Do, 10:54 Uhr
17.12.2009
Wahrheit oder Etikettenschwindel?
Die Verbraucherzentralen streben mehr Transparenz bei Werbung mit Klimaschutzargumenten an. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion sammelt die Verbraucherzentrale Thüringen nun Hinweise auf Unternehmen, die mit Begriffen wie klimaneutral" oder klimafreundlich" für ihre Produkte oder Dienstleistungen werben und bittet die Verbraucher um Mithilfe...
Klimaschutz liegt im Trend, und die Unternehmen haben sich darauf eingestellt: Viele Firmen und Dienstleister werben mit Schlagworten wie klimafreundlich", klimaneutral" oder klimaschonend" für ihre Angebote. Vor allem Energieversorger und Autohersteller geben ihren Produkten gern einen grünen Anstrich, verkaufen klimaneutralen Strom, werben mit einem umweltfreundlichen CO2-Ausstoß" oder versprechen Fahrspaß mit einem reinen Gewissen".
Doch was an den Versprechen von Industrie und Handel tatsächlich dran ist, können Verbraucher oft nicht erkennen, da klare Regeln für grüne Werbung bislang fehlen.
Mit einer bundesweiten Aktion wollen die Verbraucherzentralen nun für mehr Transparenz sorgen und Maßstäbe für Werbung mit Klimaschutzargumenten entwickeln. Dafür sollen zunächst Hinweise auf Werbung mit Klima-Schlagworten in Zeitungsanzeigen, auf Produktaufklebern, Werbezetteln, Internetseiten sowie in TV- oder Radiospots gesammelt werden.
Die Hinweise können auf der Internetseite www.verbraucherfuersklima.de direkt in ein Online-Formular eingetragen werden oder an die Verbraucherzentrale Thüringen unter der E-Mail-Adresse klima@vzth.de geschickt werden. Produktverpackungen können auch direkt in der nächsten Beratungsstelle der Verbraucherzentrale abgeben werden, die Adressen finden sich unter www.vzth.de.
Die Verbraucherzentralen prüfen die Angaben und gehen gegebenenfalls mit juristischen Mitteln gegen die Werbung vor.
Autor: nnz/knKlimaschutz liegt im Trend, und die Unternehmen haben sich darauf eingestellt: Viele Firmen und Dienstleister werben mit Schlagworten wie klimafreundlich", klimaneutral" oder klimaschonend" für ihre Angebote. Vor allem Energieversorger und Autohersteller geben ihren Produkten gern einen grünen Anstrich, verkaufen klimaneutralen Strom, werben mit einem umweltfreundlichen CO2-Ausstoß" oder versprechen Fahrspaß mit einem reinen Gewissen".
Doch was an den Versprechen von Industrie und Handel tatsächlich dran ist, können Verbraucher oft nicht erkennen, da klare Regeln für grüne Werbung bislang fehlen.
Mit einer bundesweiten Aktion wollen die Verbraucherzentralen nun für mehr Transparenz sorgen und Maßstäbe für Werbung mit Klimaschutzargumenten entwickeln. Dafür sollen zunächst Hinweise auf Werbung mit Klima-Schlagworten in Zeitungsanzeigen, auf Produktaufklebern, Werbezetteln, Internetseiten sowie in TV- oder Radiospots gesammelt werden.
Die Hinweise können auf der Internetseite www.verbraucherfuersklima.de direkt in ein Online-Formular eingetragen werden oder an die Verbraucherzentrale Thüringen unter der E-Mail-Adresse klima@vzth.de geschickt werden. Produktverpackungen können auch direkt in der nächsten Beratungsstelle der Verbraucherzentrale abgeben werden, die Adressen finden sich unter www.vzth.de.
Die Verbraucherzentralen prüfen die Angaben und gehen gegebenenfalls mit juristischen Mitteln gegen die Werbung vor.

