Mi, 12:52 Uhr
02.10.2002
Unrechtsbewusstsein sinkt
Nordhausen (nnz). Eine ganz neue Erfahrung machen Verkehrsexperten bei jungen Kraftfahrern. Um was genau es geht, erläutert nnz im nachfolgendem Beitrag.
Junge Kraftfahrer müssen nach Expertenangaben zunehmend wegen Drogenkonsums zum so genannten Idiotentest. Hier zeichnet sich ein völlig neuer Trend ab. Während bei den Alkoholkonsumenten die Quote der Fahrer sinkt, die im Straßenverkehr auffallen,, steigt sie bei drogenkonsumierenden Kraftfahrern rapide an, berichtet Ulrich Veltgens, Verkehrspsychologe beim Institut für medizinisch-psychologische Leistungen und Schulungen (impuls) in Köln.
Bis vor kurzem hätten alkoholauffällige Autofahrer rund 70 Prozent der Klientel bei den Medizinisch-Psychologischen Untersuchungen (MPU) ausgemacht. In jüngster Zeit müssten aber immer mehr junge Drogenbesitzer und –konsumenten ihre charakterlichen Eigenschaften zum Führen von Fahrzeugen überprüfen lassen. Der Drogenkonsum ist für sie etwas völlig Normales. Erschreckend ist, dass den zumeist jungen Autofahrern jegliches Unrechtsbewusstsein fehlt, sagt Veltgens weiter.
Nach Angaben des Experten wird jährlich rund 130 000 Menschen die Fahrerlaubnis entzogen. Vor drei Jahren seien dabei rund drei Prozent der Betroffenen durch Drogenkonsum aufgefallen. Diese Zahl ist mittlerweile auf acht Prozent gestiegen, sagt Veltgens.
Autor: nnzJunge Kraftfahrer müssen nach Expertenangaben zunehmend wegen Drogenkonsums zum so genannten Idiotentest. Hier zeichnet sich ein völlig neuer Trend ab. Während bei den Alkoholkonsumenten die Quote der Fahrer sinkt, die im Straßenverkehr auffallen,, steigt sie bei drogenkonsumierenden Kraftfahrern rapide an, berichtet Ulrich Veltgens, Verkehrspsychologe beim Institut für medizinisch-psychologische Leistungen und Schulungen (impuls) in Köln.
Bis vor kurzem hätten alkoholauffällige Autofahrer rund 70 Prozent der Klientel bei den Medizinisch-Psychologischen Untersuchungen (MPU) ausgemacht. In jüngster Zeit müssten aber immer mehr junge Drogenbesitzer und –konsumenten ihre charakterlichen Eigenschaften zum Führen von Fahrzeugen überprüfen lassen. Der Drogenkonsum ist für sie etwas völlig Normales. Erschreckend ist, dass den zumeist jungen Autofahrern jegliches Unrechtsbewusstsein fehlt, sagt Veltgens weiter.
Nach Angaben des Experten wird jährlich rund 130 000 Menschen die Fahrerlaubnis entzogen. Vor drei Jahren seien dabei rund drei Prozent der Betroffenen durch Drogenkonsum aufgefallen. Diese Zahl ist mittlerweile auf acht Prozent gestiegen, sagt Veltgens.


