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Do, 14:18 Uhr
15.01.2015

Start ins Jahr mit neuem Projekt

In Kooperation mit der Firma B+F Metallbautechnik aus Wildeshausen, einem mittelständischen Unternehmen im Nordwesten Deutschlands, soll in den kommenden Monaten ein neuartiger Metallseparator entwickelt und im Technikumsmaßstab an der Hochschule Nordhausen (HSN) erprobt werden...

Kooperation besiegelt (Foto: Tina Bergknapp/HSN) Kooperation besiegelt (Foto: Tina Bergknapp/HSN)
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Hochschule Nordhausen und B+F Metallbautechnik

Dieser Separator soll Einsatz in Freifallleitungen der Lebens- und Futtermittelindustrie finden, um im kontinuierlichen Betrieb kleine Metallpartikel aus feinkörnigen Materialien wie Getreide, Mehl und Co zu entfernen. Bei diesen feinen Metallpartikeln handelt es sich meist um Abrieb, der bei der Förderung in Rohrleitungen in das Produkt gelangt.

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Die Firma B+F wird eine Versuchseinrichtung für den Technikumsbetrieb konzipieren und fertigen, welche anschließend an der Nordhäuser Hochschule unter Laborbedingungen getestet wird.

Das Forschungsteam setzt sich aus Mitarbeitern des Studiengangs „Umwelt- und Recyclingtechnik“ sowie des Instituts für Regenerative Energietechnik (in.RET) der HSN zusammen und wird von Prof. Dr.-Ing. Thomas Link geleitet.

Ziel ist die Erprobung und Optimierung des Metallseparators. Dabei werden im AUGUST-KRAMER-INSTITUT (AKI) Testreihen mit ausgewählten Versuchsmaterialien durchgeführt. Auf den Ergebnissen aufbauend und unter Betrachtung des Fall- und Strömungsverhaltens wird ein Modell erstellt, um die Ergebnisse auf weitere Stoffsysteme zu übertragen. Unter dem Stichwort „simulationsunterstützte Produktentwicklung“ werden so am Computer Vorschläge zur Verbesserung des Magnetseparators entwickelt.

Die an der Hochschule erzielten Forschungsergebnisse und mögliche Optimierungsansätze fließen bei der Firma B+F in die Konstruktion eines Prototyps ein. Dieser soll im Realmaßstab in einem Produktionsbetrieb betrieben werden. Dabei vergleichen die Forscher der Hochschule die Funktionalität mit einem konventionellen Magnetabscheider und erarbeiten weiterführende Verbesserungsmaßnahmen. Die Entwicklungsarbeiten werden im Rahmen eines Projektes des „Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziell über zwei Jahre gefördert.

Dieses Projekt ist ein Beispiel für die interdisziplinäre Bearbeitung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben an der Hochschule Nordhausen.
Autor: red

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