Mi, 09:14 Uhr
02.10.2002
Gemeinnützige Nutznießer
Nordhausen (nnz). Dass sich PS-Lossparen einer großen Beliebtheit erfreut, ist allgemein bekannt. Dass dabei auch ein beachtlicher Teil für die Gemeinnützigkeit abfällt, bedarf demgegenüber aber schon einer Erwähnung. nnz vermittelt dazu einen kleinen Einblick.
Nutznießer ist diesmal die LIFT gGmbH, deren Geschäftsführerin, Frau Haase, gestern aus der Hand von Sparkassendirektor Wolfgang Asche einen Scheck über 1600 Euro und einen Computer entgegennehmen konnte. Mit dem Geld kann das Schuldnerberatungsprogramm für den PC angeschafft werden. Die LIFT gGmbH ist bekanntlich Träger einer Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstelle im Landkreis Nordhausen. Die Situation auf diesem Gebiet ist aufgrund der Reformierung der Gesetzlichkeiten und der hohen Verschuldung der Bevölkerung seit einiger Zeit sehr prekär. Dazu kommt, dass seit Beginn dieses Jahres aufgrund der rückläufigen Bevölkerungszahlen für den Landkreis Nordhausen nur noch 2 statt vorher 3 Beratungsstellen vom Land Thüringen finanziert werden. Die Klienten müssen derzeit bis zu 3 bis 4 Monate Wartezeit in Kauf nehmen, um überhaupt einen Beratungstermin zu bekommen. Die Betroffenen sind darüber vielfach verärgert und ungeduldig. Dass diese Situation auch für die Beraterin selbst unbefriedigend ist, kann nicht verwundern. Der aktuelle Stand würde durchaus rechtfertigen, bis Jahresende keine neuen Beratungsfälle mehr anzunehmen, um den angelaufenen Stau mit der gebotenen Sorgfalt abarbeiten zu können.
Um die Situation für den Landkreis Nordhausen etwas zu entspannen, ist es der LIFT gGmbH gelungen, seit Februar 2002 eine SAM-Stelle für soziale Insolvenzberatung mit einem Berater zu besetzen. Damit dieser 2. Berater effektiv arbeiten kann, kommt die Computertechnik in Form von Hard- und Software genau richtig, betonte Frau Haase bei der Übergabe in der KSK. Beide Berater können damit durch die elektronische Vernetzung ihre Arbeit besser koordinieren.
Die KSK nahm die Gelegenheit wahr, um darüber zu informieren, dass rund 30 000 Lose der Sparkassenkunden inzwischen Monat für Monat an den Auslosungen teilnehmen, bei denen attraktive Gewinne bis zu 25 000 Euro erzielt werden können. Die Sparform hat darüber hinaus einen Nutzen für die Region, denn ein Teil des Spieleinsatzes wird für gemeinnützige Zwecke eingesetzt, wie das vorstehend beschriebene Beispiel anschaulich zeigt.
Autor: nnzNutznießer ist diesmal die LIFT gGmbH, deren Geschäftsführerin, Frau Haase, gestern aus der Hand von Sparkassendirektor Wolfgang Asche einen Scheck über 1600 Euro und einen Computer entgegennehmen konnte. Mit dem Geld kann das Schuldnerberatungsprogramm für den PC angeschafft werden. Die LIFT gGmbH ist bekanntlich Träger einer Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstelle im Landkreis Nordhausen. Die Situation auf diesem Gebiet ist aufgrund der Reformierung der Gesetzlichkeiten und der hohen Verschuldung der Bevölkerung seit einiger Zeit sehr prekär. Dazu kommt, dass seit Beginn dieses Jahres aufgrund der rückläufigen Bevölkerungszahlen für den Landkreis Nordhausen nur noch 2 statt vorher 3 Beratungsstellen vom Land Thüringen finanziert werden. Die Klienten müssen derzeit bis zu 3 bis 4 Monate Wartezeit in Kauf nehmen, um überhaupt einen Beratungstermin zu bekommen. Die Betroffenen sind darüber vielfach verärgert und ungeduldig. Dass diese Situation auch für die Beraterin selbst unbefriedigend ist, kann nicht verwundern. Der aktuelle Stand würde durchaus rechtfertigen, bis Jahresende keine neuen Beratungsfälle mehr anzunehmen, um den angelaufenen Stau mit der gebotenen Sorgfalt abarbeiten zu können.
Um die Situation für den Landkreis Nordhausen etwas zu entspannen, ist es der LIFT gGmbH gelungen, seit Februar 2002 eine SAM-Stelle für soziale Insolvenzberatung mit einem Berater zu besetzen. Damit dieser 2. Berater effektiv arbeiten kann, kommt die Computertechnik in Form von Hard- und Software genau richtig, betonte Frau Haase bei der Übergabe in der KSK. Beide Berater können damit durch die elektronische Vernetzung ihre Arbeit besser koordinieren.
Die KSK nahm die Gelegenheit wahr, um darüber zu informieren, dass rund 30 000 Lose der Sparkassenkunden inzwischen Monat für Monat an den Auslosungen teilnehmen, bei denen attraktive Gewinne bis zu 25 000 Euro erzielt werden können. Die Sparform hat darüber hinaus einen Nutzen für die Region, denn ein Teil des Spieleinsatzes wird für gemeinnützige Zwecke eingesetzt, wie das vorstehend beschriebene Beispiel anschaulich zeigt.

