Di, 14:16 Uhr
28.06.2011
Bis zu 20 Prozent Sprit sparen
Gerade zur Urlaubszeit ärgern sich viele Autofahrer über hohe Kraftstoffpreise. Wenn der Wagen dann noch mit unnötigem Ballast beladen ist oder die Urlaubsfahrt im nächsten Stau endet, wird das Spritbudget schnell ausgeschöpft. Achmed Leser vom TÜV Thüringen rät zudem zu einer sparsamen Fahrweise und wohlüberlegter Reisevorbereitung...
Das voll beladene Urlaubsauto kann schon aufgrund der Zuladung bis zu zwei Liter Sprit auf einhundert Kilometer mehr verbrauchen, gibt Leser zu bedenken. Beim Beladen des Fahrzeugs sollte daher auf unnötigen Ballast verzichtet werden. Je hundert Kilo Mehrgepäck steigt der Verbrauch um zirka einen halben Liter, so Leser. Fahrradträgersysteme oder Dachboxen erhöhen aufgrund des Luftwiderstands zusätzlich den Durst des Wagens.
Der Fahrzeugexperte des TÜV Thüringen rät zu einer zurückhaltenden und vorausschauenden Fahrweise. Durch frühzeitiges Hochschalten und die Nutzung der Schubabschaltung des Motors beim Ausrollen lassen sich je nach Fahrzeugmodell bis zu 20 Prozent Sprit einsparen, prognostiziert Leser. So sollte man nicht im Leerlauf an eine rote Ampel heranrollen. Bei längeren Rotphasen kann durch Motorabschalten zudem Kraftstoff gespart werden. Moderne Fahrzeuge haben aus diesem Grund eine Start-Stopp-Automatik an Bord.
Außerdem sollten alle nicht benötigten Verbraucher im Auto abgeschaltet werden. Eine Klimaanlage verbraucht je nach Fahrzeug bis zu 1,5 Liter Kraftstoff pro Stunde. Auf der anderen Seite sollten Autofahrer allerdings an heißen Tagen nicht dem Sparwahn verfallen und auf die richtige Klimatisierung verzichten. Mit kühlem Kopf kommt man sicherer ans Ziel, bereits ab 27 Grad Celsius lässt die Konzentration nach, das Unfallrisiko steigt, bemerkt Achmed Leser.
Vom Normverbrauch ihres Fahrzeugs können sich all diejenigen verabschieden, die mehr als Tempo 120 fahren. Geschwindigkeiten über 120 km/h werden im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) für die spezifische Kraftstoffermittlung nach europäischer Richtlinie nicht abgebildet. Wer schneller unterwegs sein möchte, zahlt den Tribut an der Tanksäule, stellt Leser fest.
Autor: nnzDas voll beladene Urlaubsauto kann schon aufgrund der Zuladung bis zu zwei Liter Sprit auf einhundert Kilometer mehr verbrauchen, gibt Leser zu bedenken. Beim Beladen des Fahrzeugs sollte daher auf unnötigen Ballast verzichtet werden. Je hundert Kilo Mehrgepäck steigt der Verbrauch um zirka einen halben Liter, so Leser. Fahrradträgersysteme oder Dachboxen erhöhen aufgrund des Luftwiderstands zusätzlich den Durst des Wagens.
Der Fahrzeugexperte des TÜV Thüringen rät zu einer zurückhaltenden und vorausschauenden Fahrweise. Durch frühzeitiges Hochschalten und die Nutzung der Schubabschaltung des Motors beim Ausrollen lassen sich je nach Fahrzeugmodell bis zu 20 Prozent Sprit einsparen, prognostiziert Leser. So sollte man nicht im Leerlauf an eine rote Ampel heranrollen. Bei längeren Rotphasen kann durch Motorabschalten zudem Kraftstoff gespart werden. Moderne Fahrzeuge haben aus diesem Grund eine Start-Stopp-Automatik an Bord.
Außerdem sollten alle nicht benötigten Verbraucher im Auto abgeschaltet werden. Eine Klimaanlage verbraucht je nach Fahrzeug bis zu 1,5 Liter Kraftstoff pro Stunde. Auf der anderen Seite sollten Autofahrer allerdings an heißen Tagen nicht dem Sparwahn verfallen und auf die richtige Klimatisierung verzichten. Mit kühlem Kopf kommt man sicherer ans Ziel, bereits ab 27 Grad Celsius lässt die Konzentration nach, das Unfallrisiko steigt, bemerkt Achmed Leser.
Vom Normverbrauch ihres Fahrzeugs können sich all diejenigen verabschieden, die mehr als Tempo 120 fahren. Geschwindigkeiten über 120 km/h werden im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) für die spezifische Kraftstoffermittlung nach europäischer Richtlinie nicht abgebildet. Wer schneller unterwegs sein möchte, zahlt den Tribut an der Tanksäule, stellt Leser fest.


