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Do, 16:30 Uhr
13.03.2014

Kleiderspenden ja - Abfall nein

Der DRK-Kreisverband Nordhausen bietet Bedürftigen die Möglichkeit, sich in seiner Kleiderladen mit Bekleidung und Wäsche zu versorgen. Um dies realisieren zu können, ist das DRK auf die Spenden aus der Bevölkerung angewiesen...


Diese Bekleidungsspenden werden anonym in die Sammelbehälter eingeworfen oder dort abgestellt. Das ist gut und hilft den Rotkrezlern, anderen Menschen zu helfen.

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Leider musste in letzter Zeit mehr Aufwand damit betrieben werden, den ebenfalls in die Sammelbehälter eingeworfenen Müll auszusortieren und zu entsorgen. Die Entsorgung des Mülls sowie der organischen Abfälle verursachen ungewollte Kosten. Lieber würde das DRK für die Bedürftigen Kleiderspenden und Spielzeug sortieren.

"Im Namen der Bedürftigen appellieren wir an die Spender, verzichten Sie bitte auf den Einwurf von Abfällen und Müll in die Sammelbehälter. Die Bedürftigen brauchen Ihre und unsere Hilfe", so Vorstand Ronald Zocher gegenüber der nnz.
Autor: red

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Kommentare
wissender
13.03.2014, 20:51 Uhr
Nur Bedürftige?
Das DRK so konnte man unlängst den Medien entnehmen, hilft mit den Kleiderspenden nicht nur den Bedürftigen. Ein Großteil der Spenden wird auf die Möglichkeit des Wiederverkaufs geprüft und man findet diese Textilien dann In Afrika auf den Textilmärkten wieder.
Ergo: Ganz so schlimm kann es mit den Verlusten dann wohl doch nicht sein.
Paulinchen
14.03.2014, 09:38 Uhr
In Afrika...
...werden Dank unserer Spenden die dortigen Textilfabriken platt gemacht. Mit anderen Worten: "Unsere DRK Spenden verschlechtern die Not in Afrika noch mehr". Den Menschen vernichten wir durch diesen Weiterverkauf teilweise die Existenz. In Meinen Augen ist das eine Unverschämtheit vom DRK, mit Kleiderspenden sich zu bereichern. Wieso muss jemand für eine Spende noch bezahlen?
Boris Weißtal
14.03.2014, 15:55 Uhr
"3. Welt"
Liebes Paulinchen, Recht haben Sie, aber genauso verhält es sich mit dem Export hochsubventionierter EU-Agrarüberschüsse nach Afrika. Theoretisch könnte sich der Kontinent nämlich locker selber ernähren. Aber "Dank" z. B. der verbilligten EU-Zuckerimporte nach Afrika ist die gesamte Zuckerrohrproduktion am Boden, die Felder liegen brach und die Leute sind arbeitslos. Dann doch lieber bei rückgehender Bevölkerung Energiepflanzen in Deutschland anbauen und weniger abhängig von Putins Gas sein. Aber diese Wahrheit ignorieren die "Gutmenschen", die erst billig neben Gewerbegebiete bauen und sich dann wehren, wenn dort Gewerbe hinkommen soll. Schrecklich nur, wenn genau diese nur auf ihren eigenen Vorteil bedachten Leute dann Biogasanlagenbetreiber als Mörder an afrikanischen Kindern verunglimpfen. Bei so viel bösartiger Scheinheiligkeit kann ich gar nicht so viel Essen, wie ich kotzen könnte.
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