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Sa, 12:37 Uhr
25.06.2011

Klare Ansage

Irgendwann soll in Nordhausen wieder Oberliga-Fußball gespielt werden. Wie oft hatte die nnz diesen Spruch aus den unterschiedlichen Präsidial-Abteilungen von Wacker Nordhausen gehört. Heute sollte alles anders sein: Es wurde ein konkreter Termin genannt. Erster Schritt dazu soll ein neuer Trainer sein...


Geht es nach Nico Kleofas und den anderen Mitgliedern des Wacker-Präsidiums, dann spielt Wacker Nordhausen ab der Saison 2012/2013 in der Oberliga. Dort, wo der Nordhäuser Fußball eigentlich hingehört. Die Strategie, die Taktik und die Ziele waren dazu in den vergangenen Tagen und Wochen klar formuliert, auch die Sponsoren sind mit dabei. So wird bereits in der kommenden Saison eine ordentliche Schippe im Etat des Vereins draufgelegt und die wichtigsten "Unterstützer" des Vereins haben ihre Zusage gegeben, bei einem Aufstieg nicht nur weiter dabei, sondern mit noch mehr Geld mitten drin zu sein.


Mittendrin ist jetzt auf jeden Fall erst einmal Jörg Goslar. Der 47jährige kennt Kleofas aus seiner Zeit am Trainer der zweiten Mannschaft von Hannover 96. Beide hatten sich nie ganz aus den Augen verloren und jetzt schien der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Fußballlehrer vertraglich an den Verein zu binden. Er soll maßgeblich dazu beitragen, dass künftig semiprofessionell in Nordhausen gearbeitet wird. Es wurde ein Schnupperjahr vereinbart, danach wird wieder verhandelt.

Für Goslar ist wichtig, dass er einen Kader "18 plus 2" fest zur Verfügung hat, es wird neue Gesichter in der Mannschaft geben müssen. Die sollen sowohl aus der Region als auch aus anderen Gefilden des deutschen Fußballs kommen. Jetzt gibt es für die Mannschaft erst einmal Urlaub, am 16. Juli geht die Arbeit richtig los. Vier Wochen intensiver Vorbereitung müssen reichen, damit das "Unternehmen Aufstieg" ab Mitte August gelingt.

Die Weichen scheinen gestellt, der Zug kann Fahrt aufnehmen. Altlasten soll es laut Frank Kirchhoff nicht mehr geben. Die letzten Schulden aus dem Jahr 2003 sind getilgt, jetzt gibt es sogar Rücklagen für Zahlungen an Kassen, Finanzamt oder Berufsgenossenschaft.

Wird aus dem Verein etwa ein Unternehmen? Wohl kaum, nur kaufmännisch geführt werden muss der Verein. Das Herz aber eines jeden Vereins sind dessen Mitglieder. Die und die hoffentlich mehr werdenden Fans sollen bei alle künftigen Überlegungen mitgenommen werden. Sie sind das psychologische Pfand für Spieler, Trainer und Präsidium. Letztlich nützen alle Anstrengungen oder Erfolge nichts, wenn vor fast leeren Rängen gespielt wird.
Peter-Stefan Greiner

Hierzu gibt es auch einen Beitrag bei nnz-tv
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Kommentare

25.06.2011, 22.25 Uhr
Luftikus | Trainer und Präsidium sind bereit bei Wacker
nun müssen nur noch die Spieler den Drang nach Vorn zeigen und angehen. Es ist akzeptabel, dass sich Wacker klare Ziele und termine setzt, auch wenn man dass in der Vergangenheit schon öfters hörte. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich drücke euch die Daumen und wünsche viel Erfolg.

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26.06.2011, 11.26 Uhr
Volkline | Viel Erfolg,aber beachtet einiges
Oberliga in Nordhausen, das wäre wieder eine große Geschichte im Nordhäuser Fußballgeschehen. Sicher machbar aus finanzieller Sicht, wenn die Sponsoren mitspielen, aber es müssen auch die Spieler in der Lage sein regelmäßig ein hochwertiges Training durchführen zu können.

Was nutzt der beste Trainer wenn er nicht alle Mann an Bord hat!Und gerade hier liegt heute das Problem! Können alle Spieler regelmäßig von ihren Arbeitgebern freigestellt werden zu den Trainingseinheiten? Denn eins steht fest, wer nach oben will muß diesen wichtigen Punkt erfüllen können.

Die Trainer der vergangenen Jahre hatten ja alle dieses Problem und ich kann mir nicht vorstellen das es plötzlich aus der Welt geschafft werden kann!

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27.06.2011, 08.12 Uhr
Retupmoc | Da wette ich dagegen...
Niemals wird Wacker in dieser Saison in die Oberliga aufsteigen. Dazu müsste man die ganze Mannschaft komplett erneuern. In der letzten Saison standen vll. 2 - 3 Akteure auf dem Feld die das Niveau der OL hatten. Und das lag definitiv nicht an Trainer Eisenschmidt.

Ich hätte mir gewünscht, das Nordhausen eindlih mal ein Präsidium hat, das Weitblick und Vernunft besitzt. Natürlich kann und sollte man die OL anpeilen. Aber längerfristig mit Leuten die sich für die Region engagieren und nicht mit Söldnern aus den angrenzenden Bruderländern.

Herr Kirchhoff müsste doch letzte Saison als FC Bayern - Fan gesehen haben, das man mit Geld Meisterschaften nicht kaufen kann. So wird Wacker in 2 -3 Jahren wieder da stehen, wo es war. Ohne Geld und ohne vernünftige Spieler.

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27.06.2011, 08.53 Uhr
NDHler | Hoffnung und Dank an Piste!
Das sieht alles sehr professionell aus! Der Trainer kann auf reichlich Erfahrung verweisen das ist ein wichtiger Fakt! Die Tatsache, dass der Verein finanziell gut aufgestellt ist lässt mich hoffen, dass es mit dem Nordhäuser Fußball endlich mal wieder aufwärts geht.

An dieser Stelle von mir ein großes Dankeschön an Sven Pistorius. Ein toller Mensch und Sportler beendet seine Kariere. Piste hat viel für den Nordhäuser Fußball geleistet und war stets ein würdiger Kapitän unserer Wackermannschaft!!! DANKE PISTE!

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