Mi, 07:26 Uhr
02.10.2002
nnz-Rückspiegel: 2. Oktober 2001
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Handwerker, rechter Aufmarsch
Handwerker stehen kurz vor der Fusion
Große Ereignisse werfen ihre personellen Schatten voraus. Auch bei der Nordhäuser Kreishandwerkerschaft. Lange wurde sie vorbereitet - die Fusion der Kreishandwerkerschaften der Landkreise Eichsfeld und Nordhausen. In der kommenden Woche soll sie nun offiziell vollzogen werden. Die mehr als 30 Delegierten werden sich auf halben Wege - in Niedergebra - treffen. Die Wahl der Gaststätte Treffpunkt sei daher auch symbolisch zu verstehen, so Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Senft gegenüber nnz. In Niedergebra soll der künftige Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen (Eichsfeld-Nordhausen) gewählt werden. Beide, jetzt noch eigenständigen Kreishandwerkerschaften, werden einen Kandidaten zur Wahl vorschlagen. Aus dem Eichsfeld wird Herrmann-Josef Föllmer ins Rennen geschickt, für den Landkreis Nordhausen kandidiert Günther Kirchner aus Mauderode. Kirchner ist für zwei Wochen übrigens auch der neue Kreishandwerksmeister des Landkreises Nordhausen. Am 25. September wurde der Bauunternehmer gewählt, an seiner Seite agieren Ronald Wienbreyer, Eberhard Kramer, Karola Jacobi und Achim Blume. Letzterer wurde einstimmig zum Ehrenhandwerksmeister auf Lebenszeit gewählt...ausführlich im nnz-Archiv
Kräfte gegen rechten Aufmarsch bündeln
Immer mehr politische Kräfte im Landkreis Nordhausen machen gegen den geplanten NPD-Aufmarsch mobil. SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker hat jetzt einen Brief an ihre Kollegen Dr. Klaus Zeh (CDU) und Ulrich Küntzel (PDS) geschrieben. Die Ankündigung eines Aufmarsches der NPD im Dezember in Nordhausen erschrecke die Sozialdemokraten zutiefst. Es scheine eine besorgniserregende Tradition zu werden, dass nahe des Datums, wo demokratische Kräfte der Opfer des Faschismus gedenken, die Rechten ihre Aufmärsche inszenieren, heißt es in dem Schreiben. Wir müssen gemeinsam wachsam sein, dass der furchtbare menschenverachtende Terror gegen die USA nicht dazu missbraucht wird, Hass zu schüren gegen Minderheiten und ausländische Menschen allgemein. Wir als demokratische politische Parteien sind jetzt gefragt, wir müssen reagieren, wir müssen Zeichen setzen. In erster Linie sehe ich es als unsere Aufgabe, gemeinsam ein Aktionsbündnis zu organisieren, in dem wir geeignete Gegenmaßnahmen festlegen und wo sich weitere Gruppierungen, Verbände, Vereine usw. mit gleichem Ziel anschließen können, so Becker in ihrem Brief...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHandwerker, rechter Aufmarsch
Handwerker stehen kurz vor der Fusion
Große Ereignisse werfen ihre personellen Schatten voraus. Auch bei der Nordhäuser Kreishandwerkerschaft. Lange wurde sie vorbereitet - die Fusion der Kreishandwerkerschaften der Landkreise Eichsfeld und Nordhausen. In der kommenden Woche soll sie nun offiziell vollzogen werden. Die mehr als 30 Delegierten werden sich auf halben Wege - in Niedergebra - treffen. Die Wahl der Gaststätte Treffpunkt sei daher auch symbolisch zu verstehen, so Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Senft gegenüber nnz. In Niedergebra soll der künftige Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen (Eichsfeld-Nordhausen) gewählt werden. Beide, jetzt noch eigenständigen Kreishandwerkerschaften, werden einen Kandidaten zur Wahl vorschlagen. Aus dem Eichsfeld wird Herrmann-Josef Föllmer ins Rennen geschickt, für den Landkreis Nordhausen kandidiert Günther Kirchner aus Mauderode. Kirchner ist für zwei Wochen übrigens auch der neue Kreishandwerksmeister des Landkreises Nordhausen. Am 25. September wurde der Bauunternehmer gewählt, an seiner Seite agieren Ronald Wienbreyer, Eberhard Kramer, Karola Jacobi und Achim Blume. Letzterer wurde einstimmig zum Ehrenhandwerksmeister auf Lebenszeit gewählt...ausführlich im nnz-Archiv
Kräfte gegen rechten Aufmarsch bündeln
Immer mehr politische Kräfte im Landkreis Nordhausen machen gegen den geplanten NPD-Aufmarsch mobil. SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker hat jetzt einen Brief an ihre Kollegen Dr. Klaus Zeh (CDU) und Ulrich Küntzel (PDS) geschrieben. Die Ankündigung eines Aufmarsches der NPD im Dezember in Nordhausen erschrecke die Sozialdemokraten zutiefst. Es scheine eine besorgniserregende Tradition zu werden, dass nahe des Datums, wo demokratische Kräfte der Opfer des Faschismus gedenken, die Rechten ihre Aufmärsche inszenieren, heißt es in dem Schreiben. Wir müssen gemeinsam wachsam sein, dass der furchtbare menschenverachtende Terror gegen die USA nicht dazu missbraucht wird, Hass zu schüren gegen Minderheiten und ausländische Menschen allgemein. Wir als demokratische politische Parteien sind jetzt gefragt, wir müssen reagieren, wir müssen Zeichen setzen. In erster Linie sehe ich es als unsere Aufgabe, gemeinsam ein Aktionsbündnis zu organisieren, in dem wir geeignete Gegenmaßnahmen festlegen und wo sich weitere Gruppierungen, Verbände, Vereine usw. mit gleichem Ziel anschließen können, so Becker in ihrem Brief...ausführlich im nnz-Archiv

