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Di, 10:15 Uhr
19.02.2013

Wer ist der Spitzenreiter?

Wo wurde im vergangenen Jahr der höchste Umsatz in der Industrie verbucht? Nein - nicht etwa in der Landeshauptstadt, in Jena oder Gotha. Wir haben die präzisen Zahlen für Sie aufbereitet...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten im Jahr 2012 sehr unter-schiedliche Umsätze. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, gab es in allen kreisfreien Städten (außer Weimar und Suhl) sowie in den Landkreisen Gotha, Sonneberg, dem Unstrut-Hainich-Kreis und dem Saale-Orla-Kreis 2012 Umsatzrückgänge. Alle anderen Kreise erzielten einen Umsatz-zuwachs.

Spitzenreiter ist der Ilm-Kreis (+200 Millionen Euro), gefolgt vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen (+129 Millionen Euro) und dem Landkreis Altenburger Land (+86 Millionen).

Die Betriebe von sechs Landkreisen und einer kreisfreien Stadt erwirtschafteten im Jahr 2012 einen Umsatz in Höhe von 14,8 Milliarden Euro. Das ist mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Thüringer Industriebetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten, welcher im betrachteten Zeitraum 27,9 Milliarden Euro betrug.

Der Ilm-Kreis konnte seine Position das gesamte Jahr 2012 behaupten und belegte mit einem Umsatz von 2,8 Milliarden Euro den Spitzenplatz. Als Zweiter folgt der Wartburgkreis mit über 2,4 Milliarden Euro und danach der Landkreis Gotha mit fast 2,4 Milliarden Euro. Beste kreisfreie Stadt war Eisenach mit 1,8 Milliarden Euro Umsatz. Zu den führenden Landkreisen Thüringens gehörten weiterhin der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen und der Saale-Orla-Kreis mit jeweils rund 1,8 Milliarden Euro Umsatz.

Vergleichsweise niedrige Umsätze erzielten wieder die Betriebe der Städte Suhl und Weimar. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) betrug im Jahr 2012 im Durchschnitt 31,9 Prozent und stieg im Vergleich zum Jahr 2011 um 0,4 Prozentpunkte. Über dem Thüringer Durchschnitt lagen:
  • der Landkreis Gotha mit 32,1 Prozent,
  • der Landkreis Greiz mit 32,5 Prozent
  • der Saale-Orla-Kreis mit 32,8 Prozent,
  • der Ilm-Kreis mit 33,3 Prozent
  • der Landkreis Sonneberg mit 39,5 Prozent
  • der Kyffhäuserkreis mit 40,1 Prozent,
  • der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 48,4 Prozent sowie
  • die Stadt Jena mit 56,1 Prozent.
Schlusslichter waren die Landkreise Altenburger Land mit 15,8 Prozent und Nordhausen mit 16,9 Prozent.

Bezogen auf die absolute Höhe der Exporte lag der Ilm-Kreis mit 942 Millionen Euro wieder an der Spitze. Im Vergleich zum Jahr 2011 wurde in diesem Kreis ein, um rund 100 Millionen Euro höheres Ergebnis erzielt.
Die Anzahl der in Thüringen durchschnittlich tätigen Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten stieg von 2011 zu 2012 um 11 auf 879 Betriebe an.

Im Monatsdurchschnitt waren im Jahr 2012 in den Thüringer Industriebetrieben 137 Tausend Personen tätig, 3 635 Personen mehr als im Jahr 2011. Außer in den kreisfreien Städten Eisenach, Erfurt und Gera sowie im Landkreis Sonneberg stieg die Anzahl der Industriebeschäftigten im Jahr 2012 im Vergleich zu 2011 an.

Allein im Ilm-Kreis wurde über ein Drittel der in Thüringen neu entstandenen Arbeitsplätze (1 301) geschaffen. Ihm folgten der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit einem Zuwachs von 583 Beschäftigten und der Landkreis Gotha mit 406 zusätzlichen Industriearbeitsplätzen.
Autor: red

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