Mi, 10:30 Uhr
06.05.2009
Zickenkrieg im Fotoladen
Wenn Frauen sich in die Haare geraten, wird es für die Polizei oft schwierig zu schlichten und den Sachverhalt zu beleuchten. Gestern war es mal wieder soweit...
Eine 20-Jährige hatte sich in einem Heiligenstädter Fotoladen zwei Passbilder anfertigen lassen und sollte dafür acht Euro bezahlen. Als sie mit einem Zehn-Euro-Schein bezahlte, bekam sie von der Fotografin statt des Wechselgeldes zwei weitere Fotos ausgehändigt, die sie aber gar nicht wollte.
Bei der anschließenden Reklamation des Vorgangs kam es zu lautstarken Beschimpfungen und Handgreiflichkeiten, in die auch zwei Bekannte der Kundin und eine Verkäuferin des Fotoladens verwickelt waren. Die 44-jährige Verkäuferin wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei wurde gerufen, musste noch vor Ort eingreifen und die Parteien trennen.
Im Ergebnis liegen nun zwei Anzeigen vor. Gegen die 43 Jahre alte Fotografin wegen Verdacht des Betruges und gegen die Kundin und ihre Bekannten wegen Verdacht der räuberischen Erpressung, da sie gewaltsam an das Wechselgeld kommen wollten. Die Kripo ermittelt.
Autor: nnz/knEine 20-Jährige hatte sich in einem Heiligenstädter Fotoladen zwei Passbilder anfertigen lassen und sollte dafür acht Euro bezahlen. Als sie mit einem Zehn-Euro-Schein bezahlte, bekam sie von der Fotografin statt des Wechselgeldes zwei weitere Fotos ausgehändigt, die sie aber gar nicht wollte.
Bei der anschließenden Reklamation des Vorgangs kam es zu lautstarken Beschimpfungen und Handgreiflichkeiten, in die auch zwei Bekannte der Kundin und eine Verkäuferin des Fotoladens verwickelt waren. Die 44-jährige Verkäuferin wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei wurde gerufen, musste noch vor Ort eingreifen und die Parteien trennen.
Im Ergebnis liegen nun zwei Anzeigen vor. Gegen die 43 Jahre alte Fotografin wegen Verdacht des Betruges und gegen die Kundin und ihre Bekannten wegen Verdacht der räuberischen Erpressung, da sie gewaltsam an das Wechselgeld kommen wollten. Die Kripo ermittelt.

