gegen den SV Behringen/Sonneborn und den SV Hermsdorf konnte man gewinnen, so dass der NSV seinen zweiten Platz in der Thüringenliga festigte.
Die Auswärtsfahrt nach Hermsdorf trat Jana Weinbrecht nicht an. Die Trainerin hatte sich am vergangenen Donnerstag von ihren Schützlingen verabschiedet. Ein sechsmonatiges Pflichtpraktikum führt die Studentin des Studiengangs Public Management zurück in ihre Heimat nach Baden-Württemberg. Der Abschied fiel dementsprechend schwer. Sie hat es geschafft, alle mit ihrer Ausstrahlung zu überzeugen. Mit diesen wärmenden Worten verabschiedete Handballchef Frank Ollech die Nachwuchstrainerin.
Vor eineinhalb Jahren verstärkte sie das junge Team um den damaligen Trainer Alfons Jarmuszewski, im Sommer übernahm sie die Mannschaft eigenverantwortlich. Die Fußstapfen, die ihr Alfons Jarmuszewski hinterlassen hatte, waren riesig. Dennoch nahm Jana Weinbrecht die Herausforderung an, arbeitete akribisch mit ihren Schützlingen und wurde stets von den Eltern unterstützt. Während ihrer Abwesenheit weiß sie die Mädels an den Spieltagen bei Anna Melina Gröne und Olaf Krieß in guten Händen.
Den Spitzenreiter geärgert - die B-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV konnten in Hermsdorf einige Erfolge verbuchen (Foto: Sandra Arm)
Wie gut, das zeigte sich beim Turnier am Sonntag in Hermsdorf. Der Start verlief noch etwas behäbig. Zum Auftakt traft der NSV auf den SV Behringen/Sonneborn. Die Mädels waren ziemlich träge und es war kaum Bewegung im Spiel, aber in der Abwehr waren gute Ansätze zu erkennen, fasste Anna Melina Gröne das Geschehen auf dem Parkett zusammen. Die Partie wurde mit 16:7 (7:5) gewonnen. Anschließend kam es zum Spitzenspiel, das keine Wünsche offen ließ. In der ersten Hälfte haderte der NSV vor allem mit sich selbst. Die Mädels waren sauer auf sich selbst, weil nichts so richtig klappte, hatte Anna Melina Gröne beobachtet.
Das sollte sich im zweiten Abschnitt gehörig ändern. Wie ausgewechselt betrat das Team das Parkett und legte nun richtig los. In den ersten drei Minuten markierte es vier Treffer und schaffte auch bald den Ausgleich – 9:9. Mit toller Moral und großem kämpferischen Einsatz blieben sie stets am Spitzenreiter dran. In der letzte Minute, es stand 11:12, befanden sich die Schlotheimer im Angriff. Die Schiedsrichter haben einfach nicht Zeitspiel gepfiffen, weswegen wir keine Chance mehr zu einem Torwurf hatten und eine Niederlage einstecken mussten, ärgerte sich Anna Melina Gröne über den Verlauf in den Schlusssekunden.
Den Spitzenreiter geärgert - die B-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV konnten in Hermsdorf einige Erfolge verbuchen (Foto: Sandra Arm)
Zum Ärgern war nicht allzu lange Zeit, denn der NSV musste noch mal ran. Es schloss das Turnier gegen den SV Hermsdorf mit einer tollen Leistung ab. Wir standen richtig gut in der Abwehr und die Mädels haben schön zugefasst, so dass sie viele Tore durch Konter herausholen konnten. Der NSV setzte sich mit 16:8 (8:4) durch. Mit gemischten Gefühlen blickte Anna Melina Gröne auf das Turnier zurück: Die Mannschaft hätte einiges mehr herausholen können, da nicht viel Bewegung im Spiel war. Aber die Abwehr sah, bis auf einige Patzer, schon ziemlich gut aus. Wir müssen aber unbedingt ein bisschen an der Kreativität im Angriff arbeiten. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit den Mädels, die mit ihren Kampfgeist überzeugten.
