Di, 07:05 Uhr
07.01.2003
nnz-Rückspiegel: 7. Januar 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Weniger Mitglieder, Schornstein und Sonne
Mitgliederschwund setzt sich fort
Die Gewerkschaften haben im Jahr 2001 den Mitgliederschwund nicht stoppen können. Und das trotz verstärkter Eigenwerbung. Die unterm Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vereinten Organisationen verloren im vergangenen Jahr mehr als 200 000 Mitglieder. Die Abgänge konnten nicht von den Neueintritten ausgeglichen werden. Insgesamt waren Ende des Jahres noch etwa 7,9 Millionen Menschen in den acht DGB-Gewerkschaften organisiert. Das größte Minus verzeichnete die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau), bei der die hohen Arbeitsplatzverluste am Bau durchschlugen. Ende 2000 zählte die IG Bau 539.744 Mitglieder. Ende 2001 waren es noch etwa 510.000. Das entspricht einem Verlust von 5,4 Prozent. Die Austritte gehen zurück, hieß es aber bei der IG Bau. In neuen Branchen wie dem Garten- und Landschaftsbau und der Gebäudereinigung hätten neue Mitglieder geworben werden können. Es würden auch immer mehr Jugendliche eintreten...ausführlich im nnz-Archiv
Schornstein weg, was Neues her
In der kommenden Woche wird in Nordhausen wieder ein Schornstein gesprengt. Wo und was danach passiert, das erfahren Sie exklusiv in Ihrer nnz. Der Schornstein der ehemaligen Harzer Stielwerke soll umgelegt werden. Das erfuhr die nnz aus der Nordhäuser Stadtverwaltung. Auf dem Gelände sollte bereits in den zurückliegenden Jahren mehrfach Wohnungsbau oder verarbeitendes Gewerbe angesiedelt werden. Alle Versuche, Investoren dafür zu begeistern, schlugen jedoch fehl. Unter anderem verhandelte die Stadtverwaltung mit einem finnischen Unternehmen, das im Bereich der Medizintechnik agiert. Die Finnen wollten erst in die Stadt, dann lieber vor die Tor der Stadt (BIC), schließlich wollten sie überhaupt nicht mehr in die Region um Nordhausen kommen...ausführlich im nnz-Archiv
Ins Neue Jahr mit Zwangsversteigerung
Die Horror-Nachrichten des neuen Jahres reißen nicht ab. Eine Nordhäuser Institution kommt jetzt unter den Hammer. Seit 68 Jahren befindet sich das Hotel Zur Sonne im Besitz der Familie Triebel. Jetzt ist Schluß. Mit Beginn des Jahres 2002 ist das Haus in der Halleschen Straße geschlossen. Wirtschaftlich war die Einrichtung nicht mehr zu halten, beschreibt Gabriele Triebel die derzeitige Situation. Lange Zeit schwebte bereits das Damoklesschwert der Insolvenz über das Haus, jetzt wird es zwangsversteigert. Dabei starteten die Triebels recht hoffnungsfroh in die Zeit nach der Wende. Die Auslastung des Hauses war vielversprechend. Die Aufbauhelfer aus dem Westen logierten an der Halleschen Straße. Doch die wanderten entweder weiter oder ließen sich häuslich in und um Nordhausen nieder. Die Wirtschaft brach ein, Neues entstand nicht, Vertreter wurden immer rarer, der Fremdenverkehr in der Stadt Nordhausen legte nicht zu...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzWeniger Mitglieder, Schornstein und Sonne
Mitgliederschwund setzt sich fort
Die Gewerkschaften haben im Jahr 2001 den Mitgliederschwund nicht stoppen können. Und das trotz verstärkter Eigenwerbung. Die unterm Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vereinten Organisationen verloren im vergangenen Jahr mehr als 200 000 Mitglieder. Die Abgänge konnten nicht von den Neueintritten ausgeglichen werden. Insgesamt waren Ende des Jahres noch etwa 7,9 Millionen Menschen in den acht DGB-Gewerkschaften organisiert. Das größte Minus verzeichnete die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau), bei der die hohen Arbeitsplatzverluste am Bau durchschlugen. Ende 2000 zählte die IG Bau 539.744 Mitglieder. Ende 2001 waren es noch etwa 510.000. Das entspricht einem Verlust von 5,4 Prozent. Die Austritte gehen zurück, hieß es aber bei der IG Bau. In neuen Branchen wie dem Garten- und Landschaftsbau und der Gebäudereinigung hätten neue Mitglieder geworben werden können. Es würden auch immer mehr Jugendliche eintreten...ausführlich im nnz-Archiv
Schornstein weg, was Neues her
In der kommenden Woche wird in Nordhausen wieder ein Schornstein gesprengt. Wo und was danach passiert, das erfahren Sie exklusiv in Ihrer nnz. Der Schornstein der ehemaligen Harzer Stielwerke soll umgelegt werden. Das erfuhr die nnz aus der Nordhäuser Stadtverwaltung. Auf dem Gelände sollte bereits in den zurückliegenden Jahren mehrfach Wohnungsbau oder verarbeitendes Gewerbe angesiedelt werden. Alle Versuche, Investoren dafür zu begeistern, schlugen jedoch fehl. Unter anderem verhandelte die Stadtverwaltung mit einem finnischen Unternehmen, das im Bereich der Medizintechnik agiert. Die Finnen wollten erst in die Stadt, dann lieber vor die Tor der Stadt (BIC), schließlich wollten sie überhaupt nicht mehr in die Region um Nordhausen kommen...ausführlich im nnz-Archiv
Ins Neue Jahr mit Zwangsversteigerung
Die Horror-Nachrichten des neuen Jahres reißen nicht ab. Eine Nordhäuser Institution kommt jetzt unter den Hammer. Seit 68 Jahren befindet sich das Hotel Zur Sonne im Besitz der Familie Triebel. Jetzt ist Schluß. Mit Beginn des Jahres 2002 ist das Haus in der Halleschen Straße geschlossen. Wirtschaftlich war die Einrichtung nicht mehr zu halten, beschreibt Gabriele Triebel die derzeitige Situation. Lange Zeit schwebte bereits das Damoklesschwert der Insolvenz über das Haus, jetzt wird es zwangsversteigert. Dabei starteten die Triebels recht hoffnungsfroh in die Zeit nach der Wende. Die Auslastung des Hauses war vielversprechend. Die Aufbauhelfer aus dem Westen logierten an der Halleschen Straße. Doch die wanderten entweder weiter oder ließen sich häuslich in und um Nordhausen nieder. Die Wirtschaft brach ein, Neues entstand nicht, Vertreter wurden immer rarer, der Fremdenverkehr in der Stadt Nordhausen legte nicht zu...ausführlich im nnz-Archiv


