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Mi, 18:07 Uhr
19.09.2007

Absperrschieber geöffnet

Nordhausen (nnz). Mit dem Öffnen des Absperrschiebers am neu gebauten Übergabeschacht an der Alten Leipziger Straße werden seit heute Nachmittag 5000 Einwohner in fünf Goldene-Aue-Gemeinden mit Wasser des Wasserverbandes Nordhausen versorgt. Weitere Einzelheiten in Ihrer nnz.

Offen (Foto: nnz) Offen (Foto: nnz)
Ulrich Schardt, Isolde Lutze und Udo Förster (v.l.n.r.) öffnen den Absperrschieber

500 Kubikmeter Wasser liefert der Nordhäuser Wasserverband täglich in die Goldene Aue, im Jahr also bis zu 190.000 Kubikmeter. Basis der Zusammenarbeit ist eine Vereinbarung über die Wasserlieferung vom Wasserverband Nordhausen an den Trinkwasserzweckverband „Alter Stolberg“.

Für den „Alten Stolberg“ vollzogen dessen Vorsitzender Udo Förster und Verbands-Geschäftsleiterin Isolde Lutze den Akt, für den Wasserverband Nordhausen dessen Geschäftsführer Ulrich Schardt. Udo Förster betonte, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Nordhäuser Verband ausschließlich auf die Wasserlieferung beziehe. „Uns vom Wasserverband beliefern zu lassen war wassertechnisch und ökonomisch sinnvoller, als eine eigene Aufbereitungsanlage an unserem Brunnen zu bauen. Für unsere Kunden ändert sich nichts - wir bleiben für sie Vertrags- und Servicepartner, der Verband existiert weiter, wir bekommen lediglich anders Wasser. All dies geschieht im Sinne der preiswertesten Lösung.“

Schardt verweis darauf, dass man zu einem fairen und niedrigen Preis Wasser liefere, „beide Seiten begegnen sich auf Augenhöhe - wir werden keinen Gewinn erzielen mit der Belieferung des `Alten Stolberg´.“ Allerdings könnten sich die Bewohner der Goldenen Aue auf besseres Wasser freuen: „Durch die Beimischung von immerhin 40 Prozent weichem Talsperrenwasser sinkt der Wasserhärtegrad von bisher 4 auf die Stufe zwei.“

In den neuen Übergabeschacht ist zugleich eine Anlage installiert, mit der künftig die Unternehmen im entstehenden Industriegebiet „Goldene Aue“ mit Trinkwasser versorgt werden.
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