Autohandel in der Krise?
Fehler sind oft "hausgemacht"
Dem Wirtschaftsstandort Deutschland im Allgemeinen und dem in Thüringen geht es nicht sonderlich gut. Nahezu täglich tröpfeln von Nordhausen bis Sonneberg, von Eisenach bis Altenburg die Insolvenzmeldungen in die wirtschaftliche Gemengelage hinein. Eine Momentaufnahme aus der automobilen "Welt"...
Autos warten auf Käufer (Foto: Pixabay)
Natürlich sind die Meldungen über das Aus des Logistik-Zentrums von Zalando in Thüringen in aller Medien-Munde. Doch es sind die kleinen und zum Teil auch mittleren Unternehmen, die sich still und leise auf den letzten Weg begeben.

In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres gab es 1.779 Unternehmensinsolvenzen im Freistaat, acht Prozent mehr als 2024. Und es geht munter” weiter. Im den ersten beiden Monaten dieses Jahres meldeten zum Beispiel im Handel von Autos gleich mehrere Unternehmen in Nordthüringen den Gang zum Amtsgericht an, darunter mit der Firma Schnorr ein Schwergewicht mit Standorten in Mühlhausen und Erfurt und zwei weiteren im Thüringer Westen. Insgesamt stehen mit den Standorten Arnstadt und Eisenach 150 Arbeitsplätze auf dem Spiel. In der vergangenen Woche traf es einen Mitsubishi-Händler in Mühlhausen, der außerdem Wohnmobile verkauft und vermietet. Und selbst bei einem Mercedes-Benz-Händler in der Thüringer Mitte mit rund 600 Miarbeitern laufen laut eines Zeitungsberichts aktuell Restrukturierungsmaßnamen, von Freistellungen ist die Rede.
Was sagt der Präsident des Thüringer Kfz-Landesverbandes, Helmut Peter, dazu? Uns allen war eigentlich bewusst, dass die Corona Jahre 2020 bis 2022 eine wirtschaftliche Zäsur waren und dass wir nach dem danach einsetzenden Boom beim Verkauf von Fahrzeugen ab 2024/25 wieder eine Konsolidierung zu erwarten hatten. Diejenigen Betriebe, die das immer auf dem Schirm hatten, die haben heute nicht diese eklatanten Probleme. Solides Wirtschaften war immer eine der wichtigsten Voraussetzungen für das sichere Fahren auch bei einem rauen Wetter”, sagt Peter den Nordthüringer Online-Zeitungen.
Natürlich sieht auch Peter die Wirtschaftspolitik der zurückliegenden Jahre sehr kritisch, aber die Regierungen in Berlin oder in Erfurt allein für die aktuellen Probleme verantwortlich zu machen, das sei zu kurz gegriffen. Natürlich wurden Fehler auch auf dem Feld der Politik gemacht und natürlich wurde vor allem in punkto E-Mobilität eher einer Ideologie denn volkswirtschaftlicher Vernunft gehuldigt, dennoch hätten sich die grundlegenden Dinge im unternehmerischen Handeln nicht geändert. Dazu gehören neben einer soliden Finanzausstattung, gerade in der Eigenkapitalquote, auch und vor allem der Aufbau einer Leitungsmannschaft und die Würdigung der Leistungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben”.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg
Kommentare
Echter Sundhäuser
22.02.2026, 17:43 Uhr
Kann ich ja garnicht nachvollziehen.
Da haben wir nun seit Corona und die dadurch herbeigeführte künstliche Verknappung eine gallopierende Inflation, explodierende Mieten dank unkontrollierter Migration von Millionen von "Schutzbedürftigen", horrende Energiepreise bei Strom,Gas, Benzin und Diesel, man musste ja unbedingt den Russen sanktionieren bzw uns selbst und dazu noch die CO2 Bepreisung draufschlagen um das Klima und die Welt zu retten.
Und nun haben die Leute plötzlich keine Lust,oder womöglich kein Geld mehr, um Mondpreise für Neuwagen, die dank EU Vorgaben aus Brüssel vollgestopft sind mit ständig blinkender und piepsender Technik, auf den Tisch zu legen?
Wird wohl für immer ein ungelöstes Rätsel bleiben...
nur_mal_so
22.02.2026, 19:51 Uhr
...aber ständig gegen die Ansiedelung von Industrie jedweder Art -
- vor der eigenen Haustür protestieren, Sundhäuser.
