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Do, 12:13 Uhr
04.03.2010

Wacker bei Wacker

Zum ersten Punktspiel seit dem 5. Dezember reist der FSV Wacker 90 Nordhausen am Samstag zum Namensvetter nach Gotha, um im dortigen Volkspark-Stadion beim Vizemeister der Vorsaison FSV Wacker 03 Farbe zu bekennen…

Mit dabei in Gotha: Torsten Klaus (Foto: H. Michel) Mit dabei in Gotha: Torsten Klaus (Foto: H. Michel)

Während die Gastgeber am vergangenen Wochenende bereits eine Pflichtpartie bestritten und sich zu Hause gegen Borsch mit einem 1:1-Unentschieden begnügen mussten, taten die Nordhäuser bei zwei Testspielen gegen Bischofferode/Großbodungen (13:0) und in Kelbra (11:0) einiges, um sich einzuspielen, Ballsicherheit zu erlangen und mit Toren Selbstvertrauen in die eigenen Stärken zu tanken.

24 Tore in zwei Begegnungen müssen selbst gegen unterklassige Gegner erst einmal geschossen werden. Außerdem standen einige sonstige Stammakteure nicht immer oder gar nicht zur Verfügung. Trainer Jens Ludwig probierte auch einige personelle Varianten aus, indem andere Positionen als in der Vergangenheit eingenommen werden mussten.

Torsten Klaus (Bild) wird besonders bestrebt sein, ins Schwarze zu treffen, was ihm in Kelbra trotz guten Spiels und bei etwa zehn Schussversuchen versagt blieb. Dafür sprangen andere in die Bresche und trafen mit zum Teil sehenswerten Schüssen ins gegnerische Netz.

Der Nordhäuser Angreifer formulierte seine Gedanken so: „Gegen den Zweiten wollen wir versuchen anzugreifen, um oben dran zu bleiben. Es wird eine gute Standortbestimmung, wo wir nach unseren Problemen mit der Vorbereitung im Freien stehen. Ich hatte in Kelbra mit den Lichtverhältnissen und dem dunklen Ball einige Sorgen. Nach dem Spiel Gotha gegen Borsch, das ich selbst gesehen habe, wäre ich persönlich mit nur einem Punkt unzufrieden.“

Gespannt sein darf man auch auf das Punktspieldebüt von Daniel John in der Thüringenliga. Wacker 03 Gotha stellt dabei mit der bekannt sicheren Abwehr gleich den richtigen Prüfstein dar. Im Hinspiel trennten sich beide Vertretungen im Albert-Kuntz-Sportpark in einer gutklassigen Partie 1:1.

Zum Tabellenzweiten Gotha hat Wacker (zwei Spiele weniger) momentan vier Punkte Rückstand. Das ist eine klare Konstellation: Bei einem Sieg wäre man Gotha dicht auf den Fersen und würde weiter oben mitmischen. Eine Niederlage würde eine 7-Punkte-Diffrenz bedeuten. Gothas Routinier Bärwolf hat seine schwierige Verletzung auskuriert.

Wacker Nordhausen wird dagegen weiter auf einige Langzeit-Verletzte und seinen gesperrten Kapitän verzichten müssen, was ein erfolgreiches Abschneiden mit Sicherheit nicht einfach machen wird, zumal in den letzten neun Thüringenliga-Duellen untereinander die Gothaer nur einmal verloren haben. Doch Wacker 90 hat inzwischen seit dem 12. September 2009 kein Punktspiel mehr verloren. Es ist also alles drin, am Samstag, ab 14 Uhr.

Die zweite Vertretung trifft am Sonntag um 14.00 Uhr zu Hause auf den SV Rot-Weiß Kraja und muss alles versuchen, um mit einem Dreier Anschluss nach oben zu halten.
Autor: nnz

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