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Di, 06:40 Uhr
17.04.2012

nnz-Leser-Foto: Im Parkverbot

nnz-Leser sind aufmerksame Menschen. Vor allem, wenn sie am Wochenende einen Bummel durch das Stadtgebiet von Nordhausen unternehmen. So auch Dr. Robert Voita. Dem fiel ein lächelnder Bürgermeister auf...

Bürgermeister im Parkverbot? (Foto: privat) Bürgermeister im Parkverbot? (Foto: privat)

Am Sonntag gegen 16 Uhr lief ich durch das Zentrum von Nordhausen und werde von Herrn Jendricke, Verfechter von Recht und Ordnung, angelächelt. Verfechter von Ordnung ist meiner Meinung nach falsch interpretiert, ich sehe das Ordnungsamt in unserer Stadt in seiner Aufgabe entwürdigt und zur modernen, nahezu militarisierten Wegelagerertruppe erniedrigt. Nun lächelt es mich aber aus dem Parkverbot an – ein echtes Ding...
Dr. Robert Voita
Autor: nnz

Kommentare
Trixie Kuntze
17.04.2012, 10.31 Uhr
Bekommt...
Herr Jendricke oder dessen Wahlhelfer-team nun noch nachträglich einen Strafzettel? Oder gilt für diesen Personenkreis das Gesetz nicht?
colt
17.04.2012, 10.54 Uhr
Sozialdemokratie trifft Inkasso-Kultur
Ich kann mich dem Verfasser nur anschließen. Der Ausbau (personell, materiell) des städtischen Ordnungsamtes ist unter der Regentschaft des Herrn Jendricke kontinuierlich vorangetrieben wurden. Mittlerweile werden selbst in ungepflasterten Nebenstraßen der eingemeindeten Dörfer fleissig "Tickets" verteilt.

Als Förderer der Stadtkasse verdient der Herr Jendricke wahrlich einen Orden. Für seine Sozialpolitik maximal einen (verwelckten) Blumenstrauß. Aber die Demokratie gibt einem Jedem die Möglichkeit, Teil der Veränderung zu sein. Also: Am Sonntag wählen gehen!!!
wissender
17.04.2012, 14.23 Uhr
manche sind halt gleicher
ja dass kennen wir von Herrn Jendricke,ich war eine Zeit lang Schulelternsprecher der Petersbergschule, dort hat er versprochen dass das Ordnungsamt die Rechten betreffend für Ordung sorgt! Passiert ist als wir das Ticketverteilamt angerufen hatten nichts, weil angeblich keine Mitarbeiter zur Verfügung standen, zur gleichen Zeit aber bekam ich 100m weiter ein Knöllchen........... Ein Schelm der böses dabei denkt aber das Geld ist ja dringend notwendig um die Steuergeldverschwendung von Herrn Jendricke wie im Forum Strafantag zu lesen zu finanzieren
Stadtbürger
17.04.2012, 14.55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Bezug zum Artikel.
meiner meinung nach
17.04.2012, 15.43 Uhr
Wo war das Ordnungsamt??
Hier kann ich eine gewisse Schadenfreude nicht verhehlen... Oder wurde hier ein Auge "zugedrückt"?? Wer verpaßt dem Chef schon gern ein Knöllchen...
Harzer_Wolf
17.04.2012, 15.59 Uhr
Witzig 2
Da der Beitrag in einem anderen Thread gelandet ist, möchte ich Ihn hier gern (wo er hingehört) wiederholen:

Ich wette mal 10:1 dass Herr Jendricke das Gefährt nicht selbst gefahren hat. Heute früh fuhren zum Beispiel zwei gleichaussehende Wagen vor mir durch die Stadt. Ob sich Herr Jendricke da zweigeteilt hat? Also fordern hier einige Leute den Rücktritt eines Berufskraftfahrers, der das Pech hatte mit dem Wahlkampfauto herumzufahren. OK - einverstanden.

Aber dann verlassen jetzt alle sofort den Arbeitsplatz, die schon mal ein Knöllchen wegen Falschparken hatten. Sie meinen dann wäre Nordhausen leer? So wird es wohl sein. Es wird Zeit, das Sonntag ist -sonst schlagen sich hier noch einige die Köpfe ein.
Beate
17.04.2012, 16.17 Uhr
Ruhe bewahren
Es ist schon peinlich wie hier manche pünktlich zur Wahl völlig ausflippen. Sie wissen doch gar nicht, wer das Auto dort geparkt hat.
nicoh
17.04.2012, 17.20 Uhr
verbotenes Parken
Auch bei fast jeder kirchlichen Veranstaltung in der Blasikirche steht das Auto der Fam. Rinke im verbotenen Bereich. Natürlich ohne einen netten gelben Gruß des Ordnungsamtes...
Mathilde
17.04.2012, 21.37 Uhr
die StVO sollte schon bekannt sein
Ein Facharzt für Augenheilkunde sollte nun wirklich richtig sehen können.
Ich kann leider nicht erkennen, dass dieses Auto an einem Sonntag, 16:00 Uhr dort nicht parken darf. Ich glaube der Dr. und einige der Kommentatoren sollten, am Mittwoch dem 18.04.12, 18:00 Uhr im Herder-Gymnasium,die von der KVS organisierte Verkehrsteilnehmerschulung besuchen um ihre
Kenntnisse der StVO aufzufrischen. Noch ein Hinweis, der Unkostenbeitrag beträgt 4 €.
matze99734
18.04.2012, 07.11 Uhr
@mathilde
das nennt sich eigentor. die stvo spricht auch von einem parkverbot in einem bereich von 15 metern vor einer kreuzung. das ist hier eindeutig der fall.

und noch ein kleiner weiterer klugsch.... von mir: unkosten gibt es nicht. kosten sind kosten. unkosten wären erträge. das ist das selbe verhältnis wie zwischen sinn und unsinn ;-)
Mathilde
18.04.2012, 20.36 Uhr
matze99734 die StVO von 1985 gilt nicht mehr
Sehen Sie, aus diesem Grund habe ich die Verkehrsteilnehmerschulung empfohlen.
Die Regelung, dass das Parkverbot 15m vor Kreuzungen oder Einmündungen gilt, stand in der StVO der DDR. Nach der zur Zeit gültigen StVO (§12) sind es aber nur 5m. Leider ist es so, dass jeder der einen Führerschein in der Tasche hat denkt, dass er ein absoluter Verkehrsspezialist ist. Sie sollten doch die Chance nutzen und die Verkehrsteilnehmerschulung der KVS nutzen. Leider ist die nächste Veranstaltung erst am 04.07. geplant. Übrigens erhebt die KVS eine Kursgebühr von 4€.
Die Sache mit dem Eigentor vergessen wir mal. Irren ist ja menschlich.
Spitzbube
18.04.2012, 22.24 Uhr
Wer ist hier das Recht?
Darf ein Gutsherr auf seinem Lande nicht machen was er will?
Er darf selbstverständlich auch Regeln für seine Untertanen aufstellen und durchsetzten, die für ihn selbst natürlich nicht gelten?
Ob Kaiser, König, oder Kommunist...die Verhältnisse mögen einen anderen Namen haben.
Bekommen bestimmte Charaktere Macht, ist das Ergebnis nicht immer das selbe?
Hat ein solcher Mensch nicht noch mehr Macht verdient?
Harzer_Wolf
19.04.2012, 07.53 Uhr
Vielleicht zum Abshluß der Diskussion zwei Fragen?
1. In der Straße, in der ich wohne parken die Autos bis in die Einfahrten hinein, so das man bei der Ausfahrt von Garage/Hof den Verkehr nicht einsehen kann. Wo sind da die Kommentatoren, die sich für mich einsetzen, das diese PKW ein Knöllchen bekommen?

2. Ist mir jetzt erst aufgefallen, aber: Hat der Herr Dr. eigentlich die Personen auf dem Foto rechts ( Bürgersteig ) gefragt, ob Sie hier veröffentlicht werden dürfen? Es gab doch mal ein Recht am eigenen Bild? Das wäre dann ein Knöllchen für den Herrn Dr. und die NNZ?
pitti7
19.04.2012, 10.08 Uhr
unsichtbar
nu stelle sich jemand vor:
ein auswärtiger(ortsfremder) fährt diese straße mit einem normalen pkw entlang,sieht aufgrund dieses beschxxxxn abgestellten transporters das 'STOP'-schild nicht (jaja,§1 usw...) und verschuldet einen unfall.
dann sag ich nur:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM HAUPTGEWINN!

also:knöllchen dran!
I.H.
19.04.2012, 11.19 Uhr
Aus Schwarz mach Weiß
Das Erstaunliche an dieser Diskussion in den Kommentaren ist, dass aus einer vollkommen sinnbefreit falsch parkenden Karre Recht gemacht werden soll. Man kann's als Jubelperser des Herrn Jendricke auch übertreiben.

pitti7 hat recht, das Ding steht vor dem 206er Schild herum und da gehört es nach §12 StVO eindeutig nicht hin.
Retupmoc
19.04.2012, 11.56 Uhr
Völlig Richtig
@ Dr. Bob. Allerdings warte ich immer noch auf den Beweis, das Herr Jendrike die " Karre " selbst gefahren und geparkt hat. Ich denke mal, das sich hier alle über einen Wahlhelfer ablästern. Wenn ich jetzt einen Aufkleber: " Wählt Dr. Voita!" an mein Auto klebe und stelle es ins Parkverbot - fordern wir dann den Herrn Dr. auf , seine Praxis zu schließen? Selbst wenn der Herr Jendricke selbst das Gefährt ins Parkverbot manöveriert hat, selbst dann ist es nur heisse Luft. Ich habe vergangenes Jahr auch zwei Knöllchen bekommen. Bin ich deswegen ein schlechter Mensch?

Dieser Wahlkampf ist noch armeseliger, als wenn man im TV eine Debatte bei Will/Jauch/Kerner/Plasberg und Co. verfolgt. Nur Phrasen, jeder drischt auf den anderen ein und raus kommt dabei nichts.

Aber eines haben die Jendricke - Gegner erreicht. Ich wollte nicht wählen gehen. Eigentlich. Nun gebe ich meine Stimme doch Herrn Jendricke.
VGF
19.04.2012, 12.37 Uhr
Glückliche Nordhäuser
Falls das wirklich die größten Probleme in meiner Heimatstadt sein sollten, kann ich nur sagen "Glückliche Nordhäuser".
Ich bin so froh, wenn dieser Wahlkampf ein Ende findet.
pitti7
19.04.2012, 12.38 Uhr
sachlich bleiben
nun,mir soll's egal sein wer auf diesem fahrzeug seine werbung macht.bringen tut sowas am ende eh nix.wer wählen geht weiß doch schon von vornherein wo er sein kreuz'chen macht!
es geht mir nur um den sachverhalt.

wie wäre es denn wenn wir es alle so machen wie ein bürger(name unbekannt) der stadt osterode/harz?
alles fotografieren was nicht gesetzeskonform erscheint und damit das ordnungsamt beschäftigen? das wäre doch auch mal ne aufgabe! die herren und damen des o-amtes könnten sich dann hinter ihren schreibtischen den pops breitsitzen und wären die ersten thrombosekandidaten für das südharzkrankenhaus!:)
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