Genau mein Humor.
Malu-Marie
22.02.2026, 20:59 Uhr
@Echter Sundhäuser
@Echter Sundhäuser
Damit ich Sie besser verstehe; Welche künstliche Verknappung meinen Sie genau? Eine galoppierende Inflation gibt es nicht. Die Inflation liegt seit Monaten um 2 Prozent und ein paar gequetschte. - im Januar 2026 2,1 Prozent.
Explodierende Mieten dank unkontrollierter Migration von Millionen von "Schutzbedürftigen" ist eine nicht zu akzeptierende maximale Vereinfachung eines komplexen Problems. Migration erhöht die Nachfrage besonders in den Städten. Sie wirkt verstärkend, ist aber nicht ursächlich. Auch viele Deutsche ziehen in bestimmte bevorzugte Städte. Der Kern des Problems liegt im mangelnden Wohnungsbau seit ca. 15 Jahren. Dieser wiederum wird gebremst durchsteigende Baukosten, Bodenpreise, Zinsentwicklung. Die Mieten steigen aber nicht "explosionsartig".
Die "unkontrollierte Migration von Millionen "Schutzbedürftigen"" ist faktisch mindestens problematisch. Deutschland hatte 2015/2016 ca. 1,2 Millionen Schutzsuchende aufgenommen und dann 2022-24 ca. 1,2 Millionen aus der Ukraine. Wir haben ca. 200.000 bis 350.000 Asylsuchende pro Jahr. Wir haben Grenzkontrollen zu bestimmten Ländern und die Asylverfahren sind gesetzlich geregelt.
Dann beklagen Sie. dass wir aus Russland kein Blutöl kaufen. Ohne den Ukrainekrieg wäre hier einiges billiger hier in Deutschland und der EU. Bitte sagen Sie Herrn Putin, dass er den Krieg den er in der Ukraine begonnen hat jetzt endlich mal beenden soll und dass er den Ukrainern ihr Land wieder zurückgibt und die Schäden, die dort angerichtet hat bezahlt. Dann hätten wir ihr billigeres Öl.
P.Burkhardt
22.02.2026, 22:40 Uhr
geht es nur mir so ?
oder ist es etwas billig, nur schutzsuchende für alle unsere Probleme verantwortlich zu machen... lieber Vorkommentator ?
Fakt ist: Wir (naja, Mercedes) hat gegenwärtig das beste bezahlbare E-Auto der Welt... und auch Herr Peter kennt die Vorbestellungszeiten für den neuen CLA !
Ja, es läuft vieles nicht perfekt: Kein Mensch kann sich die Pflege oder Unterbringung seiner kranken oder auch nur alten Angehörigen leisten....es sei denn, er ist selbst ohne einkommen - dann zahlt halt der Staat... und genau da ist das Problem.
Wie kann es sein, dass es teurer ist einen Pflegedienst zu engagieren als für die gleiche Betreuungszeit eine Pflegekraft einzustellen ? Das Ganze ist wirklich hausgemacht... der Antrieb ist, dass sich eben auch die sich die neue Welt leisten können - mit staatlicher Unterstützung - die es eigentlich nicht können...
Nicht falsch verstehen, ich bin ein wirklich sozialer Mensch... aber wenn ich mir als überdurchschnittlich Verdienender nicht mehr leisten kann meine Angehörigen zu pflegen, und zusehen muss, wie andere ähnlich betroffene ihre Einkäufe mit dem Taxi erledigen...dann hört es irgendwo auf....
Wie kann es sein, dass Pflege teurer ist als ein Spitzenanwalt, der um die 500 EUR pro Stunde aufruft ? Wer sackt die ganze Kohle ein - und mit welchem Recht ?
P.Burkhardt
22.02.2026, 22:57 Uhr
Mercedes hat ein anderes Problem...
... ich bin heute auf der Autobahn einer Maybach-S-Klasse begegnet... ein beindruckendes Auto, wirklich schön und ganz sicher mit allem Schnick und allem Schnack,,,, aber mal ehrlich, Mercedes (und Herr Peter) ... stellt euch mal die Frage, welche Menschen ihr mit einem V12 mit über 600 PS beglückt ? Das sind Menschen die ne knappe halbe Million für ein Vehikel ausgeben, dessen CO2-Ausstoß dem Hersteller und dem Käufer eigentlich nur scheißegal ist... es ist die pure Dekadenz ! Wollt ihr das, Mercedes ? Findet ihr es wirklich geil, die Welt für ein paar mehr Euro Umsatz zu verbrennen ? Gewinn macht ihr mit den Maybachs ja sowieso nicht, wie man so lesen kann...
