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Do, 11:28 Uhr
04.06.2015

Krankenhaus für den Notfall gewappnet

Von dem heutigen Stromausfall kurz nach 6 Uhr war auch das gesamte Südharz Klinikum betroffen. Das man für solch einen Notfall bestens gewappnet ist, zeigte sich schnell, denn die entsprechenden Notfallsysteme funktionierten ganz hervorragend...

Laut Gesetzgeber müssen sich nach 15 Sekunden die Aggregate der Notstromversorgung anschalten. “Bei uns passiert das bereits nach maximal fünf Sekunden. Dann versorgen die drei Aggregate alle notwendigen Bereiche des Klinikums mit maximal 1.500 kVA”, erklärt der stellvertretende Technikleiter Frank Hoffmann.

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Zu diesen ausgewählten Bereichen gehören unter anderem die ITS, die Dialyse und der gesamte OP-Bereich samt Lüftung. Mit den 12.000 Litern Diesel kann die Versorgung mit Notstrom eine Woche lang aufrecht erhalten werden.

Für wichtige Bereiche der Datenverarbeitung gibt es im Klinikum eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Sie sorgt dafür, dass die Rechner und Server im Haus nicht “abstürzen” und erst mühevoll wieder hochgefahren werden müssen.

Frank Hoffmann an den drei Notstromaggregaten des Südharzklinikums (Foto: Südharz Klinikum Nordhausen) Frank Hoffmann an den drei Notstromaggregaten des Südharzklinikums (Foto: Südharz Klinikum Nordhausen)

“Die Sicherheit für unsere Patienten ist zu jeder Zeit gewährleistet. Natürlich gibt es in diesen Situationen Einschränkungen, doch alle wichtigen Arbeiten in unserem Haus können realisiert werden. Kein Patient befindet sich in Gefahr, wenn der Strom ausfällt und selbst liegengebliebene Aufzüge funktionieren Sekunden später problemlos”, erklärt Klinikum-Geschäftsführer Guido Hage.

Der Ernstfall, der heute Morgen eingetreten war, wird einmal im Monat im Haus getestet. Nicht nur pro forma, sondern dann wird die Netzeinspeisung getrennt und die Notfallsysteme werden überprüft.
Autor: red

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