Mi, 11:29 Uhr
02.10.2002
Altstadthändler fordern Kontrollen
Nordhausen (nnz). Zu einem weiteren Treffen hatte am Montagabend die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke alle Gewerbetreibenden der Nordhäuser Altstadt in das Museum Tabakspeicher eingeladen. Was da hinter verschlossenen Türen besprochen wurde, das wurde jetzt bekannt.
Rund 70 Geschäftsleute waren gekommen, um von der OB und Bau- und Wirtschaftsdezernenten Dietrich Beyse aktuelle Informationen zu bekommen bzw. um Anregungen oder Kritik loszuwerden. Eine der Hauptforderung der Händler an diesem Abend: Die Polizei muss im historischen Stadtteil die Geschwindigkeit kontrollieren. Dem stimmte Rinke zu: Wir spüren alle, dass der Verkehr nicht nachgelassen hat. Mit der bisherigen Beschilderung hatte die Polizei allerdings keine Handhabe für Kontrollen. Das werden wir als Stadt jetzt ändern: In den nächsten Wochen ersetzen wir die blauen Schilder durch eine Beschilderung 'verkehrsberuhigter Geschäftsbereich', ähnlich wie rund um den Bahnhofsplatz. Damit wird zugleich die Höchstgeschwindigkeit auf 20 Km/h begrenzt.
Mit dieser Änderung der Beschilderung habe die Polizei die Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Beyse berichtete, dass man den Beamten klargemacht habe, dass die Kontrollen dringend nötig seien. Die Polizisten hätten auch Großkontrollen zugesagt. Allerdings, so Beyse, liege es nicht in der Hand der Stadt, ob diese Kontrollen dann auch tatsächlich kämen.
Barbara Rinke bedauerte zugleich, dass die Polizei die Rolandswache am Rathaus aufgegeben habe. Wir werden das immer wieder vortragen. Mehr können wir leider nicht machen, sagte die Oberbürgermeisterin. Zum nächsten Treffen, so die Zusage von Frau Rinke, wolle sie sich bemühen, einen Vertreter der Polizei einzuladen.
Das Treffen mit den Altstadthändlern war das zweite in diesem Jahr. Man wolle frühzeitig und unmittelbar Informationen zu wichtigen und die Altstadt betreffenden Entwicklungen an die Gewerbetreibenden weitergeben, sagte Rinke zum Anliegen der Treffen. Das nächste Treffen ist für Dezember geplant.
Autor: nnz
Rund 70 Geschäftsleute waren gekommen, um von der OB und Bau- und Wirtschaftsdezernenten Dietrich Beyse aktuelle Informationen zu bekommen bzw. um Anregungen oder Kritik loszuwerden. Eine der Hauptforderung der Händler an diesem Abend: Die Polizei muss im historischen Stadtteil die Geschwindigkeit kontrollieren. Dem stimmte Rinke zu: Wir spüren alle, dass der Verkehr nicht nachgelassen hat. Mit der bisherigen Beschilderung hatte die Polizei allerdings keine Handhabe für Kontrollen. Das werden wir als Stadt jetzt ändern: In den nächsten Wochen ersetzen wir die blauen Schilder durch eine Beschilderung 'verkehrsberuhigter Geschäftsbereich', ähnlich wie rund um den Bahnhofsplatz. Damit wird zugleich die Höchstgeschwindigkeit auf 20 Km/h begrenzt.Mit dieser Änderung der Beschilderung habe die Polizei die Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Beyse berichtete, dass man den Beamten klargemacht habe, dass die Kontrollen dringend nötig seien. Die Polizisten hätten auch Großkontrollen zugesagt. Allerdings, so Beyse, liege es nicht in der Hand der Stadt, ob diese Kontrollen dann auch tatsächlich kämen.
Barbara Rinke bedauerte zugleich, dass die Polizei die Rolandswache am Rathaus aufgegeben habe. Wir werden das immer wieder vortragen. Mehr können wir leider nicht machen, sagte die Oberbürgermeisterin. Zum nächsten Treffen, so die Zusage von Frau Rinke, wolle sie sich bemühen, einen Vertreter der Polizei einzuladen.
Das Treffen mit den Altstadthändlern war das zweite in diesem Jahr. Man wolle frühzeitig und unmittelbar Informationen zu wichtigen und die Altstadt betreffenden Entwicklungen an die Gewerbetreibenden weitergeben, sagte Rinke zum Anliegen der Treffen. Das nächste Treffen ist für Dezember geplant.