Mercedes ist technologisch ganz weit vorne... und sollte sich von solchen Sachen verabschieden, oder Herr Peter ? Wieviel Prozent Ihres Umsatzes machen wohl die Maybach-S-Klassen aus ?
Am Rande: Herr Peter kann absolut nichts dafür. Er verkauft die Autos nur... Ich finde das Ola Kallenius einfach der falsche Mann an der Spitze des weltbesten Autobauers ist, der falsche Entscheidungen getroffen hat (siehe EQE und EQS)... ein Fehler, der korrigiert werden wird...
Jäger53
23.02.2026, 08:33 Uhr
Fehler
Die größten Fehler wurden von unseren Politikern gemacht in dem man sich vom Ausland abhängig gemacht hat und den sehr guten Handel mit Russland abgebrochen hat. Also ist die Überschrift ( Fehler sind oft hausgemacht ) vollkommen richtig.
Kritiker2010
23.02.2026, 11:29 Uhr
Auto und Autofahrer - eine Geschichte der Entfremdung
Das Problem der Autobranche wird seit Jahren von allen Seiten befördert - Politik, Hersteller und auch Kunden.
- Produktion in Deutschland ist zu teuer geworden
(Politik, Bürokratie, Gewerkschaften)
- Preise der Fahrzeuge sind überproportional gestiegen
(Produktionskosten + Profitgier)
- Politik erfindet immer neue Markt- und Kaufhemmnisse
(Lösungen werden verboten, Kunden akzeptieren Alternativen nicht)
- Fahrzeuge sind oft nur noch fahrende Mobil-Telefone
(Hauptsache Connectivity und Türken-Disco)
- Autohersteller/Händler wollen Kunden ohne technisches Verständnis
(Resultat: Bindung von Kunde und Auto/Marke schwindet)
- Qualität/Haltbarkeit sinkt
(30.000 km Kurbelwellenlager defekt, etc.)
- Reparaturkosten steigen
(nachweisbar vorsätzlich reparaturfeindliche Konstruktionen)
- Junge Kunden sehen Autos zunehmend als kurzlebigen Konsumgegenstand
(fehlende technischen Kenntnisse, mangelndes Interesse)
- Das Auto als negatives Ideologie-Objekt
(SUV böse, Verbrenner böse, mehr als 100 km/h böse, Autofahrer böse)
Der Korridor für Kunden mit echtem Interesse am Automobil ist sehr eng geworden. Als Autofahrer steht man gefühlt immer in der Schusslinie und wird immer wieder enttäuscht.
Und auch bei Herrn Peter fühlt man sich als Stern-Kunde mit Bezug zum Auto nicht mehr so wohl, wie noch vor ein paar Jahren. Alles ist abstrakt und fremd geworden … und der Blick auf die Wartungskosten der E-Mobile verdirbt einem gleich jedes Interesse daran.
Deshalb wird mein nächstes Auto vielleicht noch älter und undeutscher/uneuropäischer, als mein aktuelles - ohne blinken, piepsen, verfolgen und maßregeln - wenig Technik und viel Emotion.
Kobold2
23.02.2026, 11:33 Uhr
Ich kann nachvollziehen,
dass man sich seine Welt ständig mit dem üblichen Schlagwörtern und Feindbildern erklärt, weil man mit der Komplexität überfordert ist. Ich schrieb schon früher, das die Autoindustrie von unseren vergangenen Regierungen verwöhnt und geschützt wurde.
Die freiwillige Selbstkontrolle der Abgaswerte, die man der Regierung abgeschwatzt hat, ging ja dann 2015 zunächst nach hinten los. Für Schadensersatzklagen hüllte sich die Regierung in Nebel. Mit der Angst über angeblich drohende Fahrverbote liess sich dann aber der Absatz und die Arroganz in den Konzernzentralen sehr gut steigern. Mit der Arroganz ist man dann aber im als zukunftsträchtigen Asienmarkt mittelschwer ausgerutscht.
Dazu die Modellpolitik, Einstiegsklassen wurden eingestampft. Zuverlässigkeit und Qualität und teilweise auch der Service nahm ab. Die zunehmend alternde Gesellschaft benötigt weniger Neuwagen und wenn, dann oft die verschwundene Einstiegsklassen. Da kauft man dann halt vom Balkan, oder Asien. 2019 hat ein späterer Minister genau das mal vorausgesagt. Weiterhin ist die Reparaturfreundlichkeit für Eingenleistungen nicht mehr so gegeben. Das fängt schon beim einfachen Lampenwechsel. Da bleib man doch häufig lieber bei seinem zukünftgen Yountimer. Ein Blick in die Statistik über das zunehmende Alter des Fahrzeugbestands hilft da weiter. Ach, die Böse EU hat den Autoherstellern doch geholfen, dass man die Explosion der elektronischen Ausstattung verpflichtend einbauen konnte, um ihre Margen zu steigern. Sonst so lobbystark und um keinen Einfluss verlegen, war hierzu kein Widerspruch der Konzerne zu vernehmen. Hinzu kommt noch die Stimmungsmache bekannter Kreise gegen Entwicklungen, die sich weltweit durchsetzen und in denen wir so immer weiter abgehängt werden. Das führt zur Kaufzurückhaltung. Nicht umsonst haben wir steigende Preise für Gebrauchtwagen. Der Trend in die m.o.w. aufgezwungene Leasingabhängigkeit bei der Neuwagenpreispolitik macht auch nicht jeder Kunde, vor allem die Älteren mit.
Malu-Marie
23.02.2026, 17:50 Uhr
@Jaeger53
Energiepolitik ist immer ein Balanceakt zwischen Wirtschaft, Sicherheit und Moral.
Wer einen Aggessor alimentiert macht sich Mitschuldig am Leiden der Opfer.
diskobolos
23.02.2026, 20:51 Uhr
Ach, Echter Sundhäuser
Horrende Energiepreise? Wird oft gedankenlos behauptet. Soweit ich das aus meinen Unterlagen sehe, sind die Preise für Strom und Kraftstoffe in den letzten 10 Jahren weniger gestiegen als die Einkommen und Renten. Oder haben Sie andere Zahlen?
Für die Mieten in NDH dürfte es nicht viel anders aussehen. In beliebten Großstädten wie Berlin und München sieht es da anders aus
Echter Sundhäuser
24.02.2026, 15:45 Uhr
@ Malu Marie
Ihre Moralkeule können sie stecken lassen, wenn sie z. B. nachher an der Tanke Diesel nachfüllen, dann 'alimentieren' sie einen Aggressor und machen sich zum Mittäter.
Indien z.B. kauft weiterhin fleißig Rohöl von Putin und dieses landet dann als Diesel auf dem europäischen Markt und eben auch in Deutschland.
Aber ich vermute mal, das sich ihre Moralpredigten nur auf schöne Worte beziehen und sie nicht Willens sind ihr Auto stehen zu lassen und zu Fuß zu gehen ( Bus fahren ist nicht, der fährt auch mit Diesel ).
Echter Sundhäuser
24.02.2026, 15:55 Uhr
@ diskobolos
Na sowas, dann müssen wohl all die Warnungen und Kritiken nahezu sämtlicher Industrieverbände der letzten Jahre, die die hohen Energiekosten und damit die verminderte Wettbewerbsfähigkeit anprangern, Fake News sein?
Hab ich wahrscheinlich alles beim ZDF aufgeschnappt...
Echter Sundhäuser
24.02.2026, 16:10 Uhr
Ich hab die Lösung
Laut einiger Vorredner müssen die Nordhäuser unter Schlafproblemen leiden, dann die stapeln die Geldbündel unterm Kopfkissen und müssen deshalb schon im Stehen schlafen...
Denn, die Löhne steigen schneller als die Inflation, Mieten sind spottbillig, Strom gibt's gratis, der kommt schließlich einfach aus der Steckdose und das Auto fährt mit Luft und Liebe und braucht keinen Sprit.
Da geh ich doch gleich mal los und kaufe mir einen nagelneuen Benz, vielleicht auch zwei oder drei...
Lautaro
24.02.2026, 17:39 Uhr
Ähm Malu-Marie...
Zitat...."Energiepolitik ist immer ein Balanceakt zwischen Wirtschaft, Sicherheit und Moral.
Wer einen Aggessor alimentiert macht sich Mitschuldig am Leiden der Opfer"
EBEN die Opfer in unserem Land sind die einkommensschwachen Bürger.
Höhere Mieten durch mehr Mieter, höhere Energiekosten durch die Ablehnung von Zulieferern, welche seit Jahrzehnten uns preiswerte Energie lieferten ...
UND mal ehrlich ....Moral ? Welcher unser Verbündeten würde für Moral nur einen seiner Einwohner schädigen ?
Das bekommen nur deutsche Politiker hin !
Denen es viel zu gut geht !
diskobolos
24.02.2026, 18:28 Uhr
Wusste ich doch, Echter Sundhäuser,
für Fakten haben Sie nichts übrig. Kennen Sie nicht, wollen Sie nicht kennen. Nur mal ein Beispiel: Ich habe 2015 im Schnitt für E10 1,349 € bezahlt, 2025 1,626. Das macht eine Steigerung von ca. 21 Prozent.
Beim Strom dürfte es ähnlich aussehen, jedenfalls zahle ich seit Jahren monatlich ca. 60 € Abschlag.
Demgegenüber haben sich die Renten (und damit auch die durchschnittlichen Arbeitseinkommen, auf denen der Rentenwert beruht) um mehr als 50 Prozent erhöht.
Der Rentenwert (Ost) stieg im gleichen Zeitraum von 27,05 € auf 40,79 €. Real stiegen die Renten noch stärker, nämlich durch die Einführung von Mütterrente, Grundrente und Rente mit 63.
Über die Mietentwicklung in NDH habe ich keine Zahlen. Aber ich bin mir sicher, es wird hier weniger Mieter geben, deren Kaltmiete seit 2015 um mehr als 50 Prozent angestiegen ist, als Mieter deren Kaltmiete sich nur wenig erhöht hat.
Ich empfehle Ihnen, sich weiterhin Ihre Stammtisch-Meinung nicht durch Tatsachen kaputt machen zu lassen. Aber dann dürfen Sie auch nicht erwarten, hier ernstgenommen zu werden. Aber in NDH finden Sie immer jemanden, der dafür Beifall klatscht . . .
diskobolos
25.02.2026, 09:38 Uhr
Es ist wie meist komplizierter, Sundhäuser
Natürlich hätte die Industrie gern billigeren Strom, niedrigere Steuern und höhere Fördergelder. Das sind erwartbare und billige Forderungen.
Was die Preise für Gewerbestrom betrifft, kenne ich mich nicht aus. Ich bin mir aber sicher, dass die sehr vom Einzelfall abhängen. Wenn die Produktkosten aber überwiegend aus Energie bestehen, ist es fragwürdig ob dies für D überhaupt ein geeignetes Geschäftsmodell ist. Stahl z. B. kann man günstig in der ganzen Welt kaufen.
Die genannten Industrieverbände sollten sich lieber damit beschäftigen, warum D auf den meisten sich entwickelnden Zweigen (KI, 5G, Erneuerbare Energien, E-Mobilität, autonomes Fahren . . .) bestenfalls die dritte Geige spielt . . .
Malu-Marie
25.02.2026, 19:30 Uhr
@ laudato
-ja, die Welt ist komplizierter geworden. Das reine schwarz-weiß Denken kann heutige Realitäten nicht abbilden.
Ich finde discobolos hat die Fakten zur Ölpreisentwicklung im Verhältnis zur Einkommen sentwicklung sehr gut dargestellt. Danke an ihn,. Wir können und wir müssen auf russisches Öl, aus russische Energie verzichten. Deren billiges Öl ist ja nur so lange billig und verfügbar bis Russland uns den Hahn zudreht. Wir müssen uns aus dieser möglichen Erpressbarkeit herausnehmen. Sonst wird es erst recht ubnbezahlbar.
Unsere Gasspeicher für russisches Gas z.B. waren Anfang 2022 , also zum Zeitpunkt als Russland geplant hatte die Ukraine zu überfallen ganz ungewöhnlich leer. Russland hatte die Liefermengen bereits vorher gedrosselt.Wir waren also schon vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine in einer gefährlichen Abhängigkeitssituation.
Die Alternative für den einkommensschwachen Deutschen sind langfristig nur die alternativen Energien, weil sie uns unabhängiger machen und weil da noch ein hoher Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht, Eine Chance für unsere Industrie!
Außerdem wenn wir billiges Öl von Kriegstreibern kaufen, dann geben wir ihnen Geld. Mit solchen Geld zerstört Russland gerade die Ukraine. Sie bombardieren deren Energiewirtschaft und deren Krankenhäuser und Geburtshäuser. Das alles finanzieren wir dann mit .
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