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Di, 10:32 Uhr
24.03.2015

Kommunen: Mehr Einnahmen als Ausgaben

Die Ausgaben der Thüringer Kommunen lagen nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik im Jahr 2014 mit 4,97 Milliarden Euro in etwa auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum. Zu Ausgabensteigerungen kam es vor allem durch Personalkosten und soziale Leistungen, aber es wurde auch gespart und mehr Einnahmen generiert...

Es wurden 23,8 Millionen Euro bzw. 0,5 Prozent mehr ausgegeben als vor Jahresfrist. Erhöhend auf die Entwicklung der Gesamtausgaben wirkten die Personalausgaben sowie die Ausgaben für soziale Leistungen.

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Die Personalausgaben stiegen gegenüber dem Jahr zuvor, unter anderem durch tarifliche Anpassungen und geringe Personalzuführungen, um 44,9 Millionen Euro (+ 3,2 Prozent) auf insgesamt 1,43 Milliarden Euro an. Ebenfalls gestiegen sind die Ausgaben für soziale Leistungen. Insgesamt wurden 1,25 Milliarden Euro ausgegeben, 22,1 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor. Von den 1,25 Milliarden Euro waren unter anderem 556,7 Millionen Euro für Sozialhilfe (+ 29,7 Millionen Euro), 180,1 Millionen Euro für die Jugendhilfe (+ 6,7 Millionen Euro) sowie 289,6 Millionen Euro als aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen an die Arbeitsgemeinschaften (- 12,5 Millionen Euro) zu zahlen. Für den laufenden Sachaufwand wurden insgesamt 881,0 Millionen Euro ausgegeben und damit 2,5 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor.

Ein weiterer großer Ausgabenblock waren die Sachinvestitionen. Hier war ein Rückgang gegenüber dem Jahr 2013 in Höhe von 30,7 Millionen Euro festzustellen. Insgesamt wurden 559,4 Millionen Euro für Sachinvestitionen ausgegeben, davon 480,3 Millionen Euro für Baumaßnahmen und weitere 79,0 Millionen Euro für den Erwerb von Sachvermögen.

An Einnahmen flossen in diesem Zeitraum 5,10 Milliarden Euro in die kommunalen Kassen. Das waren 74,0 Millionen Euro oder 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Die Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Einnahmen beliefen sich auf 1,36 Milliarden Euro und waren damit um 12,1 Millionen Euro höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Hauptgründe waren Mehreinnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer in Höhe von 31,3 Millionen Euro und aus der Grundsteuer B in Höhe von 7,7 Millionen Euro. Dagegen sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer (netto) gegenüber dem Jahr zuvor um 28,8 Millionen Euro gesunken.

Den größten Anteil an den Gesamteinnahmen bildeten die laufenden und investiven Finanzzuweisungen vom Land mit einem Volumen von 2,65 Milliarden Euro bzw. einem Anteil von 51,9 Prozent. Im Jahr 2013 erhielten die Kommunen 2,62 Milliarden Euro (52,1 Prozent). Davon wurden als laufende Zuweisungen und Zuschüsse sowie Erstattungen vom Land 2,31 Milliarden Euro gezahlt. Das waren 22,2 Millionen Euro mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zuweisungen für Investitionen vom Land betrugen 332,4 Millionen Euro, 9,0 Millionen Euro mehr als im gleichen Zeitraum 2013.

Bei den Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb war ein Rückgang um 14,7 Millionen Euro auf 643,5 Millionen Euro (- 2,2 Prozent) zu verzeichnen.
Autor: red

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