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Mo, 10:24 Uhr
10.10.2011

Wald soll sich entwickeln

In Thüringen sollen vor allem Waldflächen aus der Nutzung genommen werden, auf denen der Holzeinschlag bereits erfolgt ist oder kein Holz unter vertretbaren betriebswirtschaftlichen Bedingungen gewonnen werden kann. Das hat der Forstexperte der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, in der Diskussion um die Biodiversitätsstrategie des Landes in Erfurt gefordert...


Im Rahmen der Strategie sollen bis 2012 insgesamt 25 000 Hektar Wald festgelegt werden, die forstwirtschaftlich langfristig nicht mehr genutzt werden sollen. Zu den bisher bereits durch unterschiedliche Schutzkategorien geschützten 10 000 Hektar kämen demnach nochmals 15 000 Hektar.

Primas sicherte der Landesregierung für ihre Biodiversitätsstrategie Unterstützung zu. „Die Strategie zeigt überzeugend die Ziele und Handlungsfelder auf, denen wir uns zukünftig widmen müssen, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Die Landesregierung nimmt das Thema zu Recht sehr ernst“, so der Landtagsabgeordnete. Die im Rahmen der Strategie aus der Nutzung zu nehmenden Waldflächen sollen laut Koalitionsvertrag bis 2012 „unter Beachtung betriebswirtschaftlicher Grundsätze“ identifiziert sein.

Die notwendigen Waldumbaumaßnahmen und die forstwirtschaftliche Nutzung müssen bis spätestens 2029 abgeschlossen werden.

Primas riet dazu, bei allen Überlegungen die Interessen der Forst- und Holzwirtschaft nicht aus dem Blick zu verlieren. „Der Cluster Forst und Holz hat mit rund 40 000 Beschäftigten, davon ein Großteil in den strukturschwachen ländlichen Regionen, enorme wirtschaftliche Bedeutung für Thüringen. Der Wirtschaftszweig braucht verlässliche Rahmenbedingungen“, betonte Primas.

Auch vor dem Hintergrund der Neuausrichtung der Energiepolitik muss seiner Ansicht zufolge das Potenzial des Waldes so effizient wie möglich genutzt werden. „Wir sollten deshalb die im Koalitionsvertrag vereinbarte Zeitschiene auch tatsächlich nutzen“, sagte der Abgeordnete.
Autor: nnz

Kommentare
H.Buntfuß
10.10.2011, 19.14 Uhr
Experte
Wie sagte schon Thomas Wieczorek: "Jeder der ein- oder zweimal über ein Thema spricht, wird hierzulande als Experte gehandelt."
Das heißt, wenn ich dreimal durch den Wald marschiere darf ich mich als Forstexperte bezeichnen, oder wie ist das zu verstehen?
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