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Mo, 08:00 Uhr
07.07.2014

Abschlussbericht veröffentlicht

Als hoch geheim wurde er eingestuft - der vollständige und ausführliche Abschlussbericht des Kubibo-Ausschusses im Nordhäuser Stadtrat. Jetzt ist er öffentlich gemacht worden...


Wieder war es ein Blogger, dem der Bericht in zwei Versionen zugespielt wurde. Jetzt kann sich jeder interessierte Mensch in dieser Stadt und darüber hinaus selbst ein Urteil erlauben, wie in den vergangenen Jahren mit unser aller Geld umgegangen wurde.

Nach der ersten Lektüre werden die schärfsten Kritiker vermutlich enttäuscht sein, keine Sensation zu entdecken. Doch es geht auch hier im Kleinen, im Kommunalen um Vertuschung und Täuschung. Und um ein wenig Verschwendung unser aller Geld, der die meisten von den Normalo mehr oder weniger schwer erarbeiten mussten. Viel Spaß beim Studieren zweier Versionen. Dann versteht man auch, wie Politik "funktioniert" - im Großen und im Kleinen.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

07.07.2014, 13.46 Uhr
Cato | was ist denn das für ein Deutsch?
Die Berichte lesen sich ja wie eine Märchenstunde: "die Geschichte der Übernahme beginnt...."

Und noch eine Kostprobe in einem Satz verbaut:

"Des Weiteren interessieren den Ausschuss noch die Kosten des Lehrgangs zum Aufbau einer Bibliothek, der von Frau Kramer zu Anfang besucht wurde, bis zu ihrer Abberufung, an den letzten Terminen des Lehrganges nahm dann Frau Dr. Klose mit Frau Roesch teil, so dass die Kosten hierfür wohl sämtlich in den Sand gesetzt worden sind, da keiner der den Lehrgang Besuchenden noch in Verantwortung für die Bibliothek steht."

Häää? Kleiner Tipp: Subjekt-Prädikat-Objekt-Punkt.

Außerdem "in den Sand gesetzt" wurde allenfalls die Aufwandsentschädigung für die Verfasser dieser "Berichte". So kann man am Stammtisch palavern, ein behördlicher Untersuchungsbericht hat anders auszusehen: Fakten statt Konjunktive, Stellungnahmen von Fachleuten statt Mutmaßungen, nichtpolitische Verwaltungsmitarbeiter öffentlich zu bewerten geht überdies keinstenfalls. Die Dinger sind einfach nur peinlich.

Kein Wunder, dass diese Pamphlete solange unter Verschluss blieben. Irgend jemand im Rathaus hatte vermutlich nur das Ansehen seiner Heimatstadt retten wollen und den Schlüssel vom Dokumentenschrank weggeworfen.

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07.07.2014, 15.45 Uhr
Howie | @Cato
Ja,ja. Das stimmt schon. Die "Berichte" sind Meisterwerke der Legasthenie. Ich möchte ja hier nicht als Oberlehrer auftreten oder gar unhöflich besserwisserisch dastehen, aber trotzdem fällt mir immer mal wieder auf, dass es Kommentatoren gibt, die belehren andere auf dem Gebiet der deutschen Orthografie und Grammatik. Dabei sollte man nur sattelfest sein und nicht selbst solche kolossalen Raketen zünden.

Bitte verzeihen Sie, sehr geehrte(r) Cato.
Hier nur als kleiner Hinweis:
"Kein",inklusive seiner Derivate, kann nicht gesteigert werden. Das ist so ähnlich wie mit 'voll'. (absolute Begriffe)

Wer wollte denn auch 'tot' steigern, nicht wahr? :-)
Aus diesem kühlen Grunde gibt es auch nicht so ein Konstrukt wie "keinstenfalls". Sehr wohl gibt es 'keinesfalls'.
Inhaltlich stimme ich Ihnen jedoch gänzlich zu.

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07.07.2014, 22.38 Uhr
Rainer H. | Abschlussbericht Kulturbibliothek
Also wenn man sich dass mal in Ruhe durchliest hätte ich da schon ein paar Fragen an Frau Rinke gehabt. Wieso wird eine leitende Bibliothekarin mit 30 jähriger Erfahrung im letzten jahr ihrer Tätigkeit einfach abgesetzt?

Nur weil eine überforderte Amtsleiterin mit Ihr nicht zurechtkam. Da kommt ein Stadtarchivar und scheint mehr Ahnung von der aktuellen DIN Normen zu haben, als die gut bezahlten Architekten. Da können wir ja noch glücklich sein dass Dr. Theilemann rechtzeitig in diese Stadt kam, sonst hätten wir vermutlich die wertvollen Bücher im neuen Gebäude über die Jahre stark beschädigt. Liest man den Bericht der SPD, merkt man sofort wie der Schreiber alles daran setzt, die Oberbürgermeisterin aus dem Feuer zu holen und dafür die Fehler bei Mitarbeitern zu verankern. Nur, ist die Oberbürgermeisterin am Ende der Leiter die Vorgesetzte die alles absegnete. Ich hoffe dass man aus dem ganzen Schlamassel gelernt hat. Die önigin der eigenen Denkmäler ist ja nun im Stadtrat und kann so gleich Rede und Antwort stehen.

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