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Mi, 09:24 Uhr
30.07.2014

Bildungsangebote bündeln

Wir hatten gestern in einer ersten Meldung über das Zusammengehen des Berufsbildungszentrums für den Straßenverkehr (BBZ) und des IKL Bildungszentrums in Nordhausen berichtet. Jetzt gibt es weitere Einzelheiten...


Auf dem deutschen Aus- und Weiterbildungsmarkt ist die Zahl der Teilnehmer der unterschiedlichen Maßnahmen in den zurückliegenden fünf Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Dieser Trend machte auch um das IKL und das BBZ keinen Bogen, obwohl: "In unseren beiden Bildungsträgern können wir einen Rückgang von rund einem Drittel seit 2010 konstatieren, aber auch der zwingt uns zur Suche nach neuen Wegen, um schließlich der Region weiterhin entsprechende Angeboten machen zu können", sagten Olaf Salomon und Hans-Joachim Port im Gespräch mit der nnz.

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Und trotzdem sei es notwendig geworden, mit Blick in die Zukunft, Kernkompetenzen zu bündeln, um letztlich damit den Unternehmen, aber auch der Arbeitsagentur und dem Jobcenter als zuverlässiger Bildungsträger zur Verfügung zu stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind mehrere Schritte angedacht. Da steht erstens der Verkauf der Immobilien, zu denen auch das sogenannte Haus 5, das ehemalige Kulturhaus der IFA gehört, an die neu gegründete IFA GmbH. Port und Salomon gehen davon aus, dass alle notwendigen Verträge spätestens im Oktober dieses Jahres unterschrieben sind.

Als zweiten Schritt wird das BBZ sämtliche Ausstattungsgegenstände und die gesamten Ausbildungsaktivitäten des IKL Bildungszentrums übernehmen. Dazu gehören auch die 26 IKL-Mitarbeiter. Olaf Salomon betont ausdrücklich, das von all diesen Aktivitäten der Firmenseminarbereich des BBZ nicht betroffen sein wird.

In einem dritten Schritt wird das BBZ seine bisherige Immobilie am Van-der-Foehr-Damm leerziehen und in das Hochhaus an der Freiherr-vom-Stein-Straße einziehen. Entweder wird die BBZ-Immobile anschließend verkauft oder vermietet, wobei Salomon einen Verkauf am Markt favorisiert.

All diese Aktivitäten seien laut Olaf Salomon seinerseits mit den Aufsichtsgremien der gemeinnützigen GmbH abgestimmt. Seit Beginn der Gespräche zwischen IKL und BBZ sei der Aufsichtsrat informiert. Auch die Arbeitsagentur und das Nordhäuser Jobcenter als wichtige Partner der beiden Unternehmen hätten sich positiv zu den Plänen der Zusammenarbeit positioniert. Und für das IFA-Museum ergibt sich aus diesem Zusammenspiel die Chance einer dauerhaften Etablierung im ehemaligen Kulturhaus der IFA, was natürlich den Vereinsvorsitzenden Helmut Peter und seine Mitstreiter besonders freut.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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