Fr, 11:08 Uhr
26.06.2009
Beirat hat sich konstituiert
Unter Leitung des Präsidenten des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt hat sich der Beirat des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz gestern in Roßla konstituiert. Wie geht es jetzt weiter...
Er setzt sich aus Vertretern verschiedener Institutionen wie der IHK, dem Regionalverband Harz, dem Waldbesitzerverband, Kreisbauernverband und anderen wichtigen Multiplikatoren der Südharzregion zusammen. Der Verein Zukunft im Südharz hat ebenfalls eine Vertreter in den Beirat entsenden können und möchte sich in den Prozess der qualitativen und nachhaltigen Entwicklung der Karstlandschaft Südharz einbringen.
Der Verein begrüßt die Einbindung der verschiedensten Interessengruppen und hofft, dass auch die Skeptiker unter den Kommunalpolitikern in Zukunft die Chance nutzen, sich mit ihren Vorstellungen und Ideen am Prozess der nachhaltigen Regionalentwicklung einzubringen. Seitens des Präsidenten des LVA wurde noch einmal betont, dass für die Kommunen im Biosphärenreservat 500 000 Euro aus dem Konjunkturprogramm bereitgestellt wurden. Noch bis zum 30.6. können entsprechende Anträge der Kommunen eingereicht werden. Die BR Verwaltung steht dabei beratend zur Seite.
Nun gilt es, die Voraussetzungen für die Antragstellung bei der UNESCO zu erfüllen, die 2012 erfolgen soll. Diese ist heiß begehrt, denn letztlich werden nur die Parks in den Genuss der damit verbundenen Förderungen kommen, die sich von anderen Bewerbern durch die qualitativ hochwertige Umsetzung von Konzepten und Projekten hervorheben. Der UNESCO Status hat den Rang eines weltweit anerkannten Gütesiegels und eröffnet den jeweiligen Inhabern zahlreiche Vorteile insbesondere auf dem Vermarktungssektor aber auch bei der Inanspruchnahme von Fördermittel auf Grund der vorhandenen Kriterienerfüllung.
Regionalvermarktung, Forschung und Bildung, Vernetzung touristischer Angebote, Umsetzung des Klimaschutzes durch den Einsatz regenerativer Energien und der Erhalt der einmaligen Gipskarstlandschaft, das sind nur einige der Schwerpunkte, denen sich die Biosphärenreservatsverwaltung stellen wird. Der Beirat hat die Aufgabe, sie dabei beratend zu begleiten und zu unterstützen.
Autor: nnzEr setzt sich aus Vertretern verschiedener Institutionen wie der IHK, dem Regionalverband Harz, dem Waldbesitzerverband, Kreisbauernverband und anderen wichtigen Multiplikatoren der Südharzregion zusammen. Der Verein Zukunft im Südharz hat ebenfalls eine Vertreter in den Beirat entsenden können und möchte sich in den Prozess der qualitativen und nachhaltigen Entwicklung der Karstlandschaft Südharz einbringen.
Der Verein begrüßt die Einbindung der verschiedensten Interessengruppen und hofft, dass auch die Skeptiker unter den Kommunalpolitikern in Zukunft die Chance nutzen, sich mit ihren Vorstellungen und Ideen am Prozess der nachhaltigen Regionalentwicklung einzubringen. Seitens des Präsidenten des LVA wurde noch einmal betont, dass für die Kommunen im Biosphärenreservat 500 000 Euro aus dem Konjunkturprogramm bereitgestellt wurden. Noch bis zum 30.6. können entsprechende Anträge der Kommunen eingereicht werden. Die BR Verwaltung steht dabei beratend zur Seite.
Nun gilt es, die Voraussetzungen für die Antragstellung bei der UNESCO zu erfüllen, die 2012 erfolgen soll. Diese ist heiß begehrt, denn letztlich werden nur die Parks in den Genuss der damit verbundenen Förderungen kommen, die sich von anderen Bewerbern durch die qualitativ hochwertige Umsetzung von Konzepten und Projekten hervorheben. Der UNESCO Status hat den Rang eines weltweit anerkannten Gütesiegels und eröffnet den jeweiligen Inhabern zahlreiche Vorteile insbesondere auf dem Vermarktungssektor aber auch bei der Inanspruchnahme von Fördermittel auf Grund der vorhandenen Kriterienerfüllung.
Regionalvermarktung, Forschung und Bildung, Vernetzung touristischer Angebote, Umsetzung des Klimaschutzes durch den Einsatz regenerativer Energien und der Erhalt der einmaligen Gipskarstlandschaft, das sind nur einige der Schwerpunkte, denen sich die Biosphärenreservatsverwaltung stellen wird. Der Beirat hat die Aufgabe, sie dabei beratend zu begleiten und zu unterstützen.