Sandra Arm
Autor: redGegen den SV Behringen/Sonneborn und den SV Hermsdorf konnte man gewinnen, so dass der NSV seinen zweiten Platz in der Thüringenliga festigte.
Die Auswärtsfahrt nach Hermsdorf trat Jana Weinbrecht nicht an. Die Trainerin hatte sich am vergangenen Donnerstag von ihren Schützlingen verabschiedet. Ein sechsmonatiges Pflichtpraktikum führt die Studentin des Studiengangs Public Management zurück in ihre Heimat nach Baden-Württemberg. Der Abschied fiel dementsprechend schwer. Sie hat es geschafft, alle mit ihrer Ausstrahlung zu überzeugen. Mit diesen wärmenden Worten verabschiedete Handballchef Frank Ollech die Nachwuchstrainerin.
Vor eineinhalb Jahren verstärkte sie das junge Team um den damaligen Trainer Alfons Jarmuszewski, im Sommer übernahm sie die Mannschaft eigenverantwortlich. Die Fußstapfen, die ihr Alfons Jarmuszewski hinterlassen hatte, waren riesig. Dennoch nahm Jana Weinbrecht die Herausforderung an, arbeitete akribisch mit ihren Schützlingen und wurde stets von den Eltern unterstützt. Während ihrer Abwesenheit weiß sie die Mädels an den Spieltagen bei Anna Melina Gröne und Olaf Krieß in guten Händen.
Den Spitzenreiter geärgert - die B-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV konnten in Hermsdorf einige Erfolge verbuchen (Foto: Sandra Arm)
Wie gut, das zeigte sich beim Turnier am Sonntag in Hermsdorf. Der Start verlief noch etwas behäbig. Zum Auftakt traft der NSV auf den SV Behringen/Sonneborn. Die Mädels waren ziemlich träge und es war kaum Bewegung im Spiel, aber in der Abwehr waren gute Ansätze zu erkennen, fasste Anna Melina Gröne das Geschehen auf dem Parkett zusammen. Die Partie wurde mit 16:7 (7:5) gewonnen. Anschließend kam es zum Spitzenspiel, das keine Wünsche offen ließ. In der ersten Hälfte haderte der NSV vor allem mit sich selbst. Die Mädels waren sauer auf sich selbst, weil nichts so richtig klappte, hatte Anna Melina Gröne beobachtet.
Das sollte sich im zweiten Abschnitt gehörig ändern. Wie ausgewechselt betrat das Team das Parkett und legte nun richtig los. In den ersten drei Minuten markierte es vier Treffer und schaffte auch bald den Ausgleich – 9:9. Mit toller Moral und großem kämpferischen Einsatz blieben sie stets am Spitzenreiter dran. In der letzte Minute, es stand 11:12, befanden sich die Schlotheimer im Angriff. Die Schiedsrichter haben einfach nicht Zeitspiel gepfiffen, weswegen wir keine Chance mehr zu einem Torwurf hatten und eine Niederlage einstecken mussten, ärgerte sich Anna Melina Gröne über den Verlauf in den Schlusssekunden.
Den Spitzenreiter geärgert - die B-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV konnten in Hermsdorf einige Erfolge verbuchen (Foto: Sandra Arm)
Zum Ärgern war nicht allzu lange Zeit, denn der NSV musste noch mal ran. Es schloss das Turnier gegen den SV Hermsdorf mit einer tollen Leistung ab. Wir standen richtig gut in der Abwehr und die Mädels haben schön zugefasst, so dass sie viele Tore durch Konter herausholen konnten. Der NSV setzte sich mit 16:8 (8:4) durch. Mit gemischten Gefühlen blickte Anna Melina Gröne auf das Turnier zurück: Die Mannschaft hätte einiges mehr herausholen können, da nicht viel Bewegung im Spiel war. Aber die Abwehr sah, bis auf einige Patzer, schon ziemlich gut aus. Wir müssen aber unbedingt ein bisschen an der Kreativität im Angriff arbeiten. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit den Mädels, die mit ihren Kampfgeist überzeugten. Sandra Arm